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Buch im Grab: Die Dinge unseres Lebens
„Meine Mutter war immer eine Lesende gewesen.“ Das schreibt Susanne Mayer in ihrem Buch „Die Dinge unseres Lebens“. Auch meine Mutter war eine große Leserin. Wir haben sie im Januar zu Grabe getragen. Mit einem ihrer Lieblingsbücher, eben jenem von Susanne Mayer. Was mich daran und an dem Buch berührt.
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Internet zerschossen: vier Tage Realsatire offline
Wenn rohe Kräfte sinnlos walten . . . Ein tapsiger Bautrupp hat uns kurzerhand vom Internet abgeschnitten. Unser schönes Glasfaserkabel hing plötzlich mitten durchgeschnitten schlapp in seinem Leerrohr, das ebenfalls gekappt war. Wie das passiert ist und warum es vier Tage dauerte, bis der Schaden repariert war.
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Nigelnagelneu und Fisimatenten
Wir sagen sie so leicht dahin, die Redewendungen des Alltags. Aber sehen wir sie uns mal etwas genauer an. Nigelnagelneu zum Beispiel. Ein Wort voller orthografischer und inhaltlicher Tücken. Davon gibt es noch mehrere. Und manchmal macht ein Verhörer ein Wort ein lebenslang falsch.
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Zwischen den Generationen: Ikea-Möbel und Blümchengeschirr
Irgendwann kommt für jeden von uns die Zeit, in der er zwischen den Generationen steht. Die Kinder ziehen aus, die Eltern kommen ins Pflegeheim oder sterben. Der eine Haushalt wird aufgelöst, der andere aufgebaut. Irgendwo dazwischen geht die Liebe für die Familienschätze verloren. Mein persönlicher Eindruck und meine Gedanken dazu.
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Tee ist nicht gleich Tee: Matsche mit Umami
Passionierte Teetrinker wie ich gucken sich immer mal um, was es an interessanten Sorten gibt. Wer genau hinguckt, entdeckt so manche Absonderlichkeiten – oder extravagante Spezialitäten, je nach Sichtweise. Ein kleiner Streifzug durch die exquisiten Teesorten. Denn merke: Tee ist nicht gleich Tee.
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Grab aussuchen: Erfahrungen mit der Friedhofsverwaltung
Es gibt Dinge im Leben, die möchte man nicht tun müssen. Zum Beispiel ein Grab aussuchen für einen Elternteil. Aber wohl jeder von uns wird irgendwann vermutlich vor dieser Aufgabe stehen. Ich habe sie vergangene Woche erledigt und dabei einiges über deutsche Friedhofsverwaltungen gelernt. Und über Hecken.
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Konusgleiter: Das rätselhafte Ding in der Dusche
Sitzt gut. Diese positive Bewertung hat ein Kunde bei einem Online-Anbieter abgegeben. Nun ließe sich trefflich spekulieren, was hier gemeint ist. Jeans, ein Bürostuhl – wohl eher „sitzt sich gut“ – oder Kopfhörer? Mitnichten. Ich wette, niemand kommt auf Anhieb darauf, was gemeint ist: ein Konusgleiter.
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Das Jahr 2021 in Fotos: eine eher magere Ausbeute
Ich war im vergangenen Jahr, also 2021, so wenig mit der Kamera unterwegs wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Das lag natürlich auch am langen Lockdown, der mich beruflich ans Homeoffice fesselte. Aber irgendwie hat mir oft auch die Inspiration gefehlt. Wenn man eh immer zu Hause sitzt, fällt es schwer, sich aufzuraffen und raus zu fahren. Aber manchmal wird dann doch die Sehnsucht nach Freiheit zu groß.
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Spazieren gehen: Wie ein harmloser Begriff diskreditiert wird
Die Schere im Kopf kann so stark sein. Und jemand anderes kann sie so schnell öffnen und schneiden lassen. Das zeigt sich gerade am Wort spazieren gehen. Die Corona-Leugner und Impfgegner haben es für sich okkupiert. Und schon wird aus etwas völlig Harmlosen etwas, was man nicht mehr sagen mag. Oder wir leisten Widerstand dagegen.
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Werbung: Wenn die Diversität in Spots explodiert
Wer – ob freiwillig oder gezwungenermaßen – Werbeclips ansieht, beobachtet seit einiger Zeit einen Trend: Diversität. Kaum ein Spot, in dem nicht mindestens eine Person of Colour auftaucht. Aber man kann es auch übertreiben.



























