Der Ally, das unbekannte Wesen

Wer regelmäßig im Netz unterwegs ist, stößt auf die seltsamsten Ausdrücke. Ich glaube, ich habe noch nie so viele Wörter gelernt wie in der Zeit, in der ich mich in sozialen Netzwerken herumtreibe. Meistens allerdings sind es Wörter, die mich nicht erfreuen. Wörter, die ausgrenzen, auch wenn sie das nicht wollen oder sollen. Meine neueste Entdeckung: der Allie oder Ally.

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Der Nicht-Leserbrief: Warum so gechlechtsbesessen?

Der "Journalist"-Titel zur geschlechtergerechten Sprache.

„Frauen haben aber immer weniger Lust darauf“ (sich mitgemeint zu fühlen), heißt es in der Titelgeschichte der März-Ausgabe des Medienmagazins „Journalist“. Als Gegnerin der sogenannten geschlechtergerechten Sprache in Texten und erst recht in journalistischen Texten hat es mich gejuckt, einen Leserbrief dazu zu schreiben, dass wir so geschlechtsbesessen sind. Leider habe ich privat genug andere Baustellen und bin nicht rechtzeitig damit fertig geworden. Deshalb veröffentliche ich ihn jetzt hier.

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Meine persönliche Sprach-Polizei

Als in der vergangenen Woche das Unwort des Jahres gekürt wurde, kam die Bild-Zeitung sofort mit dem Begriff Sprach-Polizei um die Ecke. Die verordne Deutschland Sagbarkeitsregeln. Völliger Quatsch, und das haben dann auch Twitter-User klar gemacht und das Ansinnen eine Sprach-Polizei mit dem Verbot der Wörter indes und freilich persifliert. Volltreffer.

Pause für die Sprach-Polizei. Wenn es um Unwörter geht, ist sie nicht gefragt.
Pause für die Sprach-Polizei. Wenn es um Unwörter geht, ist sie nicht gefragt.

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Den Executive Coach übersetzen

Wir Journalisten sind (auch) Übersetzer: Wir sollen und wollen unverständliche Wörter, vertrackte Formulierungen und verquastes Marketing-Sprech in normalen Sprache übersetzen. Verständlich für jedermann. Aber das ist manchmal gar nicht so einfach. Etwa bei der unschönen Formulierung Career, Business und Executive Coach.
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