Pyrocontra
Daumen runter - was mir missfällt
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VG Wort: Klickzahl-Abzug und Fallstricke für Blogger
Ich bin schon lange VG-Wort-Kundin. Steht bei mir in der Stellenbeschreibung. Seit zwei Jahren läuft nun dieses Blog, und natürlich stecken da auch VG-Wort-Zählmarken drin. Jetzt kam zum ersten Mal die ersehnte Mail, dass Texte auf diesem Blog die Mindestklickzahlen erreicht haben und für die Vergütung gemeldet werden können. Umso größer war dann die Enttäuschung, als ich die Meldung abgeben wollte. Mindestanforderungen nicht erfüllt, kein Geld dieses Jahr. Denn die Hürden sind hoch. Höher, als der Blogger denkt.
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Gescheitert am fehlenden Licht: Das unmögliche Foto
Ich bezeichne mich als einigermaßen gute Fotografin. Ich mache seit über 30 jahren Pressefotos und werde mit fast jedem Motiv fertig, so dass ein zumindest für die Zeitung brauchbares Motiv dabei herauskommt. Ich kenne meine Kamera, weiß mit Blende und Belichtungszeit umzugehen und kenne Tricks, mit denen auch schwierige Motive ordentlich zu fotografieren sind. Aber jetzt bin ich kläglich gescheitert. Es gibt offenbar doch Motive, die sich nicht fotografieren lassen. Weil die Lichtverhältnisse ein Foto unmöglich machen. Zumindest habe ich keine Lösung gefunden, um mit ihnen fertig zu werden.
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Fotografen: Begegnung mit der „Meiner-ist-länger-als-deiner-Fraktion“
Ihr kennt diese vom Testosteron gesteuerten Mannsbilder. Die, denen die Technik über alles geht. Sei es beim Auto oder – auch das eine schöne Spielwiese für diese Spezies – beim Fotoapparat. Ich nenne sie die „Meiner-ist-länger-als-deiner-Fraktion“ und habe gerade zwei Mal eine beeindruckende Begegnung mit solchen Fotografen gehabt.
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Der Furor um Tatort-Watch und andere Unwichtigkeiten
Es reicht! Ich kann’s nicht mehr lesen, dieses Getue um den sprachlichen Umgang mit angeblichen oder echten Minderheiten. Dieses Sezieren von Texten, Filmen oder Reden auf der Suche nach der schlimmen, schlimmen Verfehlung. Dieses Herumreiten auf der Gedankenlosigkeit oder gar Bösartigkeit der Welt, die sich in Gedrucktem und Gesendeten ausdrückt. Und jetzt auch noch „Tatort-Watch“. Auf dass nichts mehr übrig bleibt, was nicht im Sinne des Guten und aus Liebe zu wem oder was auch immer überwacht wird. Es geschieht ja, so wird es immer wieder betont, allein für die gute Sache.
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Lost Places – eine faszinierende Fotografie-Richtung
Fotografen haben einen Blick für das Besondere. Verfallenes, Marodes, Ausgeblichenes und Abblätterndes ist etwas Besonderes. Eine besondere Richtung der Fotografie widmet sich den Lost Places, den verlorenen Plätzen. Einen Lost Place, einen verlorenen Platz, habe ich vor der eigenen Haustür. Eine verfallene Ziegelei. Wenn einem so ein Motiv zu Füßen liegt, gibt es natürlich kein Halten mehr. Ich war oft dort und habe den Verfall fotografiert. Die wahren Lost Places, Motive für großartige Fotografen, liegen aber ganz woanders.
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Kuhpipi und Schnupfnasen
Sage niemand, leichte Gebrechen hätten nicht auch etwas Gutes. Gerade kommen in freier Landschaft zwei Dinge zusammen, die wunderbar zusammenpassen. Die „aufwachsende Vegetation“, wie mal jemand fachmännisch das Grünen und Blühen da draußen bezeichnet hat. Und die Güllesaison. Wer über Land fährt, wird es schnell riechen. Es duftet nicht nach Blümelein, nein, es stinkt. Und zwar ganz gewaltig. Nach Schweine- oder Kuhpipi, gut abgestanden.
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Tempo und Drosselung: Telekom schmiert Dorfkunden doppelt an
So, nun ist also die Katze aus dem Sack: Die Telekom drosselt die Festnetz-Flatrate. Das hat das Unternehmen selbst gestern bekannt gegeben. Die Empörung ist groß und stützt sich vor allem auf die Forderung nach Netzneutralität. Netzpolitik.org überschreibt seinen Artikel dazu mit den Schlagworten Drosselung und Diskriminierung. Doppelt diskriminiert sind die Telekom-Kunden auf dem flachen Lande. Flottes Internet gibt es für sie gar nicht. Und sie haben oft nicht einmal eine Alternative zur Telekom.
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Eine „dringende“ Bitte: Weg mit Ironie-Tüddelchen
Wer viel liest, kennt sie, die Stolpersteine in Texten. Ich habe mich hier schon hinreichend über Deppenzeichen ausgelassen, die den Lesefluss stören und mich mitunter zur Weißglut treiben. Aber es gibt noch ein Zeichen, das mich ärgert: die Ironie-Tüddelchen. Mancher Text strotzt förmlich davon, so dass mir das Lesen gar keinen Spaß mehr macht.
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Ich bin eine Karteileiche
Ehrlich gesagt, für eine Leiche fühle ich mich ziemlich lebendig. Ich habe einen Zehn-Stunden-und-mehr-Job, der viel Spaß macht, eine Familie, die meine Aufmerksamkeit erfordert, dieses Blog hier, das regelmäßig bestückt werden will, ein paar Hobbys und viele, viele Interessen. Ich lese leidenschaftlich gerne, interessiere mich für viele Dinge, mag den Kontakt mit anderen Leuten und lasse mich schnell für Neues begeistern. Seit es das Internet gibt, hat sich mein Horizont noch erheblich erweitert. Das Angebot an interessanten Texten, Foren, Seiten ist grenzenlos. Und genau das ist das Problem.
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Kostenfalle Supermarkt
Merke: Im Leben musst du aufpassen wie ein Schießhund. Überall lauern Fallen, droht man, dich übers Ohr zu hauen oder dich aus Versehen zu übervorteilen. Zu dieser fatalistischen Einstellung hat mich ein Einkauf im Supermarkt gebracht.



























