Pyrocontra
Daumen runter - was mir missfällt
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Höflicher als der Duden erlaubt: die neuen Sie-sie-Fehler
Alte Fehler, neue Fehler: Geschriebene und gesprochene Sprache wandelt sich. Was früher falsch war, taucht heute kaum noch auf, dafür kommen andere Fehler vermehrt zum Zuge. Eine solche Karriere hat die Verwechslung von wie und als – ich bin größer wie du – gemacht. Ganz neu im Rennen und schon ziemlich weit vorn ist die Verwechslung von höflichem Sie und dem Personalpronomen sie.
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Bloggers Handwerkszeug: Kontrollzwang und Flexibilität
Hier war es die vergangenen Tage sehr ruhig. Das heißt nicht, dass ich nicht am Blog gearbeitet hätte. Aber eben hinter den Kulissen. Dabei ist mir die Erkenntnis gekommen, dass der Blogger neben allem anderen vor allem zwei Dinge braucht: Kontrollzwang und Flexibilität. Sonst läuft schnell mal etwas aus dem Ruder.
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Notizen zur IGS 2013: Design oder Nichtsign, das ist hier die Frage
„Keine Gartenschau ohne Glasscherben-Teppich.“ Die Feststellung eines Besuchers der Bundesgartenschau 2009 in Schwerin angesichts eines türkisblauen Glasscherbenteppichs zwischen Gräserrabatten klingt mir noch heute in den Ohren. Sie fiel mir sofort wieder ein, als ich auf der IGS 2013, der Internationalen Gartenschau in Hamburg, vor der Fata Morgana stand. Flirrendes Licht auf Sand, dargestellt durch einen Teppich aus blauen Glasscherben, ergänzt durch Lichtpunkte aus blinkenden Getränkedosen. Kein Teppich, sondern eher ein Endmoräne en miniatur. Garten, so habe ich auf der IGS erlebt, ist mehr als Blumen und Bäume, mehr als Rosen, Rasen, Koniferen. Garten ist Design. Sollte es zumindest sein, signalisiert die Schau.
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Notizen zur IGS 2013 – orientierungslos und hungrig
Ich habe keinen grünen Daumen, mag aber Pflanzen und Gärten. Deshalb habe ich mich aufgemacht zur Internationalen Gartenschau in Hamburg-Wilhlemsburg. Wenn so eine Gartenschau fast vor der Haustür liegt, muss ich sie auch besuchen. In einer kleinen Serie möchte ich meine Eindrücke schildern, auch wenn offenbar jeder norddeutsche Blogger zu der Schau schon seinen Senf dazugegeben hat. Los geht es heute mit den organisatorischen Dingen: Eintrittspreis, Verpflegung, Orientierung. Die sind nicht immer leicht zu bewältigen.
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Prospekt voller Rätsel: Wer ordnet den Wolkenmarmor?
Ich lese leidenschaftliche gern Prospekte und Werbebroschüren. Nicht wegen der Inhalte und Preise, sondern wegen der teilweise sehr kreativen Wort-Erfindungen, mit denen mich die Prospekt-Autoren erfreuen. Gerade ist mir ein besonders schönes Exemplar mit wunderbaren Beispielen in die Hände gefallen. Da mache ich doch gleich mal ein kleines Quiz draus. Wer weiß, um was es bei den nächsten Begriffen geht?
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Einkaufen – die moderne Folter
Ich war einkaufen. Nicht shoppen. Einkaufen. Das ist dieses schnöde Einpacken von Waren des täglichen Bedarfs in einen Einkaufswagen. Der Weg vom Supermarkt-Regal zum heimischen Brot- oder Kühlschrank ist lang und steinig. Und für mich jedes Mal eine Qual. Einkaufen ist die Folter für die Frau – und den Mann – von heute.
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Gratis-Fotomotiv als milde Gabe
Wer regelmäßig im Netz unterwegs ist, stößt gerade bei Berichten von Künstlern oder anderen Kreativen immer wieder auf dieselbe Geschichte. Sie sollen irgendwo auftreten, in einem Restaurant oder eine Bar oder bei einer Veranstaltung, aber bitte für lau. Zahlen wollen diejenigen, die das Engagement aussprechen, nicht. Sie sollen Texte schreiben oder Fotos machen oder Webseiten optimieren oder was auch immer. Aber bitte gratis. „Das ist doch Werbung für dich“, lautet immer wieder das Argument für solche unlauteren Offerten. Gerade erst hat mich ein Geschäftsführer einer großen Firma gefragt, ob er die Fotos, die ich für die Zeitung gemacht habe, für die konzerneigene Mitarbeiterzeitschrift haben könne. Auf meinen Hinweis, die seien…
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Fremde Heimat: Besuch in einer sterbenden Kleinstadt
Vor der Stiftskirche stehen Bühne und Tribüne, beide eingezäunt und der Zaun mit großen Fotoplanen verdeckt. Auf den Fotoplanen sind Hinweise auf die gespielten Stücke der Domfestspiele gedruckt, unter anderem der Slogan „Fremde Heimat“. Eine symbolträchtige Aussage. Ich habe gerade mal wieder meine Heimatstadt Bad Gandersheim besucht – und sie ist mir fremd geworden. Auch deshalb, weil es eine sterbende Stadt ist. Der Graben zwischen ihr und mir ist riesig.
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Blähdeutsch zur Bedenkung gegeben
Ich muss hier mal wieder lästern. Über schlechtes Deutsch. Mich ärgert kaum etwas mehr als ungeschliffene, gedankenlose oder schlampige Sprache. Besonders ärgerlich finde ich es, wenn einfache Begriffe aufgebläht und schlichte Sätze ausufernd formuliert werden. Der von mir sehr verehrte Sprachpapst Wolf Schneider hat dafür den Begriff des modischen Blähwortes geprägt. Kräftig aufgebläht werden aber auch Sätze, vor allem von der öffentlichen Verwaltung. Beispiele gefällig? Hier kommt ein kurzer Exkurs durch das tägliche Bläh-Bläh-Bläh.
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Bloggen in Gendersprache? Nicht bei mir.
Sollten Blogger und Autoren auf gendergerechte Sprache achten? Diese Frage stellt Martin auf seinem Blog „1001 Erfolgs-Geheimnisse“ und ruft zur Blogparade auf. Ich habe viel zum Thema Gendersprache gelesen und hier und hier auch schon darüber geschrieben. Zu Martins Frage habe ich mir meine Gedanken gemacht. Die werden nicht jedem – mit Betonung auf jedem – gefallen.



























