Pyrocontra
Daumen runter - was mir missfällt
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Sturmsicher, aber nicht erdverwachsen – hold the line
„Sturmsicher, nichtrostend, 7-fach Feder – so steht es auf der Verpackung einer Haushaltsware, die ich gerade gekauft habe. Kleines Ratespiel: Was ist das?
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Was fehlt: Ein Wasserhahn im Supermarkt
Ich habe jüngst vor einem Supermarkt gehockt und mir die Hände in einer Pfütze gewaschen. Absurd, oder? Aber so ist das, wenn weit und breit kein Wasserhahn zu finden ist. In Supermärkten sind sie eher selten.
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Ein Hermes-Paket bekommen heißt kein Paket bekommen
2. Juni: Ware bestellt. 6. Juni: Ware verschickt. 20. Juni: immer noch kein Paket angekommen. Das ist der Stand von heute. Wir warten auf ein Paket, das Hermes zustellen soll. Wir brauchen das, was drin ist, ganz dringend. Doch weit und breit ist keine Ware zu sehen. Das kann passieren. Das ist dennoch sehr ärgerlich. Was aber besonders ärgerlich ist, ist die Kommunikation mit Hermes. Als Kunde fühle ich mich auf den Arm genommen. So geht das nicht!
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Ist nicht zeitgemäß noch zeitgemäß?
Es gibt Formulierungen, bei denen zucke ich stets leicht zusammen. Manche davon haben mit Zeit zu tun: „in unserer heutigen Zeit“ und „nicht zeitgemäß“. Was stört mich daran?
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Alles gegenständlich auf der Autobahn
„Achtung, Autofahrer“ schallt es regelmäßig aus dem Autoradio. Und dann kommt wieder eine dieser Verkehrsmeldungen, die wir alle kennen: „Auf der A1 zwischen Lübeck und Bad Schwartau liegen Gegenstände auf der Fahrbahn.“
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Online-Knöllchen – alles ganz easy
Ich habe ein Knöllchen bekommen. An sich nichts ungewöhnliches. Am Scheibenwischer klebte allerdings kein Überweisungsformular, sondern ein Hinweis auf ein Online-Portal, in dem ich den genauen Vorwurf, die Höhe des Bußgeldes und alle anderen Daten nachsehen konnte.
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Hörfest und unverdorben: Die Klaviatur der Konzertankündigungen
Veranstaltungen anzukündigen, gehört zum täglichen Brot jeder Lokalredaktion. Musikveranstaltungen machen einen erheblichen Teil davon aus. Die Veranstalter schütten üblicherweise den Text, den sie von den Künstlern bekommen, in eine Mail und setzen nur noch die eigenen Daten dazu – fertig ist die Pressemitteilung. Was sich da alles an kruden Formulierungen und Wortgeklingel findet, ist schon erstaunlich. Ein paar Beispiele:
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Blog-Geburtstag – Fünf Jahre Sprache, Foto, Presse und der Pfau
Das hier ist ein Nebenbei-Ding. Vor fünf Jahren, im Mai 2011, habe ich mich entschlossen, dieses Blog aufzusetzen und regelmäßig Texte ins Internet zu schreiben. Eine Wahnsinnsidee. Angesichts meiner schon vorher bis zum Rand ausgefüllten Tage und halben Nächte weiß ich nicht, was mich geritten hat, mir dieses Blog auch noch aufzubürden. Vielleicht der Spaß daran. Jetzt, fünf Jahre später, bin ich immer noch dabei, auch wenn’s manchmal schwer fällt. Der Pfau – einer der Dauerläufer in diesem Blog.
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Heute schon vor Ort gewesen?
Es gibt Formulierungen, die liest man ständig und immer häufiger und irgendwann geht einem auf, wie blöd sie sind. Dazu gehört für mich „vor Ort“. Das zu sagen oder zu schreiben ist einerseits oft überflüssig und kündet andererseits von einer gewissen Denkfaulheit.
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Werbeanruf aus der Hölle: Zoff am Telefon
So etwas habe ich noch nie erlebt. Ich habe einen offensichtlichen Werbeanruf bekommen, der mich ziemlich erbost hat. Nicht nur, dass mir dort jemand etwas aufschwatzen wollte, der Mann war auch noch unhöflich und pampig. Ist das die neue Art, Kunden zu gewinnen? Da kann die Erfolgsquote nicht besonders hoch sein.




























