Wassertropfen: wenn im Zauberwald die Kamera runterfällt

Der Herbst ist für Fotografen eine der schönsten Jahreszeiten. Da hält mich nichts mehr, ich muss mit der Kamera los. Beim letzten Mal ist mir dabei ein kleines Malheur passiert, das sich zum Glück mit Photoshop beheben ließ. Es ging um Wassertropfen.

Wer loszieht, um Herbstfotos zu machen, ist meistens eine ganze Weile zu Fuß unterwegs. Da ich nicht so viel mitschleppen will, habe ich nur die Kamera über der Schulter hängen. Ich verzichte auf ein Stativ. Ich vertraue darauf, im Notfall einen Weg zu finden, um die Kamera für längere Belichtungszeiten zu stabilisieren.

Dieses Mal zog es mich in meinen geliebten Zauberwald. Motive sind dort reichlich zu finden, und zum Glück gab es die eine oder andere Bank, auf die ich die Kamera auflegen konnte. Dummerweise bin ich beim Hochheben mit dem Gurt an einer der Holzleisten der Sitzfläche hängen geblieben. Die Kamera fiel ins Laub.

Augen auf beim Blick durch den Sucher

Nicht schlimm. Das kann die Kamera gut aushalten. Meine Canon ist wie alle ihrer Vorgängerinnen robust. Die haben schon Eisregen weggesteckt und sogar das Herunterfallen auf harten Boden meistens unbeschadet überstanden. Dieses Mal ist dank des weichen Laubs ebenfalls alles gut gegangen. Allerdings hat der Absturz zu ein paar Wassertropfen geführt, die sich quer übers Objektiv verteilt hatten. Und ich habe es nicht gesehen.

Nicht einmal beim Blick durch den Sucher ist es mir aufgefallen. Die Zeit war weit fortgeschritten, ich hatte es eilig, die letzten Motive an diesem Vormittag einzusammeln. Und irgendwie habe ich die Tropfen schlicht übersehen. Als ich die Fotos eingespielt habe, sind sie mir natürlich sofort aufgefallen. Wie ärgerlich!

Nur eine kleine Retusche

Zum Glück gibt es Photoshop. Damit ließen sich die Tropfen flugs beseitigen. Es war gar nicht so aufwändig, wie ich zunächst vermutet hatte. Das Motiv ließ sich verhältnismäßig leicht retuschieren. Am Ende ist doch noch ein passables Foto dabei herausgekommen. Hier kommen sie, die beide Varianten mit und ohne Wassertropfen.

Das Foto auf dem Zauberwald vor (oben) und nach der Bearbeitung.

2 Kommentare

  1. Unfall beim Fotografieren im Herbst? Da kann ich gut mitreden… Mich hat es 2018 ordentlich hingelegt, mit gebrochenem Arm usw. Netter, Blog übrigens, werd ich mal im Auge behalten. Schon mal ein schönes und besinnliches Fest und alles Gute fürs neue Jahr.

    1. Vielen Dank. Ein Unfall wie Deiner könnte auch von mir sein. Wenn ich durch den Sucher gucke, sehe ich nichts um mich herum. Dann einfach mal für ein besseres Bild einen Schritt nach hinten gehen, und bums, ist es passiert. Wünsche alseits unfallfreies Fotografieren.

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