gelernt
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WordPress: Das gebrochene Fünf-Minuten-Versprechen
Gestern ist WordPress zehn Jahre alt geworden. Die Open-Source-Blogging-Lösung ist die populärste überhaupt und soll laut Statista weltweit auf 66 Millionen Webseiten eingesetzt sein. Die „Zeit“ bescheinigt WordPress gar, die Welt verändert zu haben. Auch dieses Blog läuft mit WordPress. Die Software wird überall als einfach zu bedienen und in weniger fünf Minuten zu installieren angepriesen. Wer sich daran macht, muss aber durchaus mehr als fünf Minuten einplanen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. In den fast genau auf den Tag zwei Jahren, seitdem Pyrolirium online ist, habe ich so manches Mal vor Verzweiflung fast in den Tisch gebissen.
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Das Quiz der Polizei-Abkürzungen
Polizeimeldungen sind für Sprachliebhaber ein Quell vieler Freuden. Über die teils krausen Formulierungen, die in Revieren und Kommissariaten geschrieben werden, habe ich hier schon einmal berichtet. Ein anderer Teil der polizeiinternen Kommunikation dringt eher selten an die Öffentlichkeit. Hier ist unserer Polizeipressestelle zu danken, die uns mit den Betreffs in ihren Mails an den seltsamen Abkürzungen teilhaben lässt, die speziell in der Einsatzleitstelle gern und oft verwendet werden. Ich habe über sie über Wochen gesammelt und zusammengestellt. Viel Spaß beim Rätseln, die Auflösung folgt am Freitag.
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Fair oder unverständlich: Sprache, Behinderung und die Menschen
Wie diskriminierend ist Sprache? Und wie verwirrend ist eine Sprache, die nicht diskriminiert. Das sind Fragen, die gerade uns Journalisten täglich beschäftigen. Am Ende machen wir doch wieder das, was wir nicht machen sollen und was andere versuchen, zu vermeiden: Wir nennen Behinderung und Behinderte genau so. Es bleibt uns einfach nichts anderes übrig, wenn wir für unsere Leser verständlich sein wollen.
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Der Notenverschenker
Über das schwierige Urheberrecht bei Noten und die Nischen, darüber, wie Chöre und Kirchenmusiker an freie Noten kommen, habe ich hier schon mehrmals berichtet. Jetzt möchte ich einen Mann vorstellen, der Noten verschenkt – und dafür viel Arbeit investiert. Manfred Hößl, Kirchenmusiker in Neumarkt – St. Veit, betreibt eine Webseite, auf der er Noten zum kostenlosen Download bereitstellt. Besonders widmet er sich der Kirchenmusik Süddeutschlands des 19. Jahrhunderts. Ich habe mit Manfred Hößl ein Interview geführt.
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100 Jahre – 100 Bücher
Wer suchet, der findet. Nur nicht das, was er gesucht hat. Beim Stöbern in meinem umfangreichen Archiv ist mir heute eine Liste in die Hände gefallen, die die Stiftung Lesen vor einigen Jahren herausgegeben hat. „Das 20. Jahrhundert in 100 Romanen“ listete in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung die 100 Romane auf, die das 20. Jahrhundert widerspiegeln. Das ist aber nicht die einzige Liste der 100 wichtigen Bücher des 20. Jahrhunderts und der Jahrhunderte davor.
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Keine Angst vor dem Siebenschläfer-Wetter
Der DLRG-Turm verwaist, die Strandkörbe verschlossen, Wasser von oben, von unten und von der Seite, über See und Land gepeitscht von einer steifen Brise: Alles andere als rosige Aussichten in diesen Tagen an der Küste. Auf jede kurzfristige Besserung folgt unweigerlich das nächste Sturm- und Regentief. Und das soll laut Bauernregel nach dem heutigen Siebenschläfertag jetzt sieben Wochen lang so bleiben? Vielleicht, vielleicht aber auch nicht.
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Knackig texten mit dem Textknacker
Kennt Ihr den Textknacker? Das ist eine Anleitung, mit deren Hilfe Kinder schwierige Texte erschließen können. Der Textknacker ist enthalten in der Lesemappe des Projektes „Niemanden zurücklassen – Lesen macht stark“, das in schleswig-holsteinischen Schulen die Lesekompetenz fördern soll. Der Merkzettel ist mir gerade in die Hände gefallen. Er listet in sechs Schritten auf, wie man sich einem schwer verständlichen Text nähern kann, um ihn schnell und richtig zu verstehen. Der Textknacker lässt sich aber auch umgekehrt anwenden. Als Anleitung, wie ein guter Text aufgebaut sein sollte. Ich dekliniere das mal durch.
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Kein Hundeleben mehr: Jetzt kommt Wau-TV
Ich kannte mal einen Hund, der liebend gern Fußballübertragungen im Fernsehen anschaute, weil dabei ein Ball mitspielte. Das Tier versuchte immer, ihn zu fangen und stürzte dabei auch mal unter den Fernsehtisch. Letztlich war es aber doch kein richtig tierisches Programm. Das könnte sich demnächst ändern, wie mein Freund und Kollege Tonio Keller, Redakteur beim Bauernblatt Schleswig-Holstein, in einer Gastglosse geschrieben hat.
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Mehr fotografieren als die Polizei erlaubt
Meistens geht es problemlos vonstatten, wenn Pressefotografen Einsätze der Polizei fotografieren. In den seltensten Fällen verwahren sich die Beamten dagegen, mit aufs Bild zu geraten. Schließlich sind sie im Einsatz und mit ihrer Uniform eindeutig als Einsatzkräfte zu erkennen. Doch mitunter haben Journalisten auch Schwierigkeiten, wenn sie Polizisten im Dienst fotografieren.
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Die Kunst, ein Gruppenfoto zu machen
Reportagen und Reportagefotos sind Kuchen, Pressekonferenzen sind Schwarzbrot für jeden Journalisten. Und irgendwann, wenn alle wichtigen Leute erzählt haben, was sie erzählen wollen, kommt unweigerlich der Moment: aufstellen zum Gruppenfoto. Erfahrene Pressekonferenz-Gastgeber gruppieren sich schon mal von selbst, andere muss der knipsende Lokalredakteur oder der Fotograf erst arrangieren. Aber wie und wo und was dann?


























