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Ausgezeichnet: Knebelvertrag für Fotojournalisten ausgetrickst
Jeden Freitag kommt der DJV-Newsletter in mein E-Mail-Postfach. Darin berichtet der Deutsche Journalistenverband darüber, was sich in der Medienszene tut. Ein guter Überblick über die vergangene Woche und oft sehr, sehr interessant. Der jüngste vom Freitag enthielt eine Geschichte, die mir richtig Spaß gemacht hat. Eine kanadische Zeitung hat auf großartige Weise die Forderung nach einem Knebelvertrag für Fotojournalisten ausgetrickst.
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Defilé gesucht, Titanen-Quadrille mit 100 Pferden gefunden
Gestern war 14 juillet, französischer Nationalfeiertag. Bei uns ein Tag, an dem der Mari, der französische Ehemann, vor dem Fernseher strammsteht und die Parade auf dem Champs Elysees an sich vorbeiziehen lässt. Anders als die Franzosen musste ich arbeiten und habe gar nichts davon gesehen. Interessiert mich auch nicht so richtig, allerdings habe ich vor drei Jahren mal eine wunderbare Quadrille im Rahmen des Defilés – was für ein viel schöneres Wort als Parade – gesehen. Heute früh habe ich die Quadrille 2015 auf Youtube gesucht, aber nichts gefunden. Stattdessen bin ich auf ein tolles Video von einer Quadrille mit 100 Kaltblütern gestoßen. Es muss ja nicht immer ein Defilé…
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Das Aufwachsen des Defizits: Schwurbeldeutsch für Kommunalpolitiker
Ich habe den Stoßseufzer einer Kommunalpolitikerin noch im Ohr: „Ich habe den Satz jetzt mehrmals gelesen, aber ich verstehe ihn nicht.“ Ja, es ist mitunter harte Kost, die Verwaltungen nicht nur den Bürgern, sondern auch den ehrenamtlichen Ortspolitikern zumuten. Gerade ist mir ein besonders schönes Beispiel in die Hände gefallen. Es geht ums Geld, ums Sparen, also um Konsolidierung. Auch so ein kompliziertes Wort.
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Das gelbe Wasser im Brunnen – ein Motiv, zwei Fotos
Für Fotografen ist es eine Binsenweisheit: Willst du Tropfen sehen, verwende eine kurze Belichtungszeit, friere sie einfach ein. Willst du fließendes Wasser sehen, nimmt eine längere Belichtungszeit, dann verwischen die Tropfen. Das klappt vorzüglich, wie zwei Beispiele, die ich in jüngster Zeit fotografiert habe, zeigen. Die Schwierigkeit war aber in diesem Fall eine andere. Hier erst einmal die Beispielbilder.
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Das Rätsel Wassertropfen: Wie fotografiert man das?
Ich will es nicht nachmachen. Ich glaube nicht, das ich alles in Sachen Fotografie machen muss, was andere machen und was mir gefällt. Aber ich wüsste zu gern mal, wie diese tollen Fotos mit dem Wassertropfen entstehen. Gibt es dafür irgendwo ein Tutorial oder eine Anleitung oder kann jemand erklären, wie es geht?
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Übertriebene Rücksicht: Wie viel Watte brauchen Kinder?
Ich habe mich – bis auf einige Kommentare bei mamma-arbeitet.de – nicht weiter an der Debatte beteiligt, ob die Bundesjugendspiele abgeschafft werden sollten. Ich finde, sie gehören abgeschafft, aber dieses Fass will ich hier jetzt nicht aufmachen. Ich will vielmehr eine Geschichte aus einem Dorf in Schleswig-Holstein erzählen, zu der ich nur den Kopf schütteln kann. Es geht um eine Tränen-Vermeidungsstrategie, mit der die Kinder vor Enttäuschungen geschützt werden sollen.
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Ein Abend am Strand
Endlich, endlich ist die Hitze auch im Norden angekommen. Ich liebe es. Was ich nicht liebe ist, mich den ganzen Tag an den Strand zu legen. Zu voll, zu heiß, zu sandig. Aber abends nach 20 Uhr hält mich nichts mehr zu Hause, dann muss ich an die Ostsee. Sind ja nur knapp 25 Kilometer bis dahin. Mit Fotoapparat und viel Zeit geht es an den Strand. Die Ausbeute von vorgestern Abend:
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Noch ein Blog: Grünschnack zur Landesgartenschau Eutin 2016
Ich hab’s ja nicht so mit Garten. Also um genau zu sein: Gartenarbeit ist nicht mein Ding, und unter meinen Händen sprießt mehr Unkraut, als ich gerade ausziehen kann. Das heißt aber nicht, dass ich keinen Spaß an schönen Gärten habe. Ich liebe sie, wenn ich nur nicht in ihnen arbeiten muss. Und deshalb darf ich mal wieder tun, was ich am liebsten mache: mich theoretisch mit einer Sache beschäftigten, die mir gefällt.
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Die Polizei, Dein Facebook-Freund und Helfer
Jetzt waren sie auch bei mir, die Betrüger, die sich als falsche Facebook-Freunde tarnen und versuchen, über meine Handynummer Geld abzuzocken. Aber ich war gewarnt, dank der Polizei, die inzwischen nicht nur weiß, was Facebook ist, sondern dort auch aktiv mitmischt.
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Nur noch Berge und Blümchen? Angriff auf die Panoramafreiheit
Der Schuss ging offenbar nach hinten los. Bestrebungen in der EU, die deutsche Panoramafreiheit auf andere Staaten auszudehnen, könnten damit enden, dass die Restriktionen anderer Länder auf Deutschland übertragen werden. Der Schreck ist groß. Zu Recht.


























