Lübecker Untertrave bei nacht: Knackscharf dank Stativ

Die Lübecker Untertrave bei Nacht, von der Wallhalbinsel aus gesehen.

Es ist geschafft: Ich habe mit meinem neuen Stativ ganz wunderbare Nachtfotos in Lübeck gemacht und es dabei auch gleich auf seine Alltagstauglichkeit getestet. Das Stativ ist leicht, lässt sich auch im Dunkeln gut bedienen und hält die Kamera sicher und ohne zu wackeln.

Ich hatte anfangs ein paar Schwierigkeiten. Trotz Stativ wollten die Fotos nicht scharf werden. Die Fehler habe ich mittlerweile alle gefunden und beseitigt, und jetzt geht es einwandfrei. Das habe ich bei einem abendlichen Spaziergang in Lübeck ausprobiert. Die Silhouette an der Untertrave, über dem Wasser der Trave, ist immer wieder ein schönes Nachtmotiv. An sich wollte ich auch noch zur Obertrave, wo noch schönere Häuser stehen. Aber im Lockdown ist es dort nur finster. Keine Lichter in den Fenstern all der Restaurants, keine in der Musikhochschule. Bloß ein paar Straßenlaternen. Das ist alles gerade nichts für Nachaufnahmen.

Ein guter Stativ-Ersatz musste her

Bei meinem kleinen Streifzug habe ich gleich mal getestet, wie handlich und leicht das Stativ ist. Ein neues war fällig, weil zwei Teenager bei einem Fotoshooting mit Selbstauslöser mein altes – zum Glück ohne Kamera drauf – haben fallen lassen. Zack, gebrochen. Das war nicht weiter schlimm. Auf dem Karton stand noch ein DM-Preis, und besonders stabil war das damals nur 39,90 Mark teure Teil auch nicht. Also musste etwas anderes, etwas besseres her.

Es wurde das Rollei A2 Carbon. Ich bin jetzt zwei Mal damit losgezogen, und ich bin sehr zufrieden damit. Die Kamera lässt sich leicht montieren, wenn die Schnellwechselplatte erst einmal dran ist. Die Beine lassen sich problemlos ausfahren, das Stativ bietet eine ordentliche Standfestigkeit. Die Kamera lässt sich ohne großen Aufwand in jede gewünschte Position bringen. Die unterschiedlich großen Knöpfe ermöglichen auch im Dunkeln, immer den richtigen für die gewünschte Position zu finden. Das Ausrichten der Kamera gelingt mit der Wasserwaage gut, allerdings ist sie ziemlich klein und im Dunkeln nicht sichtbar. Da muss schon mal die Taschenlampe im Smartphone helfen.

Leicht eingefahren leicht zu tragen

Was für mich besonders wichtig ist, ist der Transport von einem Foto-Ort zum anderen. Ich bin viel zu Fuß unterwegs. Mein altes Stativ habe ich dann einfach hochgehoben, die Kamera mit dem Objektiv über die Schulter gelegt und bin losmarschiert. Das funktioniert auch mit dem Rollei-Stativ. Allerdings ist die Stolpergefahr bei voll ausgefahrenen Beinen angesichts meiner eher geringeren Größe doch recht hoch. Schiebt man die Beine eine Stufe ein, geht es problemlos. Das Gewicht ist sogar mit Kamera gut zu tragen. Wenn es nicht gebraucht wird, lässt sich das A2 in einer mitgelieferten Tasche verstauen, die mittels Riemen ebenfalls gut zu tragen ist.

Ich bin also rundrum zufrieden mit meiner Neuerwerbung. Wie bei allem, was ich neu besitze, musste ich das Stativ natürlich gleich mehrmals ausprobieren. Bis jetzt hat es sich bewährt. Der Kauf hat sich gelohnt.

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