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Gesammelte Schwurbelwörter und Sprachmacken
Gerade überfluten sie mich wieder, die Sprachmarotten und Sprachmacken, die Schwurbelwörter und verquasten Formulierungen. Hier kommt eine kleine Sammlung der vergangenen Tage.
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Pop-up: Ein Wort ploppt auf
Nie gab es so viele neue Wörter wie in der Corona-Krise. Diese Beobachtung bezieht sich nicht nur auf Wörter, die mit der Pandemie zu tun haben. In ihrem Umfeld ploppen plötzlich Wörter auf, die vorher kaum eine Rolle spielten. Ein Beispiel: Pop-up.
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Wenn PR-Agenturen schwurbeln: Traumpfädchen in Startlöchern
Als Journalistin flattern mir beinahe täglich Texte von PR-Agenturen ins Mailfach. Manches davon hebe ich auf, um es hier irgendwann einmal zu präsentieren, nicht wegen des Inhalts, sondern wegen der dort kreierten Wörter und Floskeln. Heute: das Traumpfädchen.
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Das Gendersternchen, der Glottisschlag und der Irrtum
Gerade kocht wieder die Diskussion um das Gendern und das Gendersternchen hoch, diesmal in der gesprochenen Sprache. Anlass ist die Talkshow von Anne Will, die seit einigen Wochen das Gendersternchen mit dem Glottisschlag markiert. Gerade hat sie aus dem Bund der Steuerzahler den Steuerzahler*innen-Bund gemacht.
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Möbel waschen im Möbelwaschbecken
Unser Projekt Badrenovierung nimmt an Fahrt auf. Ich will hier nicht in die Details einsteigen und schon gar nicht über die Kosten lamentieren, sondern ein bisschen etwas aus der weiten Welt der Bademöbel-Worte erzählen. Das fängt schon beim Möbelwaschbecken an.
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Die Wörter, die Corona hervorbrachte
Seit Wochen bestimmt fast nur noch ein Thema die Medien: Corona. Im Zuge der Krise sind viele neue, teils abstruse Wörter aufgetaucht, die es verdienen, erwähnt und gewürdigt zu werden. Es gibt die, die inzwischen alle kennen, und dann die verschwurbelten.
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Die Sache mit dem Durchkoppeln
In diesen Coronazeiten – ja, ich weiß, schlimme Floskel – steht Tag für Tag das Robert-Koch-Institut im Mittelpunkt. Oder das Robert Koch-Institut? So schreiben die sich selber. Das hat auf Twitter eine kleine Debatte übers Durchkoppeln ausgelöst. Meine Maxime: immer alles durchkoppeln. Auch, wenn die Namensträger selbst es nicht machen.
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Rechte, Rechtsradikal, rechtextremistisch? – alles andere als egal
Wieder hat ein rechtextremistischer Anschlag Deutschland erschüttert. Diesmal wirklich, vorher waren die Erschütterungen für meinen Geschmack viel zu verhalten. Ich weiß nicht mehr über den Anschlag von Hanau als das, was ich in den Nachrichten sehe, höre oder lese. Deshalb kann und will ich nichts zum konkreten Fall sagen. Mir geht es um die Worte, mit denen über Rechte berichtet wird.
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Einen Knoten in den Hemdchenbeutel machen
Wir kennen alle die dünnen Beutel, die am Obst- und Gemüsestand im Supermarkt hängen, um darin Tomaten oder Äpfel zu verpacken. Aber wie heißen die? Wer sich nähe damit befasst, lernt zwei Namen: den Knotenbeutel und den Hemdchenbeutel.
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Minderheiten: Wie viel Rücksicht darf’s denn sein?
Auslöser für diesen Text ist die Debatte über die Widerspruchsregelung zur Organspende. Während alle noch über das Für und Wider debattierten, kam von irgendwoher die Anmerkung, es sei auf Menschen Rücksicht zu nehmen, die sich nicht entscheiden könnten. Dazu entfuhr mir dieser Tweet: „Man muss nicht für jede noch so kleine Gruppe eine Extrawurst braten.“
























