Pyrocontra
Daumen runter - was mir missfällt
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Angriff auf mein Blog
Monatelang war Ruhe. Und dann kamen sie mehrmals am Tag, manchmal stündlich. Warnmails, dass irgendjemand versucht hat, dieses Blog zu hacken. Dank eines feinen Plugins bin ich immer auf dem Laufenden, was böse Buben hier gerade vorhaben. Ein bisschen nervös macht es mich trotzdem.
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Müllkippe Meer: Ein Video zum Weinen
Unter dem Titel „Ein Meer von Plastik“ hat sich meine Zeitung, die Lübecker Nachrichten, heute einem traurigen Thema gewidmet: dem Plastikmüll, der unsere Meere überschwemmt. Zu diesem Thema habe ich jüngst aus Frankreich den Link zu einem Video von Chris Jordan bekommen. Der amerikanische Fotograf und Künstler beschäftigt sich mit Konsum und Müll und hat ein Projekt über die Insel Midway, ein Horror-Atoll im Nordpazifik, mit ins Leben gerufen. Wer nie darüber nachgedacht hat, bevor der Müll ins Meer wirft, muss sich dieses Video ansehen. Wer wissen will, was der Müll im Meer anrichtet, der schaue genau hin. Der Midwayfilm ist ein Video zum Weinen. Es fängt ganz harmlos an,…
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Ich lese keine Bücher mehr
Ich weiß noch genau, wann es passierte. Und seitdem hat sich daran nichts mehr geändert. Ich lese nicht mehr. Früher habe ich Bücher verschlungen, drei, vier pro Woche. In jeder freien Minute habe ich meine Nase zwischen Buchseiten gesteckt. Und jetzt? Nichts mehr. Das hat gute Gründe. Gründe, auf die ich nicht mehr verzichten möchte.
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Jeggings – nicht mehr als eine Hose
Als Mutter einer halbwüchsigen Tochter lernt man Begriffe, von denen man vorher nicht mal geahnt hat, dass es sie gibt. Wahrscheinlich ist das längst ein alter Hut, aber ich habe gerade eben das Wort Jegging zum allerersten Mal gehört. Mit nach oben verdrehten Augen ob meiner Ahnungslosigkeit haben mich zwei junge Damen um die 12 Jahre darüber aufgeklärt, was das ist. Seltsame Wortschöpfungen finden sich auch sonst beim Einkaufen.
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Der Mini-Diebstahl: super dreist im Supermarkt
Manchmal kann ich gar nicht glauben, was mir so erzählt wird. Zum Beispiel die Klage vieler Mitarbeiter im Einzelhandel, dass besonders dreiste Ladendiebe nicht ganze Packungen, sondern Stückgut stehlen. Wer mit offenen Augen duch Supermärkte geht, findet die Klage über diese besonders dreisten Kleindiebstähle überall bestätigt.
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iTunes – Kreditkarten-Hacker gerade sehr fleißig
Ich bin bereits im Juni vergangenen Jahres Opfer eines Kreditkarten-Hackers geworden Ich war damit nicht die erste und, wie sich jetzt zeigt, beileibe nicht die letzte. Denn das im Juni waren offenbar nur erste Fingerübungen der Täter, wenn ich den Suchanfragen glauben soll, die auf mein Blog führen. Seit gestern nun steigt die Zahl dieser Suchanfragen deutlich an. Da dreht anscheinend jemand ein ganz großes kriminelles Rad.
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Ich will Kommentare – hier im Blog!
Christoph von Gallera vom Mittelhessenblog hat im jüngsten „Kurzgucker“ etwas angestoßen, was mir schon lange auf der Seele liegt: Er spricht sich für Blog-Kommentare aus – im Blog. „Wem gehört das Web: Facebook, Twitter und Co oder doch noch den Usern?“, fragt Christoph und beklagt, dass Interaktion nicht mehr auf den Webseiten stattfindet, sondern bei Facebook oder auf Twitter. Eine Klage, in die ich gern mit einstimme.
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Das große Aufräumen: Abtauchen in die Vergangenheit
Wir ziehen um. Nicht von einer Adresse zur anderen, sondern innerhalb des Hauses. Das Gästezimmer wird Arbeitszimmer, das Kinderzimmer Gästezimmer und das Zweitwohn- und Arbeitszimmer mit satten 25 Quadratmetern bekommt das halbwüchsige Kind. So eine Umräumaktion setzt aber ausgiebiges Ausmisten voraus. Und so habe ich zwei Tage lang den Inhalt fast jeden Schrankes sortiert. Dabei sind wahre Schätze zum Vorschein gekommen.
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Gerechte oder gequälte Sprache: Genderissimo – Genderissima
Die geschlechtsneutrale Formulierung von Texten ist Politikern und Verwaltung längst in Fleisch und Blut übergegangen. Was oft ein bisschen sperrig klingt – Schülerinnen und Schüler, Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter – ist weit verbreitet und wird nicht nur nicht in Frage gestellt, sondern oft sogar auf die Spitze getrieben. Bis hin zur Satire.
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Dammbruch: ARD führt Deppenleerzeichen ein
Es ist passiert: Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber die Schreib- und Sprachverschluderung hat nun auch Bastionen erobert, von denen ich nie geglaubt hätte, dass sie fallen könnten. Zunächst hielt ich es für ein Versehen, aber es stimmt: Die ARD führt das Deppenleerzeichen ein und macht es damit gesellschaftsfähig. Und dann auf eine Art, die schlimmer gar nicht geht. Erklärung des Senders: Es war eine künstlerische Entscheidung. Aha.




























