Spammer treiben mit Email Subscription Schindluder

Die Mail hat mich erschreckt: Mein Webspace-Anbieter hat mir mitgeteilt, ich sei als Spammer gemeldet worden. Anlass war eine der E-Mails, mit denen ich meine Leser über neue Blogposts informiere. Eine solche Mail sei unerwünscht gewesen, ich solle das bereinigen, da es auf den Provider zurückfalle. Da habe ich zum ersten Mal erfahren, dass es offenbar eine Masche gibt, Blogger als Spammer zu diffamieren.

Dieses Blog lebt mittlerweile neun Jahre. Ich hatte gedacht, alle Tricks der Spammer zu kennen und jede Art von Spam wirkungsvoll zu blockieren. Die E-Mail-Adressen im Plugin Email Subscription sind mir dabei überhaupt nicht in den Sinn gekommen. Ganz ehrlich: Ich habe schon lange nicht mehr auf die Liste geguckt.

Mein Provider hatte die Meldung, mit der meine Mail über diesen neuen Blogpost als unerwünschter Spam gemeldet worden war, an seine Mail angehängt. Da stand viel kryptisches Zeug, lange Reihen aus Zahlen und großen und kleinen Buchstaben und irgendwo in dem Gewirr auch die E-Mail-Adresse des Beschwerdeführers. Vor dem @ steht d0e4694b55f456f9caf151244c0bdb20, die Adresse endet mit .uk Hätte ich in die Mailempfängerliste von Email Subscription geguckt, hätte mich das stutzig gemacht.

Viele seltsame E-Mail-Adressen

Ich habe natürlich sofort die Liste durchforstet und etliche solcher seltsamen E-Mail-Adressen gefunden. Die habe ich zunächst alle rausgelöscht. Danach habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, nicht nur Kommentar-Spam, sondern auch E-Mail-Spam künftig zu blockieren. Jetzt habe ich ein neues, kostenpflichtes Plugin von CleanTalk installiert. Es blockt so ziemlich alles, was einem Blog an Bösem passieren kann. Die zwölf Dollar pro Jahr, die ich dafür ausgegeben habe, sind mir der Schutz allemal wert.

Die Zahl der Spam-Kommentare – ich habe noch Antispam Bee installiert – ist damit drastisch von ein paar hundert pro Tag auf zuletzt 22 in wenigen Tagen zurückgegangen. Wegen dieser wenigen lasse ich Antispam Bee noch weiter laufen. Mal sehen, ob irgendwann gar kein Spam mehr ankommt.

Nicht erkennbarer Schutz

Meine Leser merken übrigens nichts von dem neuen Schutz. Das Plugin läuft im Hintergrund. Niemand muss eine Captcha ausfüllen oder etwas ausrechnen, wenn er einen Kommentar dalassen möchte. Lediglich die E-Mail-Adresse ist zwingend, fehlt sie, greift das Plugin und blockiert den Kommentar. Sollte es sonst irgendwelche Schwierigkeiten geben, einfach bei mir melden.

Meinem Provider habe ich die von mir ergriffenen Maßnahmen umgehend mitgeteilt. Für ihn ist der Fall damit erledigt. Für mich hoffentlich auch.

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