Pyrocontra
Daumen runter - was mir missfällt
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Lightroom, du Aas: Oh Schreck, oh Schreck, alle Fotos weg
Seit gut einem Jahr nutze ich Lightroom und bin sehr zufrieden damit. Alles fein, bis jetzt. Plötzlich meldete mir das Programm, ein Zugriff auf meine Fotos sei nicht möglich. Dabei hatte ich doch gar nichts geändert. Aber Lightroom wollte und wollte die Ordner auf meinen externen Festplatten nicht finden. Welcher Schrecken, welche Panik. Die Lösung hieß: Laufwerkbuchstaben ändern. Aber wie?
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Schönes Kauderwelsch: Die seltsame Sprache der Kosmetik-Industrie
Wer schön sein will, muss leiden, hat meine Oma immer gesagt. Sie weiß gar nicht wie sehr. Wer heute schön sein will, muss entweder Fremdsprachen können oder leidvoll erfahren, dass er oder sie nicht mitreden kann. Heutzutage sind Lippenstift, Wimperntusche und Puder total mega-out. So etwas klatscht sich niemand mehr ins Gesicht, sorry, aufs Face. Um bei Kosmetik wirklich mitreden zu können, sind größere englische Sprachkenntnisse gefragt.
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Fotohonorar – Ehre allein ist zu wenig
Ich stehe vor einem Dilemma. Soll ich ein Foto verschenken, nur so für die Ehre und für die Freude, meinen Namen darunter zu lesen? Eine Frage, die viele Aspekte hat. Es gibt zu vieles zu bedenken. Aber zunächst das Foto, um das es geht: Rapsglanzkäfer auf Taglilienblüte, aufgenommen vor einigen Jahren.
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Stündigkeit und Tafelanschrieb – Wörter machen Schule
Als Jägerin seltsamer Wörter fällt mir stets auf, wenn jemand besonders kreativ die deutsche Sprache verhunzt. Nun sollte man denken, dass die Schule als Ort von Lehre und Bildung besonders sorgfältig damit umgeht, den Schülern ein sprachliches Vorbild zu sein. Doch weit gefehlt. Gerade an Schulen finden sich die seltsamsten Wörter. Drei hübsche Exemplare habe ich gesammelt.
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Sich über die Achtsamkeit ehrlich machen
Sie tauchen auf aus dem Nichts: Neue Wörter oder Formulierungen, die jahrzehntelang kaum jemand gebraucht hat und die plötzlich – Achtung! Floskel! – in aller Munde sind. Zwei Beispiele fallen mir zurzeit besonders auf.
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Wer will schon erst morgen gepflegt werden?
Die besten Ideen kommen einem oft unter der Dusche. Oder kurz danach. Die Nach-Dusch-Phase hat mir diesen Blogpost beschert. Seit ich lesen kann, lese ich alles, was mir in die Finger kommt – auch das, was auf der Cremetube steht. Das Versprechen ist schon großartig: Sofortpflege.
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Der lange und der kurze Grünkohl: Einem Text die Luft rauslassen
Seit sich Texte leicht per Mail verbreiten und einfach ins Internet schreiben lassen, wird mehr Text abgesondert als in allen Jahrhunderten zuvor. Ich habe keine Belege dafür, aber ich nehme es einfach mal an. Wenn der Computer die Schreibmaschine abgelöst hat, heißt das aber nicht automatisch, dass bessere Schreiber daran sitzen und gute Texte schreiben. Täglich begegnen mir Texte, die viel zu viele angeblich wichtige Informationen enthalten. Sie zu kürzen, macht sie nicht nur besser, sondern auch verständlicher. Mal ganz abgesehen davon, dass manche Leute vor dem Lesen langer Texte zurückschrecken.
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Stimmt das falsche Frauenbild doch?
Jüngst an der Supermarkt-Kasse. Während der Wartezeit blickte ich versonnen auf das Zeitschriftenregal an der Seite. Und verstand die Welt nicht mehr. Wer liest das alles? Sind die Interessen von Frauen wirklich so eingeschränkt, wie es die Abteilung „Frauen/Unterhaltung“ vorgaukelt? Beauty, Promis, Kochen und sonst nichts? Das kann doch nicht sein. Ist es aber offenbar doch.
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Wörter als Waffen: wortgewaltige Windkraftgegner
Wer sich mit Sprache beschäftigt, der weiß, dass mit Wörtern Stimmung gemacht wird. Ein sehr schönes Beispiel dafür liefern gerade die Windkraftgegner. Da werden Windräder zu etwas viel schlimmerem.
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Zehn Flüchtlinge starben: 20 Jahre Brand an der Lübecker Hafenstraße
Es gibt Tage im Leben, die vergisst man nicht. Niemals. Dieser eine, herausragende Tag in meinem Berufsleben ereignete sich heute vor 20 Jahren: An der Lübecker Hafenstraße brannte ein Asylbewerberheim, zehn Menschen starben, 35 wurden verletzt, viele von ihnen schwer. Ich war damals Polizeireporterin in Lübeck, und der Tag wurde zu meiner größten beruflichen Herausforderung.
























