Pyrocontra
Daumen runter - was mir missfällt
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Dem Blog Beine machen – gar nicht so einfach
Ich habe meinem Blog in der vergangenen Woche ein neues Kleid verpasst. Es war höchste Zeit, ich hatte mir das doch sehr blaue Design ein bisschen übergesehen. Das neue Kleid sieht schön aus, finde ich. Das Blog findet es offenbar auch. Denn was macht das blöde Ding? Es paradiert in seinen neuen Kleidern in aller Seelenruhe durchs Netz. Dreht sich nach links und nach recht und verharrt, um sich bewundern zu lassen. Performance? Fehlanzeige. So lahm waren diese Seiten hier noch nie.
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Winter: Harte Zeiten für Polizeireporter
Jetzt geht sie wieder los, die harte Zeit für Polizeireporter. Denn nun häufen sich nicht nur wieder die Unfälle und Brände, sondern jede Fahrt zum Ort des Geschehens wird wieder zum Wagnis und der Daueraufenthalt draußen zur Qual. Gerade erst hat sich wieder angekündigt, wie es werden wird. Und es graust mir jetzt schon.
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Seitensprung – guter Rat ist online
Ich bin ja eine treue Seele. Das ist jetzt keine Selbstbeweihräucherung, sondern eine Zustandsbeschreibung. Wenn es um Beziehungen geht, geht mir jede Art von Abenteuerlust, die ich sonst gerne mal in mein Leben einbaue, völlig verloren. Deshalb habe ich bis jetzt nicht gewusst, dass es im Netz einen Seitensprung-Ratgeber gibt. Aber das dürfte mich an sich nicht überraschen. Schließlich gibt es im Netz nichts, was es nicht gibt.
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Wie RTL mir Besucher aufs Blog schickte
Sie kommen aus dem Nichts, die Besucheranstürme auf mein Blog. Normalerweise dümpeln die Besucherzahlen immer auf dem etwa gleichen Level vor sich hin. Und dann kommt auf einmal von irgendwo ein Besucherstrom her, den ich mir meistens erklären kann. Dieses Mal aber stellte sich die Erkenntnis erst mit Verzögerung ein. Es war ein einziges Wort, das mir Mittwoch und Donnerstag plötzlich erstaunlich hohe Klickzahlen brachte: Immenhof. Zu verdanken habe ich das RTL.
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Fatal Error: Wenn einen WordPress in den Wahnsinn treibt
Ich habe kein Glück mit meinem Backup-Plugins. Immer dasselbe Elend. Die Dinger müllen mir die Datenbank zu, tun nicht das, was sie sollen und zerschießen mir das Backend. Gerade habe ich wieder Stunden vor dem Rechner gehockt, um den Fehler zu finden. Dabei würde ich mich viel lieber um Inhalte kümmern als um die Technik.
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Phishing-Schleuder Amazon: Was ist da los?
Ich habe ein Gleitmittel bestellt. Sagt Amazon. Eine entsprechende Mail landete vor einiger Zeit in meinem Postfach, mit namentlicher Anrede. Sonst eine Art Beweis für eine echte Mail. In diesem Fall aber ein dreister Phishing-Versuch, wie eine kurze Rückfrage bei Amazon bestätigte. Ich hatte gar nichts bestellt. Gestern habe ich nun wirklich etwas bei Amazon bestellt und eine böse Überraschung erlebt.
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„Bauer sucht Frau“: Fremdschämen und Imageschaden
Weiße Ledercouch, dunkles Sideboard, weißer Teppich auf Echtholzparkett – so sieht ein bäuerliches Wohnzimmer in meinem Dorf aus. Junger Bauer, junge Frau, stilvolle Einrichtung, mit der Nagelschere gepflegter Garten. Im Stall über 100 ebenso gepflegte Milchkühe, in der Maschinenhalle landwirtschaftliche Großgeräte in Reihe. Und was präsentiert uns RTL bei „Bauer sucht Frau“? Leopardenbettwäsche unter weiß-lila gehäkelter Tagesdecke und dunkles Plastikholz an den Wohnzimmerwänden. Bauernhäuser, die dringend mal eine neuen Anstrich gebrauchen könnten. Kälberboxen wie anno dazumal und Mistforken statt moderner Entmistungsanlagen. Auch alles andere an diesem Format ist weiß Gott keine Werbung für die deutsche Landwirtschaft. Aber es ist wie fast immer im Fernsehen. Die Realität ist eine andere.
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Parkplatz-Frechheiten: Zu viel Lücke
Mein Blogger-Kollege „Der Brüsseler“ widmet sich auf seinem Blog Parkplatzgeschichten und zeigt dazu ein Video. Das hat mich daran erinnert, dass ich seit einiger Zeit Fotos von Über-den-Strich-Parkern und von Leuten sammele, die mehr Platz beanspruchen als sie für ihr Auto bräuchten. Das ist vor allem dann ärgerlich, wenn Parkraum knapp ist und jede Lücke dringend benötigt wird.
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Tremolo in cis-moll: Die Klagen der Radfem-Frauen
Cis ist ein Ton. Ein um einen halben Ton erhöhtes C. Ganz einfach. Dachte ich jedenfalls bisher. Aber denkste. Cis-Menschen sind Frauen und Männer, die sich als Frauen und Männer fühlen und sich dabei sogar wohlfühlen. Und das darf nicht sein, glaubt man den Radfems, was keine Frauen mit Rädern sind, sondern radikale Feminstinnen. Ihre Argumente sind atemberaubend, so sehr, dass ich hier darauf eingehen will. Und ich verspreche allen Lesern, es wird das letzte Mal sein, dass ich dieses Thema hier aufgreife. Aber es muss nun doch noch einmal sein. Twitter ist mal wieder schuld.
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Gutes wollen und das Gegenteil erreichen
Es gibt so viele Dinge in unserer Gesellschaft, für die es sich lohnt zu kämpfen. Gleichberechtigung von Frau und Mann, natürlich. Gegen Nazis, gegen Rassismus, gegen Klassismus (gerade gelernt: Diskriminierung wegen der sozialen Schicht/Klasse), für Tierschutz, für die Umwelt. Alles wichtige Anliegen, für es sich lohnt, sich einzusetzen. Was mich aber traurig macht und bestürzt: Viele, die für eine dieser guten Sachen kämpfen, schaden ihr mehr als dass sie ihr nützen.


























