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Bärlauch – Ein Fall für Geruchsfotos
Schade, dass es noch keine Geruchsfotos gibt. Ich war kürzlich in Niedersachsen im Wald spazieren. An einer Stelle, an der der Boden sehr kalkhaltig ist. Beste Voraussetzungen also für den Bärlauch, auch Wild Garlic, also wilder Knoblauch, genannt. Gerade jetzt, in der Endzeit seiner Blüte, riecht der Bärlauch intensiv nach Knoblauch. Im Zusammenspiel mit den weißen Blüten im Halbschatten der noch jung begrünten Bäume ein wunderbarer Eindruck. Wer mal gucken möchte:
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Phrasenalarm: Die pure Natur hautnah anfassen
Natur pur ist das da draußen gerade, wo der Frühling trotz zurzeit für eine Frostbeule wie mich eher arktischen Temperaturen aus allen Knopflöchern platzt. Nun will ich hier aber nicht über den Frühling philosophieren, sondern über das kleine Wörtchen pur. Gerne übrigens mit einem Ausrufezeichen versehen. Pur!
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Spaziergang im Wohngebiet: Eine kleine Stilstudie
Ich hatte kürzlich eine ganze Stunde ohne Auto in einer Wohngegend totzuschlagen. Das Wetter war prächtig, also habe ich einen Streifzug durch die kleinen Straßen zwischen den mehr oder weniger schmucken Einfamilienhäusern unternommen. Wer mit offenen Augen durch solche Straßen geht, dem fällt die Dekorationswut der Eigenheimbesitzer auf. Wobei nicht jeder ein glückliches Händchen beweist.
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Autofahren – da liegt ein Blockstöckchen auf der Straße
Hans hat ein Blogstöckchen auf die Straße gelegt, und jeder, der daran vorbeikommt, darf es in den Kofferraum laden. Das habe ich mir nicht zwei Mal sagen lassen und beglücke nun meine Leser hier mit dem Thema Autofahren. Ich lebe seit Jahrzehnten im Auto – neben der Redaktion mein zweithäufigster Aufenthaltsort. Da weiß ich natürlich viel zu den Fragen von Hans zu sagen.
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Ruhe! Heute ist der Tag gegen den Lärm
Der 30. April ist der von der Deutschen Gesellschaft für Akustik ausgerufene Tag gegen den Lärm. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Die Ruhe weg“ und widmet sich speziell der sogenannten Verlärmung der Umwelt. Dabei ist Lärm zweierlei: Krach, der ins Ohr dringt, und Lärm, der die Gedanken, die Seele, den Kopf verwirrt. Beide Arten finde ich gleich störend.
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Insektendruck und Fahrgassenverluste: Worte, die auf dem Acker gedeihen
Der Raps blüht. Bei uns steht er in Vollblüte, die gelbe Pracht erstreckt sich über Hügel und zwischen den Knicks entlang. Vor kurzem habe ich hier noch darüber geschrieben, dass der Blickfang im großen Gelb fehlt. Heute morgen war er da, in Form eines Treckers mit Spritze. Aber was spritzt der da jetzt. Pestizide? Mitnichten. Er spritzt ein angeblich für Bienen unschädliches Mittel, dass den sogenannten Rapskrebs verhindern soll. In der Fachsprache der Landwirte klingt das natürlich ganz anders.
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Die Sinfonie der Symphonie-Schreibung
Die Sinfonie bringt es auf acht Millionen Google-Einträge. Die Symphonie überflügelt sie bei weitem mit 21,8 Millionen Einträgen. Solche Gloogle-Einträge sind ein Gradmesser dafür, welches Begriffe, welche Schreibweisen gängig sind. Geht es danach, ist die Symphonie deutlich weiter verbreitet als die Sinfonie. Aber was ist der Unterschied? Gibt es überhaupt einen?
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Sternchen-Seiten: Einer ganzer Korb voller Linktipps
Ich habe hier so lange keine anderen Blogs mehr empfohlen. Dabei ist der Saved-for-later-Sammler im Feedreader mal wieder gut gefüllt. Früher, im guten alten Google-Reader, waren diese Seiten mit Sternchen markiert, daher der Titel dieser Reihe. Hier kommt nun mein Korb voller Linktipps, diesmal quer durch den Garten und einige schon gut abgehangen.
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Rapsblüte: Wenn Fotografen gelb sehen
Früher als sonst blüht in diesem Jahr der Raps. Die Frühlings-Nationalfarbe Schleswig-Holsteins zieht sich über Kuppen und an Wegen entlang und streicht das Land weithin sichtbar gelb an. Das Gelb leuchtet so stark, das muss einfach auf Fotos gebannt werden. Gar nicht so einfach und immer auch eine Frage des Standpunkts. Oder wie Jana in ihrem Beitrag „Wenn Blümchen lächeln“ über Blümchenfotografie so schön schreibt: „Dabei hat es noch niemanden geschadet, auch mal ein wenig schmutzig zu werden. Geh runter auf die Knie und begib dich auf das Level der Blume.“
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Der herabgelassene Taufengel von Pronstorf
Nein, er ist kein gefallener Engel. Er steigt zu besonderen Anlässen herab bis fast auf die Erde. Genauer gesagt: Er wird herabgelassen. Am heutigen Ostersonntag hatte der Taufengel in unserer kleinen Vicelinkirche in Pronstorf (Kreis Segeberg, Schleswig-Holstein) wieder seinen großen Auftritt. Denn im Ostergottesdienst wurden zwei Kinder getauft. Der Taufengel, einer der letzten seiner Art, ist weit über die Grenzen der kleinen Gemeinde Pronstorf bekannt.




























