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Das Blog, die Fotos und die Abmahn-Gefahr
Seit mein Bloggerfreund Udo Stiehl eine Abmahn-Androhung wegen eines Pixelio-Fotos auf seiner Facebook-Seite bekommen hat, bewegt immer mehr Blogger das Fotoproblem. Woher Bilder bekommen, wenn man selbst über keine passenden verfügt? Ganz darauf verzichten? Andere Quellen suchen? Selbst anfangen zu fotografieren, auf die Gefahr hin, dass es nicht so toll aussieht? Hilfe kommt möglicherweise von einer ganz unerwarteter Seite. Von anderen Bloggern.
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Die Macht der Maidan-Bilder
Ich war gestern Abend bei unserer Chorprobe. Zum Abschluss haben wir das Abendlied „Der Lärm verebbt“ gesungen. Darin kommen diese Zeilen vor: „Gib Nacht und Ruhe, wo man heut litt. Lass Recht aufblühen, wo Unrecht umgeht. Mach die Gefangnen der Willkür frei. „ Am Ende kam mir der Gedanke: Das haben wir jetzt für den Maidan gesungen. Das war nicht einmal 24 Stunden nach dem Ausbruch der Gewalt in Kiew. Kaum jemals zuvor haben sich Fotos von Gewalt und Tumult so in mein Gedächtnis gegraben wie die vom Maidan. Das hat Gründe.
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Fotografie in Uniform: Propaganda oder Service?
Als die Piraten vor einigen Jahren besonders heftig vor Somalia wüteten und ein Schiff aus Lübeck in ihre Gewalt brachten, habe ich sozusagen weltweit recherchiert. Bis hin in den Hafen von Nairobi. Es kam schließlich zu einer Geldübergabe auf hoher See. Was es nicht gab, waren Fotos. Fotos von Piratenschiffen – die kamen erst später und auch da noch spärlich auf, ebenso wie Fotos von Militäroperationen gegen die Piraten. In diesem Zusammenhang bin ich auf Fotoseiten gestoßen, die sich so nicht vermutet hätte.
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Linktipp: Sterbende olympische Sportstätten
Die Sportwelt blickt zurzeit auf Sotchi. Bald wendet sie den Blick wieder ab. Und dann? Jede Stadt oder Region, die den Zuschlag für olympische Spiele bekommt, stampft in aller Eile, mit enormem finanziellen Aufwand und manchmal unter dem Einsatz von Blut, Schmerzen und Ungerechtigkeit Arenen, Hallen und Dörfer aus dem Boden. Doch der Glanz währt nur kurz. Was aus den Sportstätten vergangener Spiele geworden ist und wie sehr einige von ihnen heruntergekommen sind, zeigt die Seite „After the games“ mit Fotos dieser Sportstätten. Und nicht immer ist der Krieg die Ursache des Verfalls, so wie in Sarajewo.
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Foto-Hotspots: Die zehn meist fotografierten Orte der Welt
Dieses Internet kann viel. Das zeigt sich immer wieder. Ganz beeindruckend ist der neue Dienst Sightsmaps von Google, der Anhand der Panoramio-Geotags die meist fotografierten Orte der Welt herausgefunden hat. Darüber habe ich gerade in den Lübecker Nachrichten eine Geschichte geschrieben, die mir viel Spaß gemacht hat. Von mehreren Fotoplattformen gibt es ein Ranking über die am meisten fotografierten Städte und Sehenswürdigkeiten der Welt. Die sind durchaus unterschiedlich, aber eine Stadt liegt immer auf Platz 1: New York. Und hier sind sie, die zehn meist fotografierten Orte der Welt.
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Draußen mit Blitzlicht? Na klar, aber wann und warum?
Ich habe hier schon einmal über die Aktion @99Fotografen bei Twitter berichtet. In dieser Woche ist der von mir geschätzte Blogger und Twitterer @Blendstufe vom gleichnamigen Blog an der Reihe, seine Fotografenerfahrungen zu twittern. Dabei hat er eine interessante Frage zur Diskussion gestellt. Im Freien bei Tageslicht blitzen? Verschenken die, die es nicht tun, gute Bilder? Wann ist es angebracht und wie? Die Aussage sorgt für Diskussionen.Also nochmal die These für alle:“Wer outdoor nicht blitzt verschenkt oft (!=Immer) gute Bilder“ Discuss! — 99fotografen (@99fotografen) 9. Januar 2014
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Ein etwas bissiger Rückblick: Hater, Zynismus und mehr
Nein, das hier wird kein Jahresrückblick. Es sind einfach nur ein paar Gedanken, die sich mir in den vergangenen Monaten aufgedrängt haben. Die ich aufschreibe, um sie für mich selbst klar im Kopf zu bekommen. Schreiben schärft die Gedanken. Und warum soll ich niemanden an dem teilhaben lassen, was mir durch den Kopf geht? Insofern ist es doch eine Art Ein-paar-Monate-Rückblick.
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Lost-Place-Fotografie: Ich habe meinen verlorenen Platz gefunden
Wer schon länger dieses Blog verfolgt, der weiß, dass ich ein großer Fan der Lost-Place-Fotografie bin. Neudeutsch heißt das Abandoned, aber damit kann ich mich nicht so recht anfreunden. Lost Place, also verlorener Platz, gefällt mir viel besser. Und was verloren ist, das sollte doch gefunden werden. Ich habe ihn gefunden, meinen verlorenen Platz, um mich endlich selbst in dieser von mir so bewunderten Art der Fotografie zu versuchen.
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Fragen an die Fragenstellerin: Ich im Interview
„Ich stehe lieber hinter der Kamera“, sagen Fotografen gerne. Für schreibende Fotografen oder fotografierende Schreiber wie mich gilt das auch, wenn es um Text geht. Ich frage immer und werde nie befragt. Doch jetzt gibt es gleich zwei Interviews mit mir. Dafür danke ich Ulrike und Birgit. Zu dem einen Interview bin ich gebeten worden, für das andere habe ich mich beworben.
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Tatatataaa! Mein Fotospaß mit Tadaa
Ja, ja, ist ja gut. Die Puristen unter den Fotografen lassen nichts auf ihre Kamera kommen, und Smartphone-Fotografen sind ihnen ein Gräuel. So habe ich auch immer gedacht. Aber es ist wie so oft im Leben: Wenn man etwas ausprobiert, findet man plötzlich Spaß daran. Ich bin noch immer ein absoluter Fan einer ordentlichen digitalen Spiegelreflexkamera mit allerlei Objektiven. Aber ich habe auch den Reiz der I-Phone-Fotografie für mich entdeckt. Und vor allem der Bearbeitung per Apps.
























