erlebt
Feste, Konzerte, Feten
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Spaziergang im Zauberwald
Urwald – das war für mich als Kind das, was bei den Tarzan-Filmen im Fernsehen zu sehen war: dichter Dschungel, Lianen, Affen, die sich von Baum zu Baum schwingen. Dass es auch hierzulande Urwald gibt, habe ich erst später gelernt. Jetzt hatte ich die Gelegenheit, einen geführten Spaziergang in einem hiesigen Urwald zu machen. Ein besonderes Erlebnis für den, der Augen hat zu sehen.
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Feuer unterm Reetdach
Das sind die Momente, in denen die Kamera nicht stillsteht: Feueralarm. Ich hatte mich am Sonntag gerade zum gemütlichen Tatort-Gucken niedergelassen, als der Pieper ging. Brand eines Reetdachhauses. 100 Feuerwehrleute bekämpften das Feuer, allerdings ohne Erfolg. Am Ende musste ein Bagger Dach und Obergeschoss herunter reißen, um das Löschen der tief im Dach versteckten Glut zu ermöglichen. Ein harter Einsatz für die Feuerwehrleute, und eine Herausforderung für Fotografen. Aber das Wichtigste war: Es wurde niemand verletzt.
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Tomtom spricht wieder mit mir
Wer oft unterwegs ist zu Adressen, an denen er bisher nicht war, der weiß ein Navigationsgerät zu schätzen. Das zärtlich Navi genannte Teil erspart eine Menge Sucherei und führt einen direkt zum Ziel. Vorausgesetzt, es hat Satellitenempfang. Das ist bei Tomtom-Geräten in diesen Tagen aber nicht selbstverständlich. Gerade gibt es damit erhebliche Probleme.
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Missbrauchsopfer Norbert Denef – Hunger nach Gerechtigkeit
Bekanntlich – so ein alter Kalauer – ist das Halbwissen des Journalisten groß wie der Ozean, aber gerade mal 30 Zentimeter tief. Und jeden Tag kommen ein paar Quadratmeter Wissen dazu. Manchmal geht es mir so, dass ich mit einem Thema anfange und plötzlich in einer Geschichte bin, von der ich keine Ahnung hatte. Die mich aber berührt und die einen tiefen Eindruck bei mir hinterlässt. So ist es mir gegangen, als ich mich mit Norbert Denef befasst habe. Er ist seit ein paar Tagen im Hungerstreik und kämpft damit gegen die Bundesrepublik Deutschland.
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Schönen Abend noch!
Höflichkeit ist die Pflicht aller Dienstleister. Ob Kassiererin im Supermarkt, Tankwart oder Kellner, Entschuldigung: Restaurantfachmann. Allüberall wird der Kunde nicht nur mit einem „Auf Wiedersehen“ oder „Tschüss“ verabschiedet, sondern auch mit einem „Schönen Tag noch“, wahlweise „Schönen Abend noch“. Ist doch schön, wenn einem so viel Schönes gewünscht wird, und noch viel schöner, wenn dieser Wunsch in Erfüllung geht. Der artige Kunde bedankt sich natürlich dafür, entweder mit dem mittlerweile etwas veralteten „Danke gleichfalls“ oder einem etwas lässigeren „Ihnen auch“. Aber mal ganz ehrlich? Ist das wirklich angebracht? Muss das nicht ein wenig wie Hohn klingen in den Ohren derer, die nicht mit einem neuen Kleid in der Tasche aus…
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Pressearbeit der Bundeswehr: Kommando Block und Bleistift
Einst ein Horror für mich, heute ein Vergnügen: Berichterstattung über die Bundeswehr ist ein überaus reizvolles journalistisches Feld. Zumal die Truppe in den vergangenen Jahrzehnten viel dazu gelernt hat. Das habe ich spätestens in meinem Afghanistan-Einsatz erlebt.
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Ich will nicht fotografiert werden!
Stell Dir vor, Du machst ein Foto von einem Platz mit 2000 Konzertgästen, und einer meckert. Er will nicht fotografiert werden. Sitzt in der ersten Reihe, hält einen Zigarillo in der Hand, genießt die Freiluftatmosphäre, aber will partout nicht auf einem Foto mit drauf sein. „Du darfst hier nicht fotografieren“, fährt er mich an. So etwas habe ich bisher nicht erlebt, aber es ist symptomatisch. Ich fürchte, das wird es immer öfter geben. Das ist Zeitgeist.
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Eine Pressekonferenz, die keine ist
Ich nehme vieles klaglos hin. Das ist so, wenn man sich Jahrzehnte lang als Lokal- oder Regionalreporterin durch die Vereins- und Verbandsszene arbeitet. Aber manchmal schüttele ich innerlich so heftig mit dem Kopf, dass ich aufpassen muss, dass man es von außen nicht sieht. Heute war wieder so ein Tag. Anlass: eine Pressekonferenz, bei der alles falsch gemacht wurde, was man nur falsch machen kann.
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Die Parade der historischen Kutschen
Noch einen Ausflugstipp für Christi Himmelfahrt gefällig? Die Fahrergemeinschaft Schleswig-Holstein / Hamburg lädt wieder zum Traditions-Gespannfahren auf Gut Pronstorf im Kreis Segeberg (Schleswig-Holstein) ein. Das beste an dieser großartigen Veranstaltung: Die Kutschen gehen im Laufe des Vormittags auf eine Strecke in der Umgebung des Gutes und kommen dann an meiner Haustür vorbei. Das war schon im vergangenen Jahr so, und abgesehen vom 2011 regnerischen Wetter hatten wir einen Tribünenplatz allererster Güte, ohne überhaupt das Grundstück verlassen zu müssen. Hier ein kleiner Eindruck von der Rundfahrt vor einem Jahr: Ein ausführlicher Bericht zu der Veranstaltung steht heute in den Lübecker Nachrichten.
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Buchen sollst Du suchen – und fotografieren
„Buchen sollst Du suchen, Eichen sollst Du weichen“, rät der Volksmund allen, die im Freien vom Gewitter überrascht werden. Ob es funktioniert und der Blitz sich tatsächlich lieber eine Eiche als eine Buche als Ableiter aussucht, ist umstritten. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald sagt nein. Unabhängig vom Gewitter ruft greenaction.de, die Aktionsseite von Greenpeace, zum Buchen suchen auf. Es geht um eine Kampagne zur Rettung der deutschen Urwälder. Urwald, das bedeutet nicht, dass sich dort Affen an Lianen durch die Wipfel schwingen, wie ich es mir als Kind vorgestellt habe. Mein Urwaldbild war von Büchern und Fernsehsendungen wie Daktari und Tarzan geprägt. Erst später habe ich gelernt, dass es Urwälder auch…



























