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Das Rätsel Preis: Kundennähe geht anders
Wir sind eine Minderheit in Deutschland. Unser Haus liegt so weit weg von jeder Kanalisation, dass wir unsere Abwässer noch immer über eine Hauskläranlage entsorgen. Drei Kammern und dahinter ein Schilfbeet zur Klärung der Abwässer. Alle zwei Jahre kommt nach einer Schlammspiegelmessung ein Schlürfwagen, hängt seinen langen Rüssel in die Klärgrube und saugt den Schiet ab. Bezahlt wird nach Kubikmetern. Das wird jetzt teuer.
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Ich Angsthase und die Helden vom Rettungsdienst
Ich war heute viel mit dem Auto unterwegs. Taxi Mama halt. Mein Weg führte mich unter anderem über die A1 zwischen dem Kreuz Bargteheide und Bad Oldesloe, wo sich heute Nachmittag eine schreckliche Massenkarambolage ereignet hat. Ich bin nicht hineingeraten, musste vorher abfahren nach Bad Oldesloe. Aber ich habe die vielen Rettungsdienst- und Polizeifahrzeuge gesehen, die an mir vorbeigerast sind, hin zur nahen Autobahn.
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Tolle Idee: die #epochederwoche
Mag über Twitter schimpfen, wer will. Aber manchmal erlebt der Kurznachrichtendienst Sternstunden. Eine davon läuft gerade unter der Überschrift „Kunstgeschichte in 140 Zeichen“. Was für eine wunderbare Idee von Anna Heinzl. Dabei beschränkt sie sich nicht auf Kunstgeschichte allein, sondern wirft auch einen Blick auf die anderen Künste, etwa die Musik oder die Literatur. Beispiele gefällig?
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Schenkel auf dem falschen Fuß
Innerer Schenkel am Gurt, äußerer Schenkel eine Handbreit hinter dem Gurt. Nein, das hier ist keine Anweisung für den Sicherheitsgurt beim Autofahren (man stelle sich das mal bildlich vor). Der Satz stammt aus dem Reitunterricht und wird gern und oft von Reitlehrern gesagt. Beim Reiten werden Körperteile auf die seltsamsten Arten sortiert.
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Statt eines Jahresrückblicks: die schrägsten Zitate
Ich lese viel, sehr viel. Nicht unbedingt Bücher, aber Texte aller Art. Viele aus Verwaltungen, aber auch im Internet zu allen möglichen Themen. Dabei kommen mir allerlei schräge Ausdrücke und Zitate unter. Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, sie zu sammeln. Hier kommen sie nun also, die krausesten, verquersten, ungewöhnlichsten, themenspezifischen, einfach bemerkenswertesten Zitate und Formulierungen der vergangenen Monate.
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Riders on the Storm: ein Foto, vier Bearbeitungen
Ich mache das gerne: ein Foto in unterschiedlichen Varianten bearbeiten. Der tiefere Grund ist, dass ich mich oft entscheiden kann, was mir am besten gefällt, selbst mit zeitlichem Abstand nicht. „Riders on the storm“ habe ich meine Serie diesmal benannt, obwohl es gar nicht gestürmt hat.
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Zu viel Wirbel um George Michel?
Seit heute morgen läuft auf allen fast allen Kanälen, egal ob medial oder sozial, also social, die Nachricht vom Tod des Pop-Sängers George Michael. Wieder ist ein Großer gestorben, wie so oft in diesem Jahr. Und wieder kommen mir dieselben Gedanken dazu. Ist der Hype, die Aufregung, das R.I.P. nicht ein bisschen übertrieben? Ein Gedanke, den offenbar nicht nur ich hatte.
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Frohe Weihnachten: Meister Eccard und die Krippen
Johannes Eccard ist ein beinahe vergessener Komponist, jedenfalls dem Namen nach. Viele aber kennen seine Musik. Eccard hat zwei Klassiker für die Advents- und Weihnachtszeit geschrieben. „Übers Gebirg Maria geht“, in dem die „Bas Elisabeth“ vorkommt, die ich so mag. Und dann „Ich steht an Deiner Krippen hier“. Mit diesem wunderbaren Werk wünsche ich allen Bloglesern eine gesegnete Weihnacht. Ich schätze Knabenchöre nicht besonders, mir gefällt der Klang nicht. Aber dieses ist eine sehr schöne, gut durchhörbare Aufnahme.
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Auf der Suche nach dem Lieblingsfoto 2016
Jedes Jahr zum Jahresende kommt wieder die Frage nach dem Lieblingsfoto des vergangenen Jahres auf. Jedes Jahr setzt dann das große Überlegen und Suchen ein. In manchem Jahr wusste ich auf Anhieb, welches mein Lieblingsfoto war. Auch mein Sommerfoto 2014 konnte ich sofort identifizieren. Dieses Jahr weiß ich das nicht. Kein Motiv, keine Situation, kein Foto stach heraus.
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Schnappatmung im Vorwort
„Mich deucht, da fleucht etwas.“ Das würde heute niemand mehr schreiben. Es ist veraltetes Deutsch, ich weiß nicht, aus welchem Jahrhundert. Wer nun aber glaubt, alles, was im 20. Jahrhundert geschrieben wurde, komme uns nicht so fremd vor wie das aus den Jahrhunderten zuvor, der irrt. Auch jüngere Textpassagen können ein wenig seltsam klingen. Zumal wenn es auch noch um eine Fachsprache geht.


























