Pyrocontra
Daumen runter - was mir missfällt
-
Das Rätsel Stromrechnung
Das Jahresende ist die Zeit der Abrechnungen. Jedes Mal ein Grund zum Ärger ist die Stromrechnung. Die kann nämlich so, wie sie errechnet ist, einfach nicht aufgehen. Zumindest nicht, wenn man sie mit gesundem Menschenverstand betrachtet.
-
Haarschnitt mit Dreingaben
Schnipp-schnapp, Haare ab. Wenn es so einfach wäre. Ein Friseurbesuch hat seine Tücken. Eine Glosse.
-
Das gekürzte Jahr
Wir schreiben den 4. Dezember, es ist der zweite Advent. Heute Abend sendet RTL seinen großen Jahresrückblick unter dem Titel „2011! Menschen, Bilder, Emotionen“. Heute? Ja, heute. Irgendwie ist das TV-Jahre ein bisschen durcheinander gekommen. So wie der Jahreslauf überhaupt.
-
Der Feed und die VG Wort
Ich blogge zum Spaß, nicht zum Geldverdienen. Dafür habe ich einen Brotjob, der für mich ein Kuchenjob ist, so viel Spaß macht er. Aber ein bisschen will ich vom Bloggen auch profitieren, und deshalb baue ich in meine Text ein Zählpixel von der VG Wort ein. Das hat aber Auswirkungen auf den Feed.
-
In Vino Wichtigkeit
Schmeckt – schmeckt nicht! Weiter wage ich mich nicht vor auf dem Gebiet der Weinbeurteilung. Dafür fehlen mir einfach die feine Zunge und die sensible Nase. Und dieses gurgelnde Schlürfen gelingt mir auch nicht, ohne daß ich Gefahr liefe, daß mir der edle Tropfen aus dem Mundwinkel perlt. Auf einem ganz anderen Gebiet der Vinologie – ich weiß, so heißt das nicht, klingt aber schön – könnte ich schon mitreden. Beim ach so wichtigen Räsonieren über Wein. Wie amüsant war es doch kürzlich, einem selbsternannten Experten zuzuhören. Ein Weißwein, sinnierte er über selbigen gebeugt, könne nach Katzenklo riechen. Naja, erstens stinken Katzenklos und zweitens riecht nicht das Katzenklo, sondern das…
-
Totensonntag versus Ewigkeitssonntag
Ein echter Totensonntag ist das heute: neblig, kalt, bedrückend. In den Kirchen werden die Namen der Toten des vergangenen Jahres abgekündigt, und für viele Menschen ist es ein Tag des Innehaltens. Andere, die noch keinen Todesfall in der Familie zu beklagen hatten, genießen einfach nur einen faulen Sonntag. Aber wie heißt der denn jetzt. Totensonntag? Ewigkeitssonntag? Manche nennen ihn auch Sparflammentag, weil die Welt ein wenig den Atem anhält.
-
Operation am offenen Blog
Ja, ja, die Technik. WordPress aufsetzen ist nicht ganz schwer, ein Blog starten auch nicht. Aber wehe es gibt Probleme. Da sieht man sich plötzlich gezwungen, in einer Technik herumzustochern, die sich als ziemlich sperrig erweist. So ist es mir mit meinem Blog ergangen.
-
Die gepanschte Sprache
Wein panscht man nicht. Sprache auch nicht. Doch die Sprachpanscher sind mitten unter uns. Sie blähen, zerrupfen, versubstantivieren Wörter. Jenseits der Denglisch-Debatte macht sich eine Sprachschluderei breit, die wie gepanschter Wein Kopfschmerzen bereitet. Von dieser Schluderei sind auch die befallen, die es besser wissen müssten – womit nicht nur, aber auch wir Journalisten gemeint sind.
-
Zappeln im Netz(werk)
Freundeln – als Gegensatz zum Fremdeln -, kreiseln, netlogen, einloggen, ausloggen, feedreadern, maillesen, surfen. Was noch alles? Dieses Web kostet nicht nur Zeit, sondern auch Gehirnschmalz. Welches Passwort wo? Was habe ich heute nicht abgerufen, wo nicht nach neuen Nachrichten geguckt, wem nicht geantwortet und seine Freundschaftsanfrage bestätigt? Will ich das? Nein, ich will das nicht? Jedenfalls nicht so?
-
Keiner denkt klassisch
Ich fühle mich diskriminiert, nicht ernst genommen. Als bekennender Klassikfan und jemand, der die Charts links liegen lässt, bin ich ausgegrenzt, werde übersehen, nicht wahrgenommen. Hier drei Beweise für meine These.



























