Das Kauderwelsch der Feministinnen

Das Anliegen mag ja richtig und wichtig sein. Aber warum benutzen die, die sich gegen Sexismus und sexuelle Übergriffe einsetzen, so unverständliche Worte. Ständig muss ich irgendetwas googeln, das ich nicht verstehe. Schade, so grenzen sich die Sprecherinnen, vor allem die Feministinnen, von der Welt da draußen völlig ab. Filterbubble durch Worte. Weiterlesen

Die Sommerzeit muss bleiben

Zurzeit lässt die EU über die Beibehaltung von Sommerzeit und Winterzeit abstimmen. Hier können die Europäer ihre Meinung sagen. Der Link soll wieder funktionieren, nachdem der erste Ansturm den Server in die Knie gezwungen hat. Offenbar bewegt das Thema sehr. Ich plädiere dafür, die Uhr auch in Zukunft umzustellen.

Abendpsaziergang zum Lieblingsausguck, aufgenommen am 10. Juli um 20.23 Uhr.
Abendspaziergang zum Lieblingsausguck, aufgenommen am 10. Juli um 20.23 Uhr.

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Das Dorf und die B-Plan-Leute

Bauerngarten

Ein Tweet des Filmers, Autoren und Journalisten Mario Sixtus hat gerade für einigen Wirbel gesorgt. Er sprach sich dafür aus, Leuten, die aufs Land ziehen, die Autos wegzunehmen. Dafür gab es zu Recht Gegenwind. Vor allem aber kreide ich Sixtus an, dass er die Frage nach Stadt und Dorf aufs Autofahren reduziert. Da steckt jedoch mehr dahinter.

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Tiefenerder und Rohrerder

Wie vertreibt man sich langweilige Wartezeiten auf Bahnsteigen? Mein Tipp: Hinweistafeln und Schilder lesen. Also nicht die, wo steht, wann der Zug wohin abfährt, sondern die, die für den internen Betriebsablauf gemacht sind. Die Bahn beglückt uns dort mit sehr schönen Wörtern, etwa dem Tiefenerder.
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Bachkantate: Darf man den Text verbessern?

Heute ist Sonntag, heute war Gottesdienst, Kantatengottesdienst. Mein St.-Johannes-Chor hatte bei einer Bachkantate auch ein bisschen was zu singen. Nein, mir war ganz und gar nicht langweilig. Dennoch sind mir im Gottesdienst ein paar Gedanken durch den Kopf gegangen. Überlegungen, wie man mit Text umspringen, wie viel Wahnsinn im Bemühen um gerechte Sprache stecken kann und dass Bach ein Realist war.

J.S. Bach: Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt, BWV 18

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Fru Öttenpötter vertellt: Still ruht der Acker

Acker und Knicks im Schnee

Die Bauern entschuldigen sich dafür, dass sie arbeiten und damit vielleicht die Ruhe der Anwohner stören. Was für ein Irrsinn. Monatelang konnten die schweren Maschinen nicht auf den Acker, weil es zu nass war. Jetzt, nach tagelangem Frost, fangen die Landwirte schon früh, manchmal in der Nacht, an und bitten dafür um Verzeihung.
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