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Linktipp: Sterbende olympische Sportstätten
Die Sportwelt blickt zurzeit auf Sotchi. Bald wendet sie den Blick wieder ab. Und dann? Jede Stadt oder Region, die den Zuschlag für olympische Spiele bekommt, stampft in aller Eile, mit enormem finanziellen Aufwand und manchmal unter dem Einsatz von Blut, Schmerzen und Ungerechtigkeit Arenen, Hallen und Dörfer aus dem Boden. Doch der Glanz währt nur kurz. Was aus den Sportstätten vergangener Spiele geworden ist und wie sehr einige von ihnen heruntergekommen sind, zeigt die Seite „After the games“ mit Fotos dieser Sportstätten. Und nicht immer ist der Krieg die Ursache des Verfalls, so wie in Sarajewo.
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Wie viel Fachsprache darf’s denn sein?
Im Anschluss an meinem letzten Text hier zum Baumkataster hat sich eine kleine Diskussion zum Thema Fachsprache entsponnen. Wie viel Fachausdrücke dürfen in Texten vorkommen, darf man sich darüber lustig machen und haben Fachleute einen Anspruch auf ihre Fachsprache?
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Verwaltungsvorlage zum Baumkataster: Wildwuchs im Wörterwald
Na, wer kennt den Zwieselriss? Ich bin begeisterte Sammlerin krauser Begriffe und habe mich gerade in einer kommunalen Bauausschusssitzung sehr über Festmist und Inputstoffe amüsiert. Das sind übrigens Zutaten für Biogasanlagen, falls es jemanden interessiert. Die absolute Schöpfungshöhe erreichte der Ausschuss aber in sprachlicher Hinsicht, als es darum ging, ein Baumkataster einzuführen. So ein Baum kann, wenn er zu einem Verwaltungsvorgang wird, sprachlich dermaßen wüst sprießen, dass es einen schüttelt. Bäumchen, rüttel dich und schüttel dich, wirf Schwurbeldeutsch über mich.
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Brauchen Blogartikel Fotos, um erfolgreich zu sein?
Seit einigen Tagen lässt ein Urteil des Landgerichts Köln viele Blogbetreiber hyperventilieren. Es droht mal wieder eine Abmahn-Falle, diesmal geht es um Pixelio-Bilder. Dazu ist an anderer Stelle schon viel geschrieben worden. Ich will in diesem Zusammenhang gerne eine Frage aufwerfen: Braucht ein Blogartikel wirklich Fotos, um Leser anzuziehen und erfolgreich zu sein?
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Bunt, kreativ und erfolgreich: Die Maler der Seychellen
Es gibt eine Reihe von Nationen, die großartige Maler hervorgebracht haben. Künstler, die die Malerei voran brachten, ihr neue Impulse gaben. Künstler, die internationalen Anerkennung erreichten und erreichen. Und es gibt Länder, denen würde man nie zutrauen, in der Kunstwelt eine größere Rolle zu spielen. Die Seychellen zum Beispiel, eher bekannt für Traumstrände, Schnorchelparadiese und Luxusferien. Und doch gibt es dort ein bunte Künstlerkolonie, die mit ihren hochwertigen Bildern sogar schon Preise in Europa eingeheimst hat. Zwei dieser international erfolgreichen Künstler sind in diesen Tagen in Hamburg zu sehen.
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Lotto – die Sache mit der Gewähr
Nein, Lotto spielen ist nicht gefährlich. Jedenfalls nicht so, wie ich mir das als Kind vorgestellt habe, wenn regelmäßig folgender Satz fiel: „Diese Angaben sind wie immer ohne Gewähr.“ Als Kind kannte ich keine Gewähr, verstand Gewehr und gar nicht, was das mit Zahlen zu tun haben sollte. Inzwischen weiß ich natürlich, dass Gewährleistung gemeint ist und was das ist.
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Wikipedia-Umfrage: Männer und Frauen wie Hund und Katz?
Das kann nicht unwidersprochen bleiben: Anatol Stefanowitsch, der gern und ausgiebig im ungerechten Zorn wider das generische Maskulinum zu Felde zieht, hat sich in einem Beitrag für geschlechtergerechte Sprache im Netzlexikon Wikipedia stark gemacht. Die in dem im Sprachlog erschienenen Artikel „Wikipedia und die starken Männer“ angeführten Argumente sind meiner Meinung nach doch sehr weit hergeholt. Mehr noch: Der Beitrag diskriminiert mich als Frau. Bin ich Hund, bin ich Katze?
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Sternchen-Seiten: Vitamine, Musik und Wissen für die Augen
Ich habe lange keine Links mehr empfohlen. Deshalb kommen hier wieder die Sternchen-Seiten. Das sind Blogbeiträge, die mit einem Sternchen in meinem Feedreader markiert wurden, weil sie besonders sehens- oder lesenswert sind. Los geht’s. Dieses Mal geht es mehr ums Sehen.
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Theater im Job: Persönlichkeitsentwicklung mit großer Geste
Alles nur Theater? Mitnichten. Zugegeben, das Wort Theater benutzen wir auf zweierlei Art. Um die Kunstform einer in welcher Form auch immer gespielten Handlung zu benennen, aber auch, wenn mal wieder nichts so richtig läuft und statt Produktivität nur Theater im Job oder im Privatleben herrscht. Dass Theater im Job auch eine produktive Seite haben kann, ist längst erwiesen. Es bildet die Persönlichkeit, wie jedes Theater, ob im Theater (dem Gebäude) oder eben im Job. Das bestätigten sogar Profis.
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Mit inbrünstiger Begeisterung: Musik und ihre Interpretationsangaben
Musik ist etwas fürs Gemüt. Je nachdem, was der Komponist ausdrücken wollte, löst sie Gefühle in den Menschen aus. Das erfordert aber auch eine richtige Interpretation. Meistens reichen dafür die Tempo- und Dynamikangaben aus, manchmal aber gibt es auch weiterführende Angaben. Und die haben durchaus ihren Reiz über das Musikalische hinaus.



























