Pyrocontra
Daumen runter - was mir missfällt
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Verpixeln für Anfänger: Schnurrbärte mit Filzstift
Die Regeln sind eindeutig: Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei haben im Einsatz kein Recht am eigenen Bild. Sie können nicht verweigern, von Pressevertretern fotografiert zu werden, ebenso wenig, wie sie die Veröffentlichung der Fotos verhindern können. Alles kein Problem also, wenn die Presse von Einsätzen berichten will? Grundsätzlich ja. Aber manchmal treibt der angebliche Schutz der Persönlichkeitsrechte schon seltsame Blüten, vor allem, wenn er nicht von der Presse vorgenommen wird.
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Wenn das Blog krankgeschrieben ist
Dieses kleine Blog besteht jetzt seit drei Jahren. Aber so lange wie jetzt hat es hier noch nie eine Pause gegeben: zehn Tage lang hat sich nichts getan. Das hat einen Grund. Eine Grippe hat mich niedergestreckt, und wer nicht arbeiten kann, kann auch nicht bloggen. So ist das bei uns Hobbybloggern. Geht nichts, geht auch das Bloggen nicht. Mal ganz abgesehen, dass ich nur Schlaggerbamm im Kopf hatte, wie eine Kollegin so schön sagt. Klar denken? Fehlanzeige. So viel als kleiner Zwischenstand, und in diesen Tagen gibt es hier wieder richtige Texte zu lesen.
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Vielschichtige Wörter für viele Straßenschichten
Wir Redakteure schlagen uns Tag für Tag mit Pressemitteilungen herum, die hohe Werte auf der nach oben offenen Blähwort- und Unverständlichkeitsskala haben. Besonders Verwaltungen neigen dazu, Wörter möglichst komplizierter zu machen, als sie sein müssten. Kommt dann noch spezielles Fachwissen dazu, werden Pressemitteilungen zur sprachlichen Katastrophe. Besonders negativ fallen die Mitteilungen der Straßenbauer auf. Verfasser sind natürlich nicht die Männer mit der Schippe und der Walze, sondern die Mitarbeiter der Straßenbauverwaltungen.
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G, aG oder T: Behinderung erkennen schwer gemacht
Es ist nicht immer leicht, alles zu verstehen, womit man so zu tun hat. Da steht auf der einen Seite das Bürokratendeutsch, auf der anderen Seite unverständliche Abkürzungen. Die spielen auch dort eine Rolle, wo es Menschen aufgrund ihres GdB sowieso nicht leicht haben: beim Schwerbehindertenausweis. Übrigens GdB heißt Grad der Behinderung, und damit sind wir schon beim Thema.
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uD-MeMi – Kryptische Abkürzungen für Feierabend-Politiker
Die Sommerpause ist vorbei, die Dorf- und Stadtpolitiker sind aus dem Urlaub zurück, die Sitzungen beginnen wieder. Da das Jahr nur noch kurz ist, ist es an der Zeit, den Haushalt für 2015 aufzustellen. Keine einfache Aufgabe für Feierabend-Politiker. Zumal es kryptische Abkürzungen zu verstehen gilt, deren Erklärung nicht weniger unverständlich ist.
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Kein Rücktritt ohne Phrase
Es ist gerade wieder Rücktrittzeit. In Frankreich ist die gesamte Regierung zurückgetreten, in Deutschland werden Rücktritte angekündigt (Berlin) oder erwartet (Kiel). Was uns zu den Rücktrittsphrasen führt.
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Das Schicksal des James Foley: hingerichtet oder ermordet?
Der US-Journalist James Foley ist tot. Er wurde getötet, um es neutral auszudrücken, von Kämpfern des IS, dem selbsternannten Islamischen Staat. Die Schlagzeilen über die traurige Tat füllen die Nachrichtenseiten, in welchem Medium auch immer. Aber ist die Wortwahl immer die richtige?
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Dorf-DSL: Notizen aus dem schwarzen Internet-Loch
Die Bundesregierung hat die „Digitale Agenda“ vorgestellt. Das Versprechen darin: Bis 2018, also in vier Jahren, sollen auch die Landbewohner über schnelles Internet verfügen. Dorf-DSL soll der Vergangenheit angehören. Zu schön, um wahr zu sein. Ich kann es nicht glauben. Falls es aber doch kommt, beschreibe ich einfach mal mein Internet im Jahr 2014, um mich später an diese schrecklichen Zeiten erinnern zu können.
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Gender: Von Wörtern, Haltungen und veröffentlichten Texten
Ich bin eine stille Leserin des Blogs „Aus Liebe zu Freiheit“ von Antje Schrupp. Weil mich ihre feministischen Thesen interessieren und weil ich mehr über dieses Thema wissen will. Nur manchmal, wirklich sehr selten, melde ich mich dort mit einem Kommentar zu Wort. Gerade habe ich es bei dem Blogpost „Was verlorengeht, wenn das Internet normal wird“ getan – und mir prompt eine Kritik eingehandelt, die ich so nicht stehenlassen möchte. Anlass ist ein klassisches Beispiel, wie Sprache und Haltung auseinanderfallen. Was an sich nichts schlimmes ist. Schlimm ist nur, wenn beides dann doch zusammengeworfen und der Autorin, in diesem Fall mir, vorgeworfen wird.
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Klopapier – die Rolle zum Runterspülen
Es hat eine Weile gedauert, bis ich es entdeckt habe. Ein paar kontemplative Minuten dort, wo der Kaiser zu Fuß hingeht, haben dabei geholfen. Dann aber war das Erstaunen groß. In Frankreich gehört Klopapier ins Klo. Nicht nur das Papier an sich, sondern die Rolle in der Mitte, auf die das Toilettenpapier aufgewickelt ist.





























