Pyrocontra
Daumen runter - was mir missfällt
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Wie schwer verletzt ist schwer verletzt?
Gerade habe ich hier über den Wert von Unfallopfern geschrieben. Aber wer ist ein Unfallopfer und was bedeutet schwer oder leicht verletzt? Die Polizei unterscheidet Unfälle nach Kategorien, bei denen genau diese Fragen eine Rolle spielen.
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Ein Menschenleben ist fast eine Million Euro wert
Überall in Deutschland veröffentlichen die Polizeidirektionen im Frühjahr die Verkehrsstatistik des Vorjahres, gemeinhin Verkehrssicherheitsbericht genannt. Am Anfang steht bei vielen der gleiche Text als Einführung, darin unter anderem die Definition einzelner Begriffe und ein Hinweis auf das Straßenverkehrsunfallstatistikgesetz – puh, was für ein Wort -, das die Polizeidirektionen zu diesem Bericht verpflichtet. Und dann kommen Definition und Wert von Unfallopfern.
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Die Spammerchen bei Flickr
Paddy von neunzehn72.de hat das Flickr-Experiment gemacht. Wie bekommt man 10.000 Follower in einer Woche? Er hat sich eines Skripts bedient, das automatisch Leuten folgt und darauf gesetzt, dass von 100 Gefolgten zehn zurückfolgen. Ziemlich schnell hat er gemerkt, dass er damit anderen Leuten auf die Füße getreten ist und hat das Experiment beendet und sich auf seinem Blog dafür entschuldigt. So weit, so gut. Vor allem aber hat er damit ein Problem der Fotoplattform aufgezeigt. Nun, eher ein Problemchen: die Spammer bei Flickr.
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Abriss fotografieren – immer wieder eine Freude
Ich habe wieder Abrissfotos gemacht. Das ist für mich immer eine große Freude, ich mag es, wenn die Männer mit dem riesigen Bagger alte Gebäude fein säuberlich in ihre Einzelteile zerlegen. Abrissbirnen waren gestern, heute muss das Material getrennt entsorgt und entsprechend Stück für Stück aus dem Bau herausgebrochen und in Container sortiert werden. Das dauert seine Zeit und ist nicht weniger spektakulär als die Kugel, die in die Wände kracht. Im Gegensatz zum letzten Abrisstermin war bei diesem das Wetter wesentlich besser. Bei der Bearbeitung der Fotos habe ich dann noch meiner Leidenschaft für Farbe gefrönt.
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Wir Aasgeier und Schmeißfliegen: Gedanken zur Katastrophen-Berichterstattung
Gestern war wieder so ein Tag, an dem wir Journalisten uns beschimpfen lassen mussten, weil wir unseren Job gemacht haben. Der Absturz des Fluges 4U9525 mit 150 Menschen an Bord hat den Reflex, über uns herzuziehen, wieder einmal ausgelöst, wie so oft schon. Die, die die Überbringer der Nachricht schlagen, sollten aber wissen, dass es dazu viele Aspekte zu bedenken gibt.
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Sonnenfinsternis: Ahnungslos losgeknipst
Ich geb’s ja zu, ich habe mich vorher überhaupt nicht darüber informiert, wie sich eine Sonnenfinsternis fotografieren lässt. Das hatte ich nämlich gar nicht vor. Ich wollte dieses Phänomen, das ich 1999 schon einmal erlebt hatte, links liegen lassen. Aber dann hat es mich doch gepackt und ich habe sogar den Fotoapparat herausgeholt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, finde ich, allerdings nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte.
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Die dummen Offline-Eltern
Wir leben im Jahr 20 nach Öffnung des Internets für breite Bevölkerungskreise. Das ist längst kein Neuland mehr. Oder doch? Manchmal denke ich, alle, die älter als 20 Jahre sind, werden pauschal für völlig unfähig im Umgang mit dem Internet gehalten. Immer noch und immer wieder. Das ärgert mich. Merke: Auch wir Älteren kennen uns in der digitalen Welt aus. Und wir wollen uns nicht immer wieder sagen lassen, dass wir keine Ahnung haben.
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Es lebe der Geisterfahrer
Ich widerspreche ungern der Floskelwolke, dieser wunderbaren Einrichtung wider die Floskelogie und Phrasigkeit. Aber wie das so ist, selbst wenn man etwas schätzt, heißt dass noch lange nicht, dass man in jeder Hinsicht damit übereinstimmt. Es gibt als Floskeln angeprangerte Wörter, die ich nicht als solche sehen. Beispiel Geisterfahrer.
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Wie höflich muss eine E-Mail sein?
Jeden Tag fluten hunderte von E-Mails das Redaktionspostfach. Vereine schicken ihre Veranstaltungsankündigungen, Politiker ihre Statements, Verwaltungen und Parteien ihre Einladungen zu Pressekonferenzen oder Pressegesprächen. Jede E-Mail zu sichten, macht Arbeit und kostet Zeit. Dabei gibt es einige, die mehr Aufwand erfordern, andere weniger. Und andere sind so schlicht gehalten, dass es fast schon unhöflich erscheint. Aber wie viel „leerer Grußballast“ darf oder muss sein?
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Neue Postbankgebühren: Wer verhandelt, bekommt vielleicht den Altersbonus
Zurzeit machen die neuen Gebühren der Postbank Furore. 99 Cent will die Bank ab 1. April für jede Papierüberweisung von ihren Kunden haben, die sich bisher über ein komplett kostenfreies Konto freuen konnten. Die Absicht dahinter ist klar: Die Kunden sollen zum Online- oder Telefonbanking gedrängt oder zumindest an die Terminals in den Filialen getrieben werden, um dort ihre Überweisungen einzutippen. Verständlich von Seiten der Bank, aber ein große Problem für ältere Menschen. Wer sich wehrt, hat vielleicht die Chance, die Gebühren abzuwenden.

























