Pyropro
Daumen hoch - was mir gefällt
-
Heute schon vor Ort gewesen?
Es gibt Formulierungen, die liest man ständig und immer häufiger und irgendwann geht einem auf, wie blöd sie sind. Dazu gehört für mich „vor Ort“. Das zu sagen oder zu schreiben ist einerseits oft überflüssig und kündet andererseits von einer gewissen Denkfaulheit.
-
Klick-Tipp: Bilder von Europas Verantwortung
Je länger die Debatte um Flüchtlinge dauert, desto mehr geht die Empathie verloren. Das ist jedenfalls mein Eindruck, und davon nehme ich mich nicht aus. Für alle, die sich nicht vorstellen können, was es heißt, auf der Flucht zu sein, gibt es eine preisgekrönte Fotostrecke, die es dem Betrachter mehr als deutlich vor Augen führt.
-
Werbeanruf aus der Hölle: Zoff am Telefon
So etwas habe ich noch nie erlebt. Ich habe einen offensichtlichen Werbeanruf bekommen, der mich ziemlich erbost hat. Nicht nur, dass mir dort jemand etwas aufschwatzen wollte, der Mann war auch noch unhöflich und pampig. Ist das die neue Art, Kunden zu gewinnen? Da kann die Erfolgsquote nicht besonders hoch sein.
-
Gute Nachricht für Friedhofs-Fotografen
Friedhöfe sind wunderbare Orte, um zu fotografieren. Zu jeder Jahreszeit bieten sie dankbare Motive. Aber wie steht es mit den Namen auf den Grabsteinen? Darf ich die einfach so zeigen oder muss ich sie verpixeln. Ich habe mich bisher fürs Verpixeln der Nachnamen entschieden. Das aber ist unnötig, wie ein Gericht entschieden hat.
-
Bestnoten: Die schönsten Musik-Tweets
Auf der Suche nach dem einen, vor Ewigkeiten von mir gefavten Link für den vorhergehenden Post über Schwurbeldeutsch in der Musik ist mir aufgefallen, dass ich eine Reihe von Tweets mit Noten und zur Musik für mich gesichert habe. Deshalb kommt hier die Galerie der schönsten Musik-Tweets.
-
Schwurbeldeutsch in der Musik: Instrumentalismen und Ausblühung
Sage niemand, verquastes und verschwurbeltes Deutsch sei eine Erscheinung unserer Zeit. Auch vor einigen Jahrzehnten gab es das schon, obwohl es nicht so oft vorkam. Besonders das Feuilleton und vor allem Autoren für Texte zur klassischen Musik haben sich schon immer durch blumige Formulierungen und geschwollene Wortwahl hervorgetan.
-
PS-Speicher Einbeck: Streifzug durch die Geschichte der Mobilität
Das ist nicht nur ein Männer-Traum: In Einbeck hat ein Motorrad- und Autosammler seine Fahrzeuge aus mehr als 100 Jahren der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der PS-Speicher ist nicht nur ein ungewöhnliches Bauwerk, sondern beherbergt auch eine sehenswerte, liebevoll gestaltete Ausstellung. Sie dokumentiert den europäischen Traum – vom Zweirad zum eigenen Auto.
-
Rückbau – doch nur ein Euphemismus
Entsorgungspark, Kunden (im Jobcenter) und thermische Verwertung – Politik und Wirtschaft überschütten uns mit Euphemismen, Wörtern, die besser klingen als das, was damit gemeint ist. In genau dieser Reihe habe ich bisher auch den Rückbau gesehen, der umgangssprachlich Abriss heißt. Allerdings musste ich mich jüngst belehren lassen: Ein Rückbau ist mitnichten ein Abriss. Oder vielleicht doch?
-
Kurze Saison der weißen Eier
Nun ist Ostern schon so gut wie vorbei, und flugs haben die weißen Eier ausgedient. Der Deutsche liebt braune Eier, nur einmal im Jahr greifen die meisten zu weißen Eiern. Kurz vor Ostern, wenn die Eier gefärbt oder bemalt werden, erleben weiße Eier ihre Hoch-Zeit. Und damit auch jeder weiß, wofür sie gut sind, steht es sogar auf der Packung.
-
Paul Gerhardt: Wuchtige Worte nicht nur zum Karfreitag
Kirchenmusik ist die Kunst, Botschaften des Wortes mittels Harmonien und den Klängen von Stimmen und Instrumenten in Gefühl umzuwandeln. Dabei sind diese Worte, vor allem wenn sie nicht aus der Bibel stammen, für uns heute nicht immer gefällig und manchmal sogar unverständlich. Doch es gibt einen Meister der Kirchenlieddichtung, dessen wenn auch manchmal altertümliche Sprache noch heute großen Eindruck macht und dessen Texte ohne Musik für sich allein stehen können: Paul Gerhardt.



























