Pyrocontra
Daumen runter - was mir missfällt
-
Nieder mit den Ausrufezeichen!
Das Texttreff-Blog hat es mir mal wieder in Erinnerung gerufen. „Bitte verwendet Ausrufezeichen sparsam, denn sie rufen Aggressionen hervor“, heißt es in einem Tweet. Richtig so. Ich will mich von Texten nicht anschreien lassen. Das passiert nicht nur, wenn zu viele Ausrufezeichen gesetzt werden, sondern auch durch anderen typografische Macken.
-
Der Kunde muss warten, warten, warten
Ich habe – im Wartezimmer – gerade einen Artikel gelesen über die mangelnde Bereitschaft deutscher Behörden, Leistungen online anzubieten. Ja, das ist fast immer so, zur rühmlichen Ausnahme geht es unten. Vor allem aber mache ich gerade die Erfahrung, dass dem Kunden oder Patienten nur eines gut ansteht: warten. Immer warten.
-
Nackig machen fürs Knöllchen
Ich habe ein Knöllchen bekommen. Völlig zu Unrecht übrigens. Deshalb habe ich es nicht beglichen, nachdem ich Online festgestellt hatte, wohin das Geld soll. Ich habe Widerspruch eingelegt, dem auch stattgegeben wurde. Was mich aber verwundert hat, war das Widerspruchsformular.
-
Ich, die Fotografin, die nicht löschen kann
Ich liege wieder gut im Rennen: um die 2500 gespeicherte Fotos zeigt der Lightroom-Ordner für dieses Jahr an. In den vergangenen Jahren waren es immer ungefähr genau so viele. Darunter viele sehr ähnliche. Meine Fotografie-Organisation ist ein Graus. Aber ich kann nicht anders.
-
Autofahrers Strafarbeit: Windschutzscheibe putzen
Wichtigste Regel: Transportiere niemals einen Baum im Auto, schon gar nicht, wenn das Auto im Sonnenschein steht. Bäume dünsten Feuchtigkeit aus, und wenn du dich dann abends ins Auto setzt und die extrem beschlagene Windschutzscheibe mit Hand versuchst sauber und ein bisschen trockener zu wischen, hast du das schöne Tropfenmuster drauf. Und das geht nicht weg. Also ist Strafarbeit angesagt.
-
E-Mails: Das Elend mit der Signatur
Mails sind die Pest. Mails ohne Signatur sind die Oberpest. Ich bekomme berufliche viele, viele Mails pro Tag, bestimmt an die 80, wenn nicht sogar mehr. Die meisten von Privatleuten, die sich als Pressewarte von Vereinen betätigen. Meine Erfahrung lehrt: Bei etwa einem Viertel bis einem Drittel ist eine Rückfrage nötig. In vielen Fällen beginnt damit das Googeln nach der Telefonnummer des Absenders. Das würde mir eine ordentliche Signatur ersparen.
-
Den Executive Coach übersetzen
Wir Journalisten sind (auch) Übersetzer: Wir sollen und wollen unverständliche Wörter, vertrackte Formulierungen und verquastes Marketing-Sprech in normalen Sprache übersetzen. Verständlich für jedermann. Aber das ist manchmal gar nicht so einfach. Etwa bei der unschönen Formulierung Career, Business und Executive Coach.
-
WordPress – Das Elend mit der Flickr-Gallery
Ich liebe Fotos. Ich zeige sie gerne hier im Blog. Um das Webspace (kostet ja Geld) nicht zu sehr zu belasten, habe ich größere Mengen an Fotos pro Post oft und gerne per Plugin über Flickr eingebunden. Aber auf einmal funktioniert das Plugin Awesome Flickr-Gallery nicht mehr. Das ist sehr, sehr ärgerlich.
-
Kein Einloggen ins Backend möglich
So ein Blog überrascht einen doch immer wieder. Seit drei Tagen bin ich nicht mehr ins Backend, also unter die Haube meines Blog gekommen. Das Einloggen ins Backend war nicht mehr möglich. Die Eieruhr – heutzutage eher der Bagel des Grauens, also der Eierkreis – kreißte und gebar – nichts.
-
Chemnitz und die angebliche Angst
Ich wundere mich sehr. Ich sehe mit zunehmender Irritation, was in Chemnitz vorgeht. Ich lese viel darüber. Und wundere mich noch mehr. Da ist von Ängsten die Rede. Doch Angst ist nicht gleich Angst. Etwas, das mich ängstigt, wird mit einer Angst begründet, die ich nicht empfinde.
























