gedacht
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Mit inbrünstiger Begeisterung: Musik und ihre Interpretationsangaben
Musik ist etwas fürs Gemüt. Je nachdem, was der Komponist ausdrücken wollte, löst sie Gefühle in den Menschen aus. Das erfordert aber auch eine richtige Interpretation. Meistens reichen dafür die Tempo- und Dynamikangaben aus, manchmal aber gibt es auch weiterführende Angaben. Und die haben durchaus ihren Reiz über das Musikalische hinaus.
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In Sachen Markus Lanz: Eine Lanze brechen für mehr Anstand
Ich denke schnell, ich spreche schnell, ich schreibe schnell – manche meinen, dass ich schneller schreibe als denke. Ich mag schnell geführte Interviews, den Schlagabtausch zwischen Fragen und Antworten. Nichts nervt mich mehr, als Gespräche, die sich zäh hinziehen und den Zuhörer nicht mitreißen. Deshalb habe ich das Interview, das Markus Lanz mit Ralf Stegner geführt hat, sehr gut gefunden. Lanz hat flott gefragt und oft eingehakt, aber Stegner hat ihm genauso flott Paroli geboten und sich als ebenbürtiger Gesprächspartner erwiesen. Das liegt auch in der Persönlichkeit von Stegner begründet. Auch er denkt schnell und redet schnell.
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Ein etwas bissiger Rückblick: Hater, Zynismus und mehr
Nein, das hier wird kein Jahresrückblick. Es sind einfach nur ein paar Gedanken, die sich mir in den vergangenen Monaten aufgedrängt haben. Die ich aufschreibe, um sie für mich selbst klar im Kopf zu bekommen. Schreiben schärft die Gedanken. Und warum soll ich niemanden an dem teilhaben lassen, was mir durch den Kopf geht? Insofern ist es doch eine Art Ein-paar-Monate-Rückblick.
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Bescherung unterm Nachrichtenbaum
24 Türchen sind offen. Über 24 Tage haben Udo Stiehl und ich die Basics der Nachrichtensprache unseren Lesern untern Nachrichtenbaum gelegt. Für uns beide eine interessante Zeit, der Beginn einer offenbar längeren Zusammenarbeit über hunderte von Kilometern hinweg – das Internet sei dank – und ein Projekt, mit dem wir hoffen, etwas zu bewegen.
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Aua: Die Stromrechnung tut weh
An jedem Jahresende kommt der Strompreisschock. Es geht immer aufwärts. Gucke ich mir die Rechnungen und Abschlagszahlungen im Verlauf der vergangenen Jahre so an, dann sind die Sprünge überdeutlich. Nach oben, versteht sich. Wie ist dem überhaupt noch Einhalt zu gebieten?
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Der liebe Gott unterm Bett
Autsch. Da ist mir doch glatt ein Stöckchen an den Kopf geflogen. Es flog schon vor einiger Zeit, aber die Beule ist immer noch da und will jetzt dringend mit einem Text gekühlt werden. Hier kommen also meine Antworten auf die Fragen von Willimeck.
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Der eilige Weihnachtsmarkt
Heute ist Totensonntag, auch Ewigkeitssonntag genannt. Der letzte Sonntag im Kirchenjahr und ein sogenannter stiller Sonntag. Still? Wer sich überall im Land umschaut, findet kaum Stille, sondern Weihnachtsmärkte und Basare. Die Veranstalter können den ersten Advent nicht abwarten. Sie machen einfach den Totensonntag zum ersten Sonntag der Adventszeit. Eine Unsitte.
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Die Tiefen des Blogs heben
Bloggen macht Spaß. Zugegeben, nicht immer fällt mir ein Thema ein, über das es sich zu schreiben lohnt, und dann wieder sprudeln die Ideen nur so aus meinem Kopf. Insgesamt gesehen macht es aber viel Spaß, mich hier auszubreiten. Meine Gedanken, meine Ideen, meine Erlebnisse, was ich so alles im Netz gefunden habe, die Musik, die ich mag. Einfach alles, was mich bewegt. Deshalb ist und bleibt das hier auch ein Feld-Wald-und-Wiesen-Blog. Alles gut also? Nicht ganz. Mir ist dieses Blog schlicht zu tief.
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Gutes wollen und das Gegenteil erreichen
Es gibt so viele Dinge in unserer Gesellschaft, für die es sich lohnt zu kämpfen. Gleichberechtigung von Frau und Mann, natürlich. Gegen Nazis, gegen Rassismus, gegen Klassismus (gerade gelernt: Diskriminierung wegen der sozialen Schicht/Klasse), für Tierschutz, für die Umwelt. Alles wichtige Anliegen, für es sich lohnt, sich einzusetzen. Was mich aber traurig macht und bestürzt: Viele, die für eine dieser guten Sachen kämpfen, schaden ihr mehr als dass sie ihr nützen.
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Wie schöpferisch ist ein Unfallfoto?
Ein Mann stirbt öffentlich. Peter Fechter verblutet vor den Augen entsetzter Zuschauer an seinen Schussverletzungen. Ein Kameramann hält das Geschehen fest. Daran entzündet sich nun, 52 Jahre nach Fechters Tod an der Berliner Mauer, ein juristischer Streit. Hat der Film vom Sterben des Peter Fechter eine Schöpfungshöhe? Über die Entscheidung der Richter berichtet die Seite rechtambild.de in diesem Beitrag. Für mich wirft dieser Fall die Frage auf, welche Schöpfungshöhe Fotos von Ereignisse haben, auf die derjenige, der sie im Bild festhält, keinen Einfluss hat. Eine Situation, die mir – natürlich längst nicht so dramatisch und historisch bedeutsam wie Peter Fechters Sterben – oft im Alltag begegnet. Wie schöpferisch sind Fotos und…



























