Pyrocontra
Daumen runter - was mir missfällt
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Mein Wintertipp: So kocht derrr Blutt
Heute wage ich mich mal unter die Modeblogger, zumindest so ein bisschen. An sich ist das nicht mein Metier, aber angesichts des Winters und eines sehr kleinen, aber doch ungeheuer nützlichen Kleidungsstücks wage ich mal einen Wintertipp, der warm hält und zudem modisch ist. Zumindest so einigermaßen. Es geht um die guten alten Pulswärmer, heute etwas hipper Stulpe, Armstulpe oder – wenn sie ein Daumenloch haben oder den Handrücken bedecken- Handstulpe genannt. Dazu habe ich noch einen ungewöhnlichen Tipp, wie man diese nützlichen Kleidungsstücke ohne viel Aufwand in tollen Mustern stricken kann.
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Vodafone: Wie man seine Kunden möglichst effektiv vergrault
Es gibt Webseiten mit Kunden-Login, die funktionieren ganz prima. Und es gibt welche, die den Kunden in den Wahnsinn treiben. Gerade eben schlage ich mich mit so einer Seite herum. Schlimmer geht’s nimmer. Ich suche mir einen Wolf und komme nur schrittweise bis gar nicht weiter.
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Sprachspaß mit der Bundespolizei: Hubschrauber stellt Bahnsteigkante
Pressesprecher von Polizeidienststellen schicken täglich Meldungen vom Einsatzgeschehen an die Redaktionen. Dem Polizeideutsch der Landespolizei habe ich mich bereits ausgiebig gewidmet. Die Bundespolizei steht dem in nichts nach, täglich erfreuen mich ihre Pressemitteilungen mit Stilblüten und falschen Bezügen. Die schönsten habe ich gesammelt. Sie sind alle im Original so verschickt worden, mit Ausnahme von Kürzungen und Abkürzungen (bei Orten).
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Päpstliches Karnickelgate: Wie rammelig sind Kaninchen?
Ist es Satire oder ernst gemeint? Egal. Die Karnickel-Meldung von heute ist das beste, was ich seit langem gelesen habe. Amüsant, witzig und vor allem sehr erhellend. Ob der Zentralverband Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter das nun gewollt hat oder nicht: Es ist ihm gelungen, endlich mal in die ganz große Presse zu kommen.
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1000 Peitschenhiebe: Das grausame Schicksal des Raif Badawi
Ich habe Albträume. Und ich blicke mit Schaudern auf den morgigen Freitag. Es ist das Schicksal eines Mannes aus Saudi-Arabien, das mir schlaflose Nächte bereitet. Seitdem ich das erste Mal davon gelesen habe, dass der Blogger Raif Badawi zu 1000 Peitschenhieben verurteilt worden ist und nun jeden Freitag in aller Öffentlichkeit mit 50 Schlägen malträtiert wird, geht mir das nicht mehr aus dem Kopf. Welche Grausamkeit! Viele Menschen setzen sich für ihn ein. Bisher offenbar ohne Erfolg.
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Neuen PC angezogen: Noch kein Wohlfühl-Gefühl
Alte Computer sind wie alte Pullover. Alles passt und sitzt da, wo es sitzen soll. Wer sie nutzt, fühlt sich darin (im Pullover) und daran (am Rechner) sofort wohl. Aber alte Computer sind auch in anderer Hinsicht wie alte Pullover. Irgendwann sind sie auf und müssen ersetzt werden. Neue Computer sind wie neue Pullover. Man muss erst einmal hineinwachsen, sie müssen sich nach und nach anpassen. Dieses Anpassen war bei mir allerdings ein mehr als schmerzhafter Prozess. Das wird jetzt eine lange Geschichte.
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Trotz Captcha: Die Spammer sind wieder los
Es ist zum Verzweifeln: Wochenlang hatte ich dank Captcha Ruhe, nun überschwemmen wieder Spam-Kommentare mein kleines Blog. Irgendwie sind mir die Spammer immer einen Schritt voraus beziehungsweise nur so knapp hinter mir, dass sie mich wieder einholen. Dabei habe ich schon alles versucht, um sie auf Abstand zu halten.
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Die Kunst, Chloride sprachlich hübsch zu verpacken
Die Hersteller von Duschgel, Flüssigseife und Kräutertees verfallen im Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter in einen Kreativrausch. Dann gibt es die jahreszeitlich angepassten Produkte, Sommernacht oder Kaminfeuer, je nachdem, ob draußen brütende Hitze herrscht oder ein Schneesturm übers Land zieht. Was da aber tatsächlich in der Flasche ist – die Tees nehme ich hier mal aus – das klingt ganz anders und nicht gerade appetitlich.
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Teuer, teuer: Wie ich mich selbst übers Ohr gehauen habe
Man könnte es eigene Dummheit nennen. Ich bin einfach nicht ausgebufft genug. Das habe ich jetzt wieder schmerzlich festgestellt. Es hat mich sogar Geld gekostet. Und das kam so.
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Monochromie versus Kitsch: Die Fotografie hat viele Landschaften
Am Anfang steht eine gewagte Behauptung: „Die Landschaftsfotografie ist derzeit ein stinkender Haufen kitschiger Müll sich nie verändernder überdramatischer, pittoresker Reproduktionen“, schreibt Martin Gommel, Herausgeber des Fotografie-Magazins kwerfeldein.de in einem mit dem nichtssagenden Titel „Positionen zur Landschaftsfotografie“ überschriebenen Artikel. Ein Text, der schnell Widerspruch hervorrief. „Sorry, aber geht’s noch?“ kontert Ronny auf dem Fotografieblog Blogtimes. Und damit sind die Positionen gesetzt. Trotzdem habe auch ich mir ein paar Gedanken zum Thema gemacht.



























