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Gedanklicher Stop am Stoppschild
Ich schreibe nicht jeden Tag über ein Stopschild. Oder über ein Stoppschild? Als ich das Wort vor einiger Zeit das erste Mal geschrieben habe, entspann sich in der Redaktion eine Diskussion darüber, ob das Wort mit einem oder zwei p gechrieben wird.
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Mobilfunkmast mit Schilderwald
Ich habe keinen Aluhut auf. Ich besitze nicht mal einen. Ich sehe nicht überall Verschwörungen und böse Strahlen. Deshalb habe ich auch keine Angst vor Mobilfunk. Aber das genauere Ansehen der Schilder, die ein Mobilfunkmast trägt, an dem ich gerade vorbeigekommen bin, hat mich doch interessiert.
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Buchsouvenir: Der Sprach-Brockhaus von 1940
In meinem Bücherschrank steht ein dickes Nachschlagewerk. Äußerlich macht es nicht viel her, ein graugrüner Buchrücken und ein ebensolcher Einband. Darauf das Brockhaus-Logo mit dem großen Vogel in altertümlicher Art. Der Inhalt ist dafür umso interessanter, denn es ist ein Sprach-Brockhaus von 1940, vierte, verbesserte Auflage.
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Genial für Fotos: Pferde im Raps
Dieses Jahr ist es perfekt: Blauer Himmel, quietschegelber Raps, Reiterinnen, die Zeit und Lust haben und genug Kälte, damit die Felder nicht von Bienen überfallen werden. Ideale Voraussetzungen, um endlich ausgiebig Reiter und Pferde im Raps zu fotografieren.
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Erster Versuch mit dem Zoom-in-Effekt
Ich habe neue Symbolbilder für meine Redaktion gemacht. Feuerwehr, Rettungsdienst (kommt noch) und Polizei. Da die Fotos eine gewisse Dynamik ausstrahlen sollten, habe ich mich zum ersten Mal am Zoom-in-Effekt versucht. Mit mäßigem Erfolg.
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Schlichte Sprache, verständliche Sprache
Wer Menschen mit einer Botschaft erreichen will, sollte so schreiben oder sprechen, dass sie es verstehen. Ein Plädoyer gegen "Fremdwörtelei".
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Das Schiff im Raps
Ich habe von diesem Foto schon lange geträumt: Ein Schiff, das durch den Raps fährt. Ich weiß auch, wo solche Fotos entstanden sind: am Nord-Ostsee-Kanal. Heute hatte ich wegen des Feiertages genug Zeit und habe mich auf die Suche nach der Kombination von Raps und Schiff gemacht. Das war nicht so einfach, hat aber am Ende geklappt.
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Das Unbehagen der Urheber
Ich bin Urheber von Beruf. Mit urheben verdiene ich tagtäglich und das schon seit Jahrzehnten mein Geld. So richtig nachgedacht habe ich darüber bisher nie. Ich verstehe mich in erster Linie Redakteurin, Reporterin, Fotografin und in meinem Selbstverständnis erst in zweiter Linie als Urheberin. Aber diese Urheberei rückt immer mehr ins Bewusstsein, und das gefällt mir ganz und gar nicht.
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Fru Öttenpötter vertellt: Weg mit dem Brunnen
Post vom Kreis. Überraschende Post, die uns Kopfzerbrechen bereitet hat. Die Kreisverwaltung schrieb uns völlig richtig, dass wir einen Brunnen im Garten haben. Der sei nun umgehend zurückzubauen, und zwar von einer Fachfirma. Der Rückbau sei bei der Bau- und Umweltverwaltung anzuzeigen, falls nicht, werde die Behörde eine Fachfirma auf unsere Kosten beauftragen.
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„Herzliche Einladung“: Die beliebteste Kirchenfloskel
Am Ostermontag darf man schon mal über die Kirchen lästern. Ist ja kein richtiges Lästern, sondern nur ein sprachliches. Was sind außer Gott, Jesus, Amen und Halleluja die häufigsten Wörter in Kirchengemeinden? Ganz einfach: herzliche und Einladung.





























