Pyropro
Daumen hoch - was mir gefällt
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Mein Schloss-Foto bei Getty Images
Ich habe eine Mail von der Fotoplattform 500px bekommen. Eines meiner Fotos, das vom Eutiner Schloss, sei von Getty Images ausgesucht worden und werde jetzt dort angeboten. Das freut einen erst einmal. Aber wie funktioniert das alles?
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Gebt mir Farben!
Es war ein Stand auf dem Wochenmarkt, an dem ich vorbeikam. Ein Kurzwarenstand. Wer weiß heute noch, was Kurzwaren sind? Ich kenne den Begriff noch. Es sind Garnrollen, Reißverschlüsse, Knöpfe, meistens nach Farben sortiert. Und das fasziniert mich.
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Viecher, Viecher, Viecher
Zurzeit beschäftigt mich allerlei Viechzeug. Ich weiß nicht warum, aber ständig habe ich mit Tieren zu tun. Darunter sind seltsame Wesen. So manches der Viecher war nur schwer oder bisher gar nicht zu identifizieren.
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Besuch auf den Schlachtfeldern von Verdun
Wir wissen nicht, wer Prosper Boisseau war. Ob er verliebt war oder verheiratet, was für einen Beruf er hatte und woher er kam. Wir wissen nur, dass er am 7. Mai 1915 starb und mit ihm Tausende und Abertausende in den Schlachten bei Verdun. Der Name steht auf einem der an die 20 000 Kreuze, die in und um Verdun herum an eine der schrecklichsten Schlachten des 1. Weltkriegs erinnern.
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Der Flaschensammler von der Autobahn
Es war eine Begegnung von wenigen Minuten. Bei einer kurzen Ruhepause auf einem Rastplatz am Rande des Ruhrgebiets trafen wir einen Flaschensammler. Etwa 70 Jahre alt, verwittertes Gesicht, kariertes Hemd, einen heruntergekommenen Hackenporsche und einen Greifstock als Handwerkszeug. Wir kamen ins Gespräch und hörten eine Geschichte wider alle Klischees.
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Ein Reh – zwei Kitze
Kleiner Nachtrag zum Hirsch im Garten: Der Hirsch ist in Wahrheit ein Reh, wie ich schon vermutet hatte. Und der Grund für den Durst des Tieres hat sich jetzt gezeigt. Frau Reh, von uns Hilde getauft, hat Zwillinge. Das ist bei Rehen nicht ungewöhnlich, erklärt aber, warum die Mutter viel zu trinken braucht. Wasser, das hier nach Wochen der Trockenheit nicht überall und offenbar erst recht nicht in freier Wildbahn verfügbar ist. Deshalb wagt sich Hilde regelmäßig an unseren Gartenteich.
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Fru Öttenpötter vertellt: Hirsch im Garten
Seit einigen Tagen haben wir einen Gast im Garten. Einen Hirsch. Oder ein Reh, ich bin mir unsicher. Hirschkuh Hilde, so habe ich sie getauft, kommt jeden Tag ein paar Mal vorbei. Sie ist erstaunlich zutraulich. Ob sie der Hunger treibt? Wohl eher der Durst.
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Logbuch Deutsch: Kurs auf Sprachpflege
Sprache ist mein Thema. Das weiß, wer dieses Blog liest. Deshalb bin ich sofort aufmerksam geworden, als mir jemand das Buch „Logbuch Deutsch“ von Roland Kaehlbrandt ans Herz gelegt hat. Ein schmales Bändchen, das viel Wahres über den Umgang mit unserer Sprache enthält.
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Das Dorf und die B-Plan-Leute
Ein Tweet des Filmers, Autoren und Journalisten Mario Sixtus hat gerade für einigen Wirbel gesorgt. Er sprach sich dafür aus, Leuten, die aufs Land ziehen, die Autos wegzunehmen. Dafür gab es zu Recht Gegenwind. Vor allem aber kreide ich Sixtus an, dass er die Frage nach Stadt und Dorf aufs Autofahren reduziert. Da steckt jedoch mehr dahinter.
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Aufgeschient – mehr Verständnis für Schwurbeldeutsch?
Wer regelmäßig mit Verwaltungen zu tun hat, wundert sich nicht mehr über deren kreative Wortschöpfungen. Ein besonders schönes Beispiel ist mir gerade untergekommen: aufschienen, als Verb zu etwas auf die Schiene setzen. „Wir haben das Projekt erfolgreich aufgeschient“, teilte ein Bürgermeister mit. Sollen wir uns darüber aufregen?




























