Pyrocontra
Daumen runter - was mir missfällt
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Der schlimmste Pressetermin aller Zeiten
Zugegeben, der Titel ist etwas provokant, und mit aller Zeiten sollte man vorsichtig sein, wie Kollege Udo Stiehl auf seinem Blog so schön ausführt. Außerdem, auch das eine eiserne Regel, sollten Journalisten ihre Arbeit tun und nicht über ihre Arbeitsbedingungen berichten. Aber hier bin ich privat, und da darf ich mich mal aufregen über einen der schlimmsten Pressetermine – Achtung – aller Zeiten.
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Oradour sur Glane: Ein Märtyrer-Dorf als Disneyland
Jeder kennt Lidice, das polnische Dorf, das die Nazis von der Landkarte radierten. Aber wer kennt Oradour sur Glane? Nicht so viele, aber wer es kennt, kann sich der Tragik des Ortes und seiner grausamen Geschichte nicht entziehen. Oder doch? Ich bin soeben zum zweiten Mal in meinem Leben in Oradour, dem Dorf im französischen Limousin, gewesen. Ein Besuch, der mich erschüttert hat.
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Die eifrigsten Leser des Blogs: Spammer
Ich freue mich, wenn jemand oft hier vorbeikommt und sich womöglich intensiv mit meinem Blog beschäftigt. Ich freue mich aber gar nicht, wenn er Böses im Schilde führt. Es gibt eine Gruppe von Besuchern, die sich intensiver als jede andere hier einbringt. Dabei sollen sie mich doch bitte links liegen lassen. Spammer. Sie finden immer neue Kniffe.
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Der eingebürgerte Mitbürger
Ich weiß nicht mehr genau, wann der Mitbürger seine Karriere begann. Und schon gar nicht, wann der ausländische Mitbürger aufkam. Meine erste bewusste Erinnerung an dieses Wort rührt von Willy Brandt her. Als Kanzler begann er seine Fernsehansprachen immer mit „Liebe Mitbürrrrger“. Ob er die Mitbürgerinnen damals schon erwähnt hat, entzieht sich meiner Erinnerung. Mittlerweile ist der Mitbürger zwar einerseits ein bisschen vom Begriff des Migranten, genauer des Menschen mit Migrationhintergrund, verdrängt worden. Andererseits werden Leute eingebürgert, die alles mögliche sind, nur keine Mitbürger. Gerade eben habe ich davon gehört, dass eine Tourismusbroschüre im Norden nun auch auf Dänisch erscheint. Begründung: Immer mehr „dänische Mitbürger“, so hieß es, machten in…
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Viele Stunden Arbeit: Flickr ändert die API fürs Blog
„Never change a winning team“ lautet eine alte Weisheit. Aufs Blog übertragen bedeutet das: Was läuft sollte man nicht anfassen. Vor allem dann nicht, wenn man so wenig Ahnung vom Programmieren hat wie ich. Dumm nur, wenn jemand anders das winning team ändert. Flickr hat seine API auf https umgestellt – und damit waren alle Flickr-Galerien in Blogposts nicht mehr sichtbar. Das Anpassen gestaltete sich sehr mühsam.
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Kein Zeit fürs Hobby – schon gar nicht für das Hobby bloggen
Das ist mir lange nicht passiert: Ich habe hier, im Dashboard meines Blog, seit zwei Tagen nicht mehr vorbei geschaut. Hat es das jemals vorher gegeben, es sei denn, ich war verreist? Nein, ich kann mich nicht daran erinnern. Seit ich dieses Blog vor drei Jahren begonnen habe, bin ich kaum mal einen Tag nicht unter dessen Motorhaube gewesen. Was ist also los? Die Lust am Bloggen verloren?
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Werbedeutsch: Das Rätsel der Kämmbarkeit
Angeblich hat man unter der Dusche die besten Ideen. Das gilt auch für Blogger. Ob es das Rauschen des Wassers ist oder das entspannte Gefühl: Mir fallen oft unter der Dusche Themen und sogar ganze Sätze zu neuen Texten ein. Heute ist mir die Idee für diesen Text sogar buchstäblich in die Hände gefallen. Eine Flasche mit Haarspülung hat’s gebracht.
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Fernsehen holt Rußland aus der Mottenkiste
Es gibt Momente, da zweifele ich an meinem Rechtschreibverstand. Heute Morgen war so ein Moment, als ich im Morgenmagazin das Interview mit dem Russland-Beauftragten der Bundesregierung, Gernot Erler (SPD), gesehen habe. Das ZDF (oder war es die ARD, das ist eine Gemeinschaftssendung) hat ihn in der Namenseinblendung als „Rußlandbeauftragten“ bezeichnet. Liebe Fernsehmacher, die Rechtschreibreform ist 1996 in Kraft getreten und wird seit 1998 flächendeckend in veröffentlichten Texten angewandt. Seitdem heißt Rußland Russland.
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Zeitungstexte für alle: Kein queer und kein trans*
Wir schreiben für den dümmsten Leser. So lautet das Credo in vielen Zeitungsredaktionen. Das bedeutet nicht, dass wir Journalisten die Leser verachten. Es erinnert uns nur daran, immer so zu schreiben, dass es wirklich jeder versteht. Dass wir dabei denen, über die wir schreiben, auf die Füße treten müssen, lässt sich nicht vermeiden. Denn wir lassen uns im Interesse unserer Leser nicht verbiegen, auch nicht um einer vermeintlich oder guten Sache willen.
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Mein Woche vor dem TV: Horrorgarten, Dackelblick und die gutwillige Anne
Ich war früher ein Fernseh-Junkie. Das ist längst vorbei. Ich habe besseres zu tun. Zum Beispiel hier zu bloggen, denn dieses Blog ist eine reine Freizeitbeschäftigung. Oder Fotos machen, Fotos bearbeiten. Oder lesen. Fernsehen spielt für mich nur noch sonntags eine Rolle. Erst – ich geb’s zu – bei der Lindenstraße, der ich seit Anbeginn treu bin, dann beim Tatort und hinterher noch bei Jauch. Da aber nur, weil der Weg von der Couch zum Bett so weit ist. In der vergangenen Woche bin ich dann aber doch drei Mal vor dem Fernseher hängengeblieben, der sowieso gerade lief. Und deshalb kommen hier meine Notizen zu drei Mal öffentlich-rechtliches Fernsehen in…





























