Pyrocontra
Daumen runter - was mir missfällt
-
Knäste im Supermarkt
Überall werden zurzeit neue Supermärkte gebaut, selbst das unbewegliche Flaggschiff Aldi hat festgestellt, dass es etwas ändern muss. Oder wie es ein bei Aldi für Neubauten zuständiger Ingenieur einmal formulierte: „Die Kunden wollen heute mehr, dem müssen wir entsprechen.“ Mit breiteren Gängen und einem größeren Frischesortiment zieht aber auch eine neue Art von Knast in die Supermärkte ein. Zum Brötchenknast gesellt sich jetzt der Zigarettenknast.
-
Untrennbare + Wörter – meine kleine Hitliste
Wer regelmäßig mit Texten umgeht, dem werden sie überall begegnen: Wörter, die grundsätzlich im Doppelpack daherkommen. Meine Hitliste dieser Kombinationen habe ich über ein paar Monate zusammengetragen und präsentiere sie jetzt. Die Liste ist kann natürlich jederzeit erweitert werden. Immer, wenn mir neue untrennbare Wörter über den Weg laufen, füge ich sie hier als Ergänzung an. Außerdem nehme ich in den Kommentaren gerne weitere Kandidaten auf.
-
Draußen vor der Tür wird’s eng
Wer es noch nicht wusste, erfährt es in Werbebotschaften, Pressemitteilungen und wo sonst Menschen Texte schreiben: Der Winter steht vor der Tür. Wahlweise die kalte Jahreszeit, die Partysaison oder, wenn noch ein zwei Wochen ins Land gehen, Weihnachten. Es wird also eng draußen vor der Tür. Komisch aber, dass da nur im Herbst der Winter und andere herumstehen.
-
Neues aus dem Biotop Schule: Die klopffreie Pause
Wer ein Schulkind hat, kann ein Lied davon singen. Die Schule und die Lehrer lassen sich immer mal wieder etwas Neues einfallen, worüber ich nur den Kopf schütteln kann. Die neueste Idee: die klopffreie Pause.
-
Aufschlag auf den Abschlag: Zwangssparbuch Stromversorger
Der Herbst ist die Zeit der Energierechnungen. Gas, Wasser, Strom – alle Versorger stellen jetzt den jährlichen Verbrauch fest und legen die monatlichen Abschlagszahlungen neu fest. Dabei kann man Überraschungen erleben.
-
Raumforschung in zentrenrelevanten Sortimenten
Wer hier regelmäßig liest, der weiß, welchen Spaß ich an schwurbeligen Formulierungen und geblähten Wörtern habe. Als Beobachterin von kommunalpolitischen Sitzungen stoße ich dabei immer wieder auf schöne Beispiele. Gerade hat sich eines der Gremien in meinem Gebiet mit der Genehmigung für einen Supermarkt befasst. Da geht es unter anderem darum, ob die Nachbarorte einen neuen Markt vertragen. Und das hat nun nichts damit zu tun, ob die Lebensmittel verträglich sind.
-
Die Tücken der geschlechtsneutralen Sprache: Für Asyl (be)werben?
Jeder von uns kennt die Studierenden, die längst die Studenten – und die Studentinnen – sprachlich abgelöst haben. Im Zuge der Bemühungen um geschlechtsneutrale Sprache werden auch Fußgänger zu Zufußgehenden (schreibt man das so?) und zu Teilnehmenden. Doch manchmal werden diese Bemühungen absurd. Gestern gehört: Die Asylbewerbenden.
-
Flickr, die Dating-Plattform
Über Spammerchen bei Flickr habe ich hier schon einmal geschrieben. Das Foto-Netzwerk hält aber offenbar noch andere Überraschungen bereit. Flickr als Dating-Portal? Warum nicht, mag sich ein User gedacht haben.
-
Bröckelverlust im Wörter-Sammelsurium
Wörter sind biegsam. Wörter sind Spielwiesen. Wörter werden für eine angeblich oder wirklich gute Sache verbogen, verändert, neu erschaffen. Und Wörter sind einmalig bei bestimmten Berufsgruppen. Ich mag solche Wörter und ich sammele sie. Und so ist ein buntes Sammelsurium zusammengekommen. Einblick in die Sammelkiste gefällig?
-
Frankreich: Das Elend mit dem Bargeld
Frankreich ist ein Land, in dem Bargeld nur eine geringe Rolle spielt. Fast jeder bezahlt mit irgendeiner Karte, viele auch noch mit Schecks. Ich war jetzt zwei Jahre hintereinander in Frankreich im Urlaub und hatte jedes Mal Ärger mit Bargeld. Einmal lag die Ursache in Deutschland, einmal in Frankreich.



























