Pyrocontra
Daumen runter - was mir missfällt
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Stimmt das falsche Frauenbild doch?
Jüngst an der Supermarkt-Kasse. Während der Wartezeit blickte ich versonnen auf das Zeitschriftenregal an der Seite. Und verstand die Welt nicht mehr. Wer liest das alles? Sind die Interessen von Frauen wirklich so eingeschränkt, wie es die Abteilung „Frauen/Unterhaltung“ vorgaukelt? Beauty, Promis, Kochen und sonst nichts? Das kann doch nicht sein. Ist es aber offenbar doch.
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Wörter als Waffen: wortgewaltige Windkraftgegner
Wer sich mit Sprache beschäftigt, der weiß, dass mit Wörtern Stimmung gemacht wird. Ein sehr schönes Beispiel dafür liefern gerade die Windkraftgegner. Da werden Windräder zu etwas viel schlimmerem.
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Zehn Flüchtlinge starben: 20 Jahre Brand an der Lübecker Hafenstraße
Es gibt Tage im Leben, die vergisst man nicht. Niemals. Dieser eine, herausragende Tag in meinem Berufsleben ereignete sich heute vor 20 Jahren: An der Lübecker Hafenstraße brannte ein Asylbewerberheim, zehn Menschen starben, 35 wurden verletzt, viele von ihnen schwer. Ich war damals Polizeireporterin in Lübeck, und der Tag wurde zu meiner größten beruflichen Herausforderung.
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Panoramafreiheit und übersensiblen Hausbesitzer
Ich fotografiere Häuser. Nicht oft, aber manchmal. Immer dann, wenn sie mir gefallen. Probleme habe ich dabei noch nie gehabt. Aber das ist nicht selbstverständlich. Anderer Leute Häuser zu fotografieren, sehen deren Besitzer manchmal als Angriff. Dabei ist es nicht verboten.
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Silvester – Tag des erhobenen Zeigefingers
Morgen ist Silvester. Feiern ist Pflicht, und natürlich wird wieder viel Geld in Form von Feuerwerk in die Luft geschossen. Der letzte Tag des Jahres ist nicht nur der Tag der schönen, aber sinnlosen Knallerei, sondern auch geprägt von erhobenen Zeigefingern. In diesem Jahr noch mehr als sonst.
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Gefunden oder aufgefunden: Ich finde keine Antwort
Aufgefunden ist ein seltsames Wort. Verwendet wird es offenbar nur bei Toten. Wer die Formen des Verbs finden genauer beobachtet, dem wird es auffallen.
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Bluccoli und Brotscheiben-Diebe: Notizen aus dem Supermarkt
Ich mag nicht einkaufen. Es nervt mich. Aber immerhin halten Supermärkte mitunter ein paar Überraschungen bereit, die mir das ungeliebte Zusammenraffen und Bezahlen von Waren des täglichen Bedarfs ein wenig angenehmer machen. Auch heute ist mir die lästige Pflicht von ein paar Kopfschüttel-Einblicken versüßt worden.
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Die Steuer-ID-Post-Verschwörung
Ich sehe eine große Verschwörung zwischen Steueridentifikationsnummer und Deutscher Post. Und die geht so: Zum 1. Januar wollen Banken und die Familiengeldkasse unsere Steuer-ID wissen. Die müssen wir dort angeben, damit wir weiter in den Genuss eines Steuervorteils beziehungsweise einer Zahlung kommen. Passt doch prima, dass wir auf diesem Wege noch unsere alten Briefmarken verbrauchen können, bevor am 1. Januar ein höheres Porto gilt.
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Von wegen mobil surfen: Ich sitze auf dem Trockenen
Wir schreiben das Jahr 2015. Ja, richtig gelesen. Spätestens seit dem vergangenen Sonntag kann ich das kaum glauben. Da hatte ich mein zweites Frusterlebnis an derselben Stelle in diesem Jahr. Der Grund: Ich leben auf einem weißen Fleck auf der Landkarte des mobilen Internets. Dorf-DSL zu Hause und gar kein Internet unterwegs – wie gesagt, wir leben tatsächlich im Jahr 2015.
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Kein Einsatz für die Weihnachtspolizei
An diesem Wochenende gibt es bei uns bereits etliche Weihnachtsmärkte und Adventsbasare. Dabei ist doch heute erst Toten- oder Ewigkeitssonntag. Über die eiligen Weihnachtsmärkte habe ich mich hier schon einmal aufgeregt. Ich will diese Litanei nicht noch einmal anstimmen. Aber etwas anderes bewegt mich in diesem Zusammenhang. Wie wichtig sind uns Rituale, wie wichtig der strukturierte Jahresablauf, und ist das nicht völlig unmodern und unzeitgemäß?




























