Pyropro
Daumen hoch - was mir gefällt
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Bügeln mit Bach
Bach rockt. Deshalb ist er gut so gut geeignet, beim Bügeln gehört zu werden. Habe ich heute mal wieder ausprobiert. Ich bügele nicht so oft, aber wenn, dann in einem Zimmer, in dem ich laut Musik hören kann. Heute habe ich die Johannespassion von Johann Sebastian Bach aufgelegt. In der gibt es den passenden Song zum Bügeln.
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Füller gefüllt: Was ist Königsblau?
Ich besitze einen wunderschönen Montblanc-Meisterstück-Füllfederhalter in der Wedding-Edition. Ich habe den Füller von meinem Mann geschenkt bekommen und liebe ihn sehr. Also beide, den Stift und den Mann. Allerdings muss der Füller mit Tinte gefüllt werden, und da wird’s mitunter schwierig.
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Rechte, Rechtsradikal, rechtextremistisch? – alles andere als egal
Wieder hat ein rechtextremistischer Anschlag Deutschland erschüttert. Diesmal wirklich, vorher waren die Erschütterungen für meinen Geschmack viel zu verhalten. Ich weiß nicht mehr über den Anschlag von Hanau als das, was ich in den Nachrichten sehe, höre oder lese. Deshalb kann und will ich nichts zum konkreten Fall sagen. Mir geht es um die Worte, mit denen über Rechte berichtet wird.
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Endlich in der Elbphilharmonie
Ich habe es endlich geschafft: Mehr als drei Jahre nach der Fertigstellung der Elbphilharmonie bin ich dazu gekommen, sie mir im fertigen Zustand anzusehen. Dabei lebe ich nur gut 60 Kilometer von ihr entfernt. Da beherrscht einen immer der Gedanken, dass man dort jederzeit hinfahren könne. Und dann wird es lange nichts. Jetzt aber.
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Ikea, die Pappe und der Recyclinghof
Schon mal ein Zimmer nur mit neuen Möbeln von Ikea eingerichtet? Mal abgesehen vom Aufbaustress ist das vor allem ein Pappe-Stress. Mehr Kartonagen als beim Einrichten eines einzelnen Zimmers mit Bett, Nachtschrank, Kleiderschrank und Schreibtisch von Ikea kann man auf einmal nicht sammeln.
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Ertöt uns: Die Bach-Kantate und ihr Text
Bach rockt. Bach hat so tolle Musik geschrieben. Aber die Texte dazu sind oft mehr als seltsam für heutige Ohren. Unser Chor hat heute im Gottesdienst die Kantate „Herr Christ, der einge Gottessohn“, BWV 96, gesungen. Schöne Musik mit streckenweise schönem, aber an manchen Stellen auch abseitigem Text.
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Jeden Abend: Unterwegs auf der Todesmarsch-Route
Vor wenigen Tagen hat sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 75. Mal gejährt. Für viele der ehemaligen Häftlinge ging das Leiden nach der Befreiung noch lange weiter. Die Nazis schickten sie auf Todesmärsche. Jeden Abend fahre ich auf einem Teil der Todesmarsch-Route von Auschwitz nach Holstein.
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Einen Knoten in den Hemdchenbeutel machen
Wir kennen alle die dünnen Beutel, die am Obst- und Gemüsestand im Supermarkt hängen, um darin Tomaten oder Äpfel zu verpacken. Aber wie heißen die? Wer sich nähe damit befasst, lernt zwei Namen: den Knotenbeutel und den Hemdchenbeutel.
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Fru Öttenpötter vertellt: #Dorfkinder, deppert oder doch ganz plietsch?
Die mediale Sau, die heute durchs Dorf getrieben wird, kommt unter dem Hashtag „Dorfkinder“ daher. Auslöser ist eine Imagekampagne, die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) verbreitet hat. Dafür hat sie viel Kritik geerntet. Dabei wollte sie doch nur, so das Bundeslandwirtsschaftsministerium, die Dörfer ins Gespräch bringen.
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Minderheiten: Wie viel Rücksicht darf’s denn sein?
Auslöser für diesen Text ist die Debatte über die Widerspruchsregelung zur Organspende. Während alle noch über das Für und Wider debattierten, kam von irgendwoher die Anmerkung, es sei auf Menschen Rücksicht zu nehmen, die sich nicht entscheiden könnten. Dazu entfuhr mir dieser Tweet: „Man muss nicht für jede noch so kleine Gruppe eine Extrawurst braten.“


























