Pyrocontra
Daumen runter - was mir missfällt
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Minderheiten: Wie viel Rücksicht darf’s denn sein?
Auslöser für diesen Text ist die Debatte über die Widerspruchsregelung zur Organspende. Während alle noch über das Für und Wider debattierten, kam von irgendwoher die Anmerkung, es sei auf Menschen Rücksicht zu nehmen, die sich nicht entscheiden könnten. Dazu entfuhr mir dieser Tweet: „Man muss nicht für jede noch so kleine Gruppe eine Extrawurst braten.“
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Der Bindestrich – der nächste Schreibquatsch
Jahrelang haben wir uns über das Deppenleerzeichen echauffiert. Was für ein Schwachsinn, mitten im zusammengesetzten Wort eine Lücke zu lassen. Offenbar hat unser Barmen geholfen. Das Deppenleerzeichen ist zwar nicht auf dem Rückzug. Aber immer mehr Schreiber gehen dazu über, mitten im Wort einen Bindestrich zu setzen. Aber das ist nun auch nicht richtig.
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Vor zehn Jahren: Als Daisy übers Land fegte
Heute, am 10. Januar 2020, ist es genau zehn Jahre her, dass Wintersturm Daisy übers Land fegte. Bei uns auf dem norddeutschen Flachland war es der heftigste Wintereinbruch der vergangenen Jahre. Ein Jahr später, zum Jahreswechsel 2010/11, folgte ein weiterer harter Winter, und das war’s. Seitdem gibt es fast keinen Schnee mehr.
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Flickr schickt Bettelbrief: Warum mir das schlaflose Nächte macht
Ich hatte heute früh eine Mail in meinem Postfach, die mich erschreckt hat: Flickr teilt mit, dass es ein Riesendefizit macht und bittet darum, für mehr zahlende Mitglieder zu werben. Sollte die Fotoplattform in die Knie gehen, wäre das für mich eine Katastrophe. Nicht, weil meine Bilder verloren gehen würden, sondern weil es mir hier auf dem Blog erhebliche Probleme bereiten würde.
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Immer Ärger mit den Plugins
Ich bin – meisteins – ein ordentlicher WordPress-Nutzer. Ich aktualisiere regelmäßig meine Plugins. Doch die stellen mir ab und zu ein Bein, was sehr ärgerlich ist. Und was ich meistens gar nicht so schnell bemerke. Die wenigsten geben einen Hinweis, dass nach der Aktualisierung wieder etwas bei den Einstellungen zu tun ist.
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Kreisverkehr bei der Post
Vorweihnachtszeit ist die Zeit, in der es viele Menschen zur Post drängt. Meine Erfahrungen damit sind dieses Jahr aber nicht gut. Meine Post dreht sich im Kreisverkehr: Was ich dort abgebe, kommt prompt zu mir zurück.
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Schöner spalten: Wenn Städter auf Dorfkartoffeln eindreschen
Ich entdecke in meiner Twitter-Timeline immer öfter Tweets, in denen sich (Groß)städter darüber aufregen, dass die Leute auf dem Land mit dem Auto fahren. Das ist zunächst nichts Verwerfliches, es zeugt höchstens von Ahnungslosigkeit. Wenn aber autofahrende Landbewohner als dämliche Dorfkartoffeln bezeichnet werden, geht das zu weit.
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Reingefallen: Linkschleuder hat mich am Ego gepackt
Zunächst: Danke für alle Hinweise. Ich bin auf eine Linkschleuder reingefallen. Liebe Bloggerkollegen haben mich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Ich gebe zu: Ich habe mich etwas gebauchpinselt gefühlt, als eine Testseite mein Blog als gutes Privatblog ausgezeichnet hat. Dabei ist mein Misstrauen auf der Strecke geblieben.
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Kurz vor Seniorenkaffee
Das mit dem Älterwerden ist so eine Sache. Niemand kommt drumherum, aber die meisten merken es im Alltag gar nicht, dass jedes Jahr ein Jährchen Lebensalter hinzukommt. Ich bin gerade von einer Terminankündigung aufgeschreckt worden, wie sie regelmäßig in die Redaktion kommen: Einladung zum Seniorenkaffee für Menschen ab 60.
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Dresden 1945: Der Tag, als der Geheimrat verbrannte
Die Familie meines Vaters kommt aus Dresden. Mein Vater, Jahrgang 1933, wuchs in Cossebaude auf, einer kleinen Gemeinde auf halber Strecke zwischen Dresden und Meißen. Seine Großeltern lebten in der Dresdner Neustadt, seine Tante war in Wachwitz verheiratet. Die Familie erlebte die Dresdner Bombennacht. Was aber vor allem im Gedächtnis blieb und oft erzählt wurde, ist die Geschichte vom geretteten Oberförster und vom verbrannten Geheimrat.

























