Daumen runter – was mir missfällt

Mobilfunkmast mit Schilderwald

Ich habe keinen Aluhut auf. Ich besitze nicht mal einen. Ich sehe nicht überall Verschwörungen und böse Strahlen. Deshalb habe ich auch keine Angst vor Mobilfunk. Aber das genauere Ansehen der Schilder, die ein Mobilfunkmast trägt, an dem ich gerade vorbeigekommen bin, hat mich doch interessiert.

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Das Unbehagen der Urheber

Ich bin Urheber von Beruf. Mit urheben verdiene ich tagtäglich und das schon seit Jahrzehnten mein Geld. So richtig nachgedacht habe ich darüber bisher nie. Ich verstehe mich in erster Linie Redakteurin, Reporterin, Fotografin und in meinem Selbstverständnis erst in zweiter Linie als Urheberin. Aber diese Urheberei rückt immer mehr ins Bewusstsein, und das gefällt mir ganz und gar nicht.

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Der Nicht-Leserbrief: Warum so gechlechtsbesessen?

Der "Journalist"-Titel zur geschlechtergerechten Sprache.

„Frauen haben aber immer weniger Lust darauf“ (sich mitgemeint zu fühlen), heißt es in der Titelgeschichte der März-Ausgabe des Medienmagazins „Journalist“. Als Gegnerin der sogenannten geschlechtergerechten Sprache in Texten und erst recht in journalistischen Texten hat es mich gejuckt, einen Leserbrief dazu zu schreiben, dass wir so geschlechtsbesessen sind. Leider habe ich privat genug andere Baustellen und bin nicht rechtzeitig damit fertig geworden. Deshalb veröffentliche ich ihn jetzt hier.

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Die Plastikkamera aus Frankreich

Das Aufräumen fördert manchmal seltsame Dinge zutage. Beim Besuch der Schwiegereltern in Frankreich musste der mit Gewinnen von irgendwelchen Tombolas vollgestopfte Schrank dran glauben. Außer vier Kaffeemaschinen, drei Waffeleisen, einer elektrischen Orangenpresse, alles noch original verpackt, kamen auch zwei Plastikkameras zum Vorschein. Immerhin schon digital. Ich habe sie mitgenommen, da die Famille weder über einen Computer noch über Internet verfügt.

Plastikkamera Nr. 1 ist in einem Mini-Fotokoffer verpackt.
Plastikkamera Nr. 1 ist in einem Mini-Fotokoffer verpackt.

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Meine persönliche Sprach-Polizei

Als in der vergangenen Woche das Unwort des Jahres gekürt wurde, kam die Bild-Zeitung sofort mit dem Begriff Sprach-Polizei um die Ecke. Die verordne Deutschland Sagbarkeitsregeln. Völliger Quatsch, und das haben dann auch Twitter-User klar gemacht und das Ansinnen eine Sprach-Polizei mit dem Verbot der Wörter indes und freilich persifliert. Volltreffer.

Pause für die Sprach-Polizei. Wenn es um Unwörter geht, ist sie nicht gefragt.
Pause für die Sprach-Polizei. Wenn es um Unwörter geht, ist sie nicht gefragt.

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