Pyropro
Daumen hoch - was mir gefällt
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Zeit, auf Friedhöfe zu gehen
Die französische Verwandtschaft war am Freitag auf dem Friedhof, wie immer am 1. November. Das ist ein Pflichttermin im tiefkatholischen Frankreich. Aber selbst wer evangelisch ist und keine Gräber hat, die er besuchen will, sollte auf Friedhöfe gehen. Es sind einfach schöne Orte, auf denen ich gerne herumstreife.
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Reisende Riesen: Öffentliche Kunst in Westerland
Ich war gerade zum ersten Mal in meinem Leben auf Sylt. Vor dem Bahnhof von Westerland steht ein Kunstwerk, das diesen öffentlichen Raum prägt: Reisende Riesen, überdimensionale giftgrüne Figuren, die schräg in der steifen Nordseebrise stehen. Dazu Gepäck und schiefe Straßenlaternen. Solche Kunst für alle, Kunst in der Öffentlichkeit, gefällt mir sehr.
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Dresden 1945: Der Tag, als der Geheimrat verbrannte
Die Familie meines Vaters kommt aus Dresden. Mein Vater, Jahrgang 1933, wuchs in Cossebaude auf, einer kleinen Gemeinde auf halber Strecke zwischen Dresden und Meißen. Seine Großeltern lebten in der Dresdner Neustadt, seine Tante war in Wachwitz verheiratet. Die Familie erlebte die Dresdner Bombennacht. Was aber vor allem im Gedächtnis blieb und oft erzählt wurde, ist die Geschichte vom geretteten Oberförster und vom verbrannten Geheimrat.
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Fotobearbeitung: Meine erste Challenge
Thomas vom Reisen-Fotografie-Blog hat wieder zu einer Challenge für Fotobearbeitung aufgerufen. Bisher habe ich seine Wettbewerbe, für die er jeweils ein oder zwei RAW-Fotos zur Verfügung stellt, nur aus der Ferne beobachtet. Dieses Mal will ich mich auch mal daran versuchen. Ich habe kräftig am Bild herumgeschraubt und kann ein Endergebnis vorweisen.
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Das Residenzschloss in Dresden: Eines der tollsten Museen
Ich habe heute Stunden im Dresdner Residenzschloss verbracht. Besucht habe ich das Historische Grüne Gewölbe, das Grüne Gewölbe, den Riesensaal, die Schau „Auf dem Weg zur Kurfürstenmacht“ und die neuen Paraderäumen. Ich habe ein Museum kennengelernt, an dem es nichts auszusetzen gibt.
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Alte Meister: Wie ich lernte, die Fotografie zu hassen
Ich bin auf Dresden-Reise und habe heute die Gemäldegalerie Alte Meister besucht. Dort habe ich gelernt, die Fotografie zu hassen. Dass ich das jemals sagen würde, wundert mich selbst. Aber was ich dort erlebt habe, hat mich am Sinn des Fotografierens zweifeln lassen.
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Amadeu Antonio und der Bindestrich
Ich ärgere mich schon länger über die Amadeu-Antonio-Stiftung. Nicht über die Stiftung an sich, sondern über die Schreibweise. Ich will nicht das alte Lied vom Deppenleerzeichen singen. Aber ich kann über diese Unsitte auch nicht hinwegsehen. Wobei der Bindestrich eine etwas zielichtige Angelegenheit ist.
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Eselsbrücke: Geh‘, du alter Esel, über die Brücke
Der moderne Mensch hat mitunter mit kryptischen Buchstabenfolgen oder merkwürdigen Abkürzungen zu tun. Allein die vermaledeiten Passwörter, die wir dauernd irgendwo eingeben müssen. Wer soll sich das alles merken? Es gibt einen uralten Trick, um damit klarzukommen: die Eselsbrücke.
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Schnöggersburg – die Geisterstadt
Ich habe gerade einer Bekannten davon erzählt, und da fiel sie mir wieder ein: Schnöggersburg, die Geisterstadt. Vor einem Jahr bin ich dort gewesen, im Rahmen einer Reportage über eine Bundeswehrübung. Schnöggersburg liegt in der Mitte des Truppenübungsplatzes Colbitz-Letzlinger Heide in Sachsen-Anhalt, nördlich von Magdeburg.
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Flickr: Follower fangen mit Favoriten
Ich nutze Flickr. Es ist für mich die beste Cloud, um meine Fotos immer und überall dabei zu haben. Ich bin aber niemand, der sich tausender Follower rühmen kann. Es sind gerade mal ein paar hundert. Was mache ich falsch? Vielleicht favorisiere ich nicht genug.





























