Pyrocontra
Daumen runter - was mir missfällt
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Die Bürokratie im gelben Sack
Wir sind wieder einmal in Frankreich unterwegs (und nein, liebe Einbrecher, ihr braucht nicht zu kommen, unser Haus ist bewohnt, nicht die ganze Familie ist mitgefahren). Über kuriose Erfahrungen in Frankreich habe ich bereits nach unserer Reise im vergangenen Jahr berichtet. Eine davon habe ich mir noch aufgehoben, die kommt jetzt, sozusagen aus dem Urlaub. Die überbordende Bürokratie in unserem Nachbarland wird darin deutlich.
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Von Lagern und Lägern
Dass das Klagen zur Stellenbeschreibung unserer Bauern gehört, ist ja nichts Neues. Lerne klagen ohne zu leiden, sozusagen. Und was gibt ihnen Anlass zu eben jenen Klagen. Natürlich, das Wetter. Zu kalt, zu nass, zu heiß, zu trocken – vor jede Angabe wird beinahe reflexartig ein „zu“ gesetzt.
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Euphemismus-Tretmühle: Wann wird das Wort „Mensch“ negativ besetzt?
Ich hätte es wissen müssen: Unsere Gesellschaft ist so auf Wörter fixiert, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis jemand den Begriff Flüchtling an den Pranger stellt. Es gibt jetzt die Forderung, nicht mehr Flüchtling zu sagen, sondern Mensch auf der Flucht. Eine Wandlung, die bereits der Begriff Behinderter erfahren hat. Immer mehr setzt sich die Bezeichnung Mensch mit Behinderung durch. Diejenigen, die das vertreten, argumentieren, damit sei der Mensch in den Mittelpunkt gerückt, nicht die Behinderung – oder eben die Flucht.
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Unbeantwortet: Was ist falsch an der St.-Marien-Kirche?
In Lübeck und Rostock heißt sie Petrikirche, in Hamburg St. Petri. Dass lässt sich übertragen auf Marienkirche und St. Marien, Michaeliskirche und St. Michaelis und Andreaskirche und St. Andreas. Was nicht geht, ist St.-Petrikirche oder St.-Andreaskirche, auch wenn es immer wieder vorkommt. So habe ich es gelernt und so halte ich es seit Jahrzehnten.
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Erlebbar – ein nicht mal temporär zu ertragendes Wort
In jüngster Zeit nerven mich zwei Wörter, die zunehmend in allerlei Texten auftauchen: temporär und erlebbar. Das eine ist für viele unverständlich, das andere ist das, was ich ein Krückenwort nenne: Man weiß, was man sagen will, kann es aber nicht richtig ausdrücken. Also erfindet man eine Krücke.
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Das Rätsel Wassertropfen: Wie fotografiert man das?
Ich will es nicht nachmachen. Ich glaube nicht, das ich alles in Sachen Fotografie machen muss, was andere machen und was mir gefällt. Aber ich wüsste zu gern mal, wie diese tollen Fotos mit dem Wassertropfen entstehen. Gibt es dafür irgendwo ein Tutorial oder eine Anleitung oder kann jemand erklären, wie es geht?
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Übertriebene Rücksicht: Wie viel Watte brauchen Kinder?
Ich habe mich – bis auf einige Kommentare bei mamma-arbeitet.de – nicht weiter an der Debatte beteiligt, ob die Bundesjugendspiele abgeschafft werden sollten. Ich finde, sie gehören abgeschafft, aber dieses Fass will ich hier jetzt nicht aufmachen. Ich will vielmehr eine Geschichte aus einem Dorf in Schleswig-Holstein erzählen, zu der ich nur den Kopf schütteln kann. Es geht um eine Tränen-Vermeidungsstrategie, mit der die Kinder vor Enttäuschungen geschützt werden sollen.
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Die Polizei, Dein Facebook-Freund und Helfer
Jetzt waren sie auch bei mir, die Betrüger, die sich als falsche Facebook-Freunde tarnen und versuchen, über meine Handynummer Geld abzuzocken. Aber ich war gewarnt, dank der Polizei, die inzwischen nicht nur weiß, was Facebook ist, sondern dort auch aktiv mitmischt.
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Nur noch Berge und Blümchen? Angriff auf die Panoramafreiheit
Der Schuss ging offenbar nach hinten los. Bestrebungen in der EU, die deutsche Panoramafreiheit auf andere Staaten auszudehnen, könnten damit enden, dass die Restriktionen anderer Länder auf Deutschland übertragen werden. Der Schreck ist groß. Zu Recht.
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Kampf dem Krücken-Killer
Ich weiß nicht, ob es stimmt. Aber angeblich dürfen Krücken nicht mehr verliehen werden. Zu gefährlich. Es könnte sich ja ein Krücken-Killer daran zu schaffen machen.





























