gedacht
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Social Media, Blogs, Posts: Darf’s ein bisschen mehr sein?
Bei Facebook bin ich faul. Google+ macht mir ein schlechtes Gewissen. Twitter liebe ich. Mit Pinterest musste ich erst einmal warm werden. Mit Tumblr hatte ich einen One-Night-Stand, von dem ich nicht weiß, ob mehr daraus wird. Ach ja, und einen Tag voller Arbeit, Privatleben und Hobbys habe ich auch noch. Manchmal verkrempelt sich bei all dem mein Gehirn. Dann stelle ich mir beim Bespielen der diversen Social und sonstigen Media-Kanäle die Frage: Darf’s ein bisschen mehr oder muss es ein bisschen weniger sein?
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Tweets zitieren – einfach so erlaubt?
Ich habe mir bisher nie Gedanken darüber gemacht, ob ich Tweets in meinen Blogartikeln einfach so zitieren darf. Ich mache es immer über die Einbetten-Funktion, was zwar Nerven kostet – WordPress zickt immer und verschluckt die Befehlsketten -, aber über die rechtliche Frage habe ich mir nie Gedanken gemacht. Bis jetzt. Neuerdings wird die Frage nämlich in Blogposts debattiert.
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Keine Chance für E-Noten? Wo Totholz (noch) obsiegt
Wer heutzutage an Bücher denkt, denkt auch an E-Books. Wer an Zeitungen denkt, denkt an E-Paper und Tablets. Ist Gedrucktes auf Papier langfristig also zum Tod oder zumindest zum Nischendasein verdammt? Nein, es gibt noch eine letzte Bastion, in der ich mir absolut nicht vorstellen kann, dass Druckwerke auf Papier durch Tablets oder andere elektronische Speicher- und Lesemethoden abgelöst werden: Noten. Allerdings reicht meine Vorstellungskraft nicht weit genug, denn es gibt offenbar bereits E-Noten.
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Antisemitismus, Rassismus, Feminismus: Die Arroganz der Wissenden
War Wilhelm Busch Antisemit? Darf ich ihn deshalb nicht mögen? Wäre ich auch Antisemitin oder Rassistin, wenn ich vor 100 Jahren gelebt hätte? Darf ich mit meinem heutigen Wissen unseren Ahnen ihre Geisteshaltung vorwerfen? Hätten sie es besser wissen müssen? Und hätte ich es besser gewusst? Fragen, die mir immer wieder durch den Kopf gehen und gerade erst durch Wilhelm Busch neue Nahrung bekommen haben. Sind wir heute, als Wissende, gegenüber unseren Ahnen zu arrogant.
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Wo bleibt das digitale Gedächtnis unseres Lebens?
Ich habe gerade einen Roman mit Rückblenden gelesen. Kriminalfall von heute hängt mit Familienfehde von 1914 zusammen. Am Ende kommen die Ermittler über Tagebücher von damals auf die Spur des Täters. Gleiche Geschichte im Jahr 2114: Der Kommissar kommt mit Hilfe einer alten Festplatte der Familienfehde von 2014 auf die Spur und löst den Fall. Denkbar? Vielleicht. Vielleicht kann dann aber auch niemand mehr eine Festplatte lesen, ihre Daten entschlüsseln. Wo bleibt unser digital gespeichertes Gedächtnis?
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Die alten Säcke, die Jungen und der Platztausch
Ja, ich bin ein alter Sack. Ich sitze seit mittlerweile 26 Jahren auf einer Planstelle in einer deutschen Zeitungsredaktion. Nicht immer auf derselben, aber nach sieben Jahren als Freie in meinen jungen Jahren seitdem fest und angestellt. Ich bin die, die ihren Platz nicht frei macht, den Medienwandel blockiert und den deutschen Journalismus zu Tode aussitzt. Jedenfalls wenn ich dem glaube, was ich manchmal über Journalismus im Netz lese.
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Wie viel Fachsprache darf’s denn sein?
Im Anschluss an meinem letzten Text hier zum Baumkataster hat sich eine kleine Diskussion zum Thema Fachsprache entsponnen. Wie viel Fachausdrücke dürfen in Texten vorkommen, darf man sich darüber lustig machen und haben Fachleute einen Anspruch auf ihre Fachsprache?
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Brauchen Blogartikel Fotos, um erfolgreich zu sein?
Seit einigen Tagen lässt ein Urteil des Landgerichts Köln viele Blogbetreiber hyperventilieren. Es droht mal wieder eine Abmahn-Falle, diesmal geht es um Pixelio-Bilder. Dazu ist an anderer Stelle schon viel geschrieben worden. Ich will in diesem Zusammenhang gerne eine Frage aufwerfen: Braucht ein Blogartikel wirklich Fotos, um Leser anzuziehen und erfolgreich zu sein?
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Lotto – die Sache mit der Gewähr
Nein, Lotto spielen ist nicht gefährlich. Jedenfalls nicht so, wie ich mir das als Kind vorgestellt habe, wenn regelmäßig folgender Satz fiel: „Diese Angaben sind wie immer ohne Gewähr.“ Als Kind kannte ich keine Gewähr, verstand Gewehr und gar nicht, was das mit Zahlen zu tun haben sollte. Inzwischen weiß ich natürlich, dass Gewährleistung gemeint ist und was das ist.
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Wikipedia-Umfrage: Männer und Frauen wie Hund und Katz?
Das kann nicht unwidersprochen bleiben: Anatol Stefanowitsch, der gern und ausgiebig im ungerechten Zorn wider das generische Maskulinum zu Felde zieht, hat sich in einem Beitrag für geschlechtergerechte Sprache im Netzlexikon Wikipedia stark gemacht. Die in dem im Sprachlog erschienenen Artikel „Wikipedia und die starken Männer“ angeführten Argumente sind meiner Meinung nach doch sehr weit hergeholt. Mehr noch: Der Beitrag diskriminiert mich als Frau. Bin ich Hund, bin ich Katze?

























