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Fotos und die Wirklichkeit
Bilden Fotos wirklich die Wirklichkeit ab? Oder legt der Fotograf durch die Ausschnittwahl den Rahmen der Aufnahme so fest, dass sie nie der Realität entspricht. Darüber hat sich zwischen mir und anderen Kommentatoren vor wenigen Tagen eine kleine Diskussion auf dem Blog von Calvin Hollywood entsponnen.
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Die Angst vor Pinterest
Ich bin erstens eine Frau, zweitens ein Mensch mit Hang und Liebe zu Fotos und drittens gerne in Internet-Netzwerken – man nennt sie gemeinhin sozial – unterwegs. Drei gute Gründe also, sich bei Pinterest anzumelden, was dank einer Einladung auch geklappt hat. Nun bin ich also drin und dran, an der am schnellsten wachsenden Online-Pinwand. Und habe dennoch ein wenig Angst davor.
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Der Osterspaziergang
Der Ostersonntag bescherte dem Norden diesmal das bessere Wetter. Kein Schnee wie im Süden, blauer Himmel, weiße Wölkchen, Sonne, aber kalter Wind. Trotzdem genau das richtige für einen Osterspaziergang wie einst bei Goethe. Wenn es auch mit der Befreiung vom Eise nicht ganz geklappt hat. Ein paar Minusgrade in der Nacht haben zumindest auf kleine, stehende Gewässer noch einmal eine Millimeter dünne Eisschicht gezaubert.
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Gezieret, schimpfieret und gehenket
Heute ist Karfreitag, der höchste Feiertag der Christen. Das Wort leitet sich von „Kara“ ab, dem mittelhochdeutschen Wort für Klage oder Kummer. Der Kreuzestod Christi hat die Menschen über Jahrhunderte tief berührt und die Komponisten, allen voran Johann Sebastian Bach, zu innigen Chorälen motiviert. Musik, die ins Herz trifft. Aber es lohnt sich auch, die Texte näher zu betrachten. Auch wenn sie nicht mehr dem heutigen Sprachgebrauch entsprechen und teilweise gar grammatikalisch falsch klingen, sind sie von seltener Wucht und Ausdruckskraft.
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Die Statistik lügt
Ich steuere die 1000 an. Oder die 4000. Oder die 35 000. Oder die 42 000. Ach, denkt Euch doch, was wir wollt. Jedenfalls wird dieses Blog von Leuten angeklickt, und zwar von mehr als einem. Mehr verraten die Statistiktools aber irgendwie auch nicht. Jedes präsentiert mir eine andere Zahl, wie viele Leser dieses Blog besucht haben und wie viele Seiten sie gelesen oder überflogen oder gleich wieder weggeklickt haben.
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Mehr fotografieren als die Polizei erlaubt
Meistens geht es problemlos vonstatten, wenn Pressefotografen Einsätze der Polizei fotografieren. In den seltensten Fällen verwahren sich die Beamten dagegen, mit aufs Bild zu geraten. Schließlich sind sie im Einsatz und mit ihrer Uniform eindeutig als Einsatzkräfte zu erkennen. Doch mitunter haben Journalisten auch Schwierigkeiten, wenn sie Polizisten im Dienst fotografieren.
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Dinge, die die Welt nicht braucht
Sie liegen gern als Beilage in landlustigen Zeitschriften oder Heften über schöneres Wohnen: kleine Kataloge, die das Beste aus den Tiefen eines Versandhandels-Lagers anpreisen, um den Leser, besser die Leserin zum Bestellen eines Artikels und gleich noch des großen Kataloges zu bewegen. Ein Streifzug durch die Welt der Dinge, die die Welt nicht braucht.
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Zeit für eine Umstellung
Zwei Mal im Jahr kommt sie auf, die Forderung, die Zeit nicht mehr auf Sommer oder Winter umzustellen. Heute Nacht, besser heute morgen, haben wir die Uhren wieder mal umgestellt, und die nächsten zwei bis drei Tage werden hart. Unsere innere Uhr lässt sich nicht so schnell vor drehen. Die tickt sowieso anders, als es Schule und Beruf erfordern. Eine Klage.
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Die Kunst, ein Gruppenfoto zu machen
Reportagen und Reportagefotos sind Kuchen, Pressekonferenzen sind Schwarzbrot für jeden Journalisten. Und irgendwann, wenn alle wichtigen Leute erzählt haben, was sie erzählen wollen, kommt unweigerlich der Moment: aufstellen zum Gruppenfoto. Erfahrene Pressekonferenz-Gastgeber gruppieren sich schon mal von selbst, andere muss der knipsende Lokalredakteur oder der Fotograf erst arrangieren. Aber wie und wo und was dann?
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Kleiner Crash-Kursus für Zeitungspraktikanten
Seit 30 Jahren habe ich in wechselnden Redaktionen mit Praktikanten zu tun. Einer von zehn ist richtig gut, das Arbeiten mit ihm oder ihr macht Spaß. Doch die meisten sind Schülerpraktikanten und zu jung und zu unerfahren oder – auch das gibt es – uninteressiert. Aber egal wer da kommt, alle brauchen eine kurze Einführung ins Zeitungsdeutsch und unsere hausinternen Regeln. Und deshalb kommt hier der kleine Leitfaden für Redaktionspraktikanten und für alle, die als Vereinsschriftwart oder Pressesprecher Mitteilungen schicken.



























