Pyrocontra
Daumen runter - was mir missfällt
-
Ökozid: Ein für mich völlig neues Wort
Als Wortjägerin und jemand, der viel mit Sprache zu tun hat, bin ich so aufmerksam, dass mir neue Wörter immer sofort auffallen. Gerade habe ich wieder eines gefunden, das ich noch nie gehört oder gelesen habe: Ökozid.
-
Salz ist nicht gleich Salz: Marketing macht den Preis
Ich war heute mal wieder in meiner Lieblingsfeinkostabteilung. Die, die so viele Dinge im Angebot hat, die es sonst nirgends gibt. Dort habe ich heute die Erkenntnis gewonnen: Salz ist nicht gleich Salz. Zumindest nicht, wenn ich der Verpackung, dem Namen und dem gesalzenen Preis glauben soll.
-
Wörter als Wurfprojektile
Die voluminöse Expansion subterraner Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur intellektuellen Kapazität des Produzenten.* Es sind solche Sätze, mit denen man sich gern mal in bierseliger Runde produzieren kann. Immer vorausgesetzt, die intellektuelle Kapazität reicht aus, um sich angesichts des einen oder anderen alkoholischen Getränks diesen langen und komplizierten Satz mit vielen Wörtern unfallfrei über die Lippen zu bringen.
-
Struktur und strukturelle Probleme – Das Überall-Wort
Wir haben es, das ist unzweifelhaft, mit so vielen strukturellen Probleme zu tun, dass wir strukturell schon völlig überstrukturiert sind (Ironie off). Wer sich auf Social Media umguckt, der kann nicht umhin festzustellen, dass strukturelle Probleme eine der größten Herausforderungen sind. So viel strukturell Böses, das gibt’s doch gar nicht.
-
Der Mitarbeitende: Wie gendern die deutsche Sprache verschwurbelt
Ich mag die Genderei nicht. Das habe ich hier schon öfter deutlich gemacht. Mir sind die sprachlichen und orthografischen Klimmzüge zuwider, mit denen angeblich alle mitgemeint sind. Sie stören meinen Lese- und neuerdings auch meinen Hörfluss. Vor allem aber verschwurbelt das Gendern die deutsche Sprache. Beispiel gefällig? Der Mitarbeitende.
-
Spammer treiben mit Email Subscription Schindluder
Die Mail hat mich erschreckt: Mein Webspace-Anbieter hat mir mitgeteilt, ich sei als Spammer gemeldet worden. Anlass war eine der E-Mails, mit denen ich meine Leser über neue Blogposts informiere. Eine solche Mail sei unerwünscht gewesen, ich solle das bereinigen, da es auf den Provider zurückfalle. Da habe ich zum ersten Mal erfahren, dass es offenbar eine Masche gibt, Blogger als Spammer zu diffamieren.
-
Bäderarchitektur: Die optimale Ausnutzung des Platzes
Unter Bäderarchitektur versteht man üblicherweise hübsche Häuschen in Strandnähe, gerne mit Reet gedeckt oder mit verschnörkelten Giebeln und Balkonbrüstungen aus Holz. Doch es gibt noch eine andere Bäderarchitektur. Eine, die jedes Fitzelchen Platz ausnutzt. Denn Grundstücke in der ersten Reihe am Strand sind teuer, die in der zweiten Reihe nicht weniger.
-
Gesammelte Schwurbelwörter und Sprachmacken
Gerade überfluten sie mich wieder, die Sprachmarotten und Sprachmacken, die Schwurbelwörter und verquasten Formulierungen. Hier kommt eine kleine Sammlung der vergangenen Tage.
-
Pop-up: Ein Wort ploppt auf
Nie gab es so viele neue Wörter wie in der Corona-Krise. Diese Beobachtung bezieht sich nicht nur auf Wörter, die mit der Pandemie zu tun haben. In ihrem Umfeld ploppen plötzlich Wörter auf, die vorher kaum eine Rolle spielten. Ein Beispiel: Pop-up.
-
Wenn PR-Agenturen schwurbeln: Traumpfädchen in Startlöchern
Als Journalistin flattern mir beinahe täglich Texte von PR-Agenturen ins Mailfach. Manches davon hebe ich auf, um es hier irgendwann einmal zu präsentieren, nicht wegen des Inhalts, sondern wegen der dort kreierten Wörter und Floskeln. Heute: das Traumpfädchen.


























