Pyrocontra
Daumen runter - was mir missfällt
-
Meine persönliche Sprach-Polizei
Als in der vergangenen Woche das Unwort des Jahres gekürt wurde, kam die Bild-Zeitung sofort mit dem Begriff Sprach-Polizei um die Ecke. Die verordne Deutschland Sagbarkeitsregeln. Völliger Quatsch, und das haben dann auch Twitter-User klar gemacht und das Ansinnen eine Sprach-Polizei mit dem Verbot der Wörter indes und freilich persifliert. Volltreffer.
-
Das Blog auf Vordermann bringen: Wer kann mir helfen?
Ich gebe auf. Ich will mein kleines Blog hier auf Vordermann bringen. Aber das schaffe ich nicht allein. Ich suche einen Helfer, der mir für einen Obolus ein paar wichtige Änderungen vornimmt. Als Webmaster-Autodidaktin bin ich damit heillos überfordert und habe viel zu viel Angst, etwas kaputt zu machen und das hier alles unrettbar zu zerschießen. Meine Blog-Baustellen habe ich vor kurzem bereits aufgelistet. Manches davon erledige ich selbst. Aber das Übertragen auf ein neues Webspace-Paket ist zu viel für mich. Was erledigt werden müsste, steht hier. Ich bin sicher, irgendwo da draußen ist jemand, für den das ein Kinderspiel ist. Wer helfen kann und möchte, melde sich bitte in…
-
Das Blog zwischen Webspace und Gutenberg
Es ist Zeit, hier etwas aufzuräumen. Das Blog braucht eine Frischzellenkur, und das stellt mich vor erhebliche Probleme. So ist das, wenn man als Autodidaktin versucht, ein Blog am Laufen zu halten. Jedes Schrauben unter der Haube ist ein Schritt auf Hochrisikogebiet. Aber Webspace, Gutenberg und SSL erfordern, dass ich diesen Schritt gehe.
-
Nieder mit den Ausrufezeichen!
Das Texttreff-Blog hat es mir mal wieder in Erinnerung gerufen. „Bitte verwendet Ausrufezeichen sparsam, denn sie rufen Aggressionen hervor“, heißt es in einem Tweet. Richtig so. Ich will mich von Texten nicht anschreien lassen. Das passiert nicht nur, wenn zu viele Ausrufezeichen gesetzt werden, sondern auch durch anderen typografische Macken.
-
Der Kunde muss warten, warten, warten
Ich habe – im Wartezimmer – gerade einen Artikel gelesen über die mangelnde Bereitschaft deutscher Behörden, Leistungen online anzubieten. Ja, das ist fast immer so, zur rühmlichen Ausnahme geht es unten. Vor allem aber mache ich gerade die Erfahrung, dass dem Kunden oder Patienten nur eines gut ansteht: warten. Immer warten.
-
Nackig machen fürs Knöllchen
Ich habe ein Knöllchen bekommen. Völlig zu Unrecht übrigens. Deshalb habe ich es nicht beglichen, nachdem ich Online festgestellt hatte, wohin das Geld soll. Ich habe Widerspruch eingelegt, dem auch stattgegeben wurde. Was mich aber verwundert hat, war das Widerspruchsformular.
-
Ich, die Fotografin, die nicht löschen kann
Ich liege wieder gut im Rennen: um die 2500 gespeicherte Fotos zeigt der Lightroom-Ordner für dieses Jahr an. In den vergangenen Jahren waren es immer ungefähr genau so viele. Darunter viele sehr ähnliche. Meine Fotografie-Organisation ist ein Graus. Aber ich kann nicht anders.
-
Autofahrers Strafarbeit: Windschutzscheibe putzen
Wichtigste Regel: Transportiere niemals einen Baum im Auto, schon gar nicht, wenn das Auto im Sonnenschein steht. Bäume dünsten Feuchtigkeit aus, und wenn du dich dann abends ins Auto setzt und die extrem beschlagene Windschutzscheibe mit Hand versuchst sauber und ein bisschen trockener zu wischen, hast du das schöne Tropfenmuster drauf. Und das geht nicht weg. Also ist Strafarbeit angesagt.
-
E-Mails: Das Elend mit der Signatur
Mails sind die Pest. Mails ohne Signatur sind die Oberpest. Ich bekomme berufliche viele, viele Mails pro Tag, bestimmt an die 80, wenn nicht sogar mehr. Die meisten von Privatleuten, die sich als Pressewarte von Vereinen betätigen. Meine Erfahrung lehrt: Bei etwa einem Viertel bis einem Drittel ist eine Rückfrage nötig. In vielen Fällen beginnt damit das Googeln nach der Telefonnummer des Absenders. Das würde mir eine ordentliche Signatur ersparen.
-
Den Executive Coach übersetzen
Wir Journalisten sind (auch) Übersetzer: Wir sollen und wollen unverständliche Wörter, vertrackte Formulierungen und verquastes Marketing-Sprech in normalen Sprache übersetzen. Verständlich für jedermann. Aber das ist manchmal gar nicht so einfach. Etwa bei der unschönen Formulierung Career, Business und Executive Coach.




























