Pyrocontra
Daumen runter - was mir missfällt
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Supermarkt-Planung: Alles andere als frische Wörter
Ich hatte gestern wieder das zweifelhafte Vergnügen, einem kommunalen Bau- und Planungsausschuss beizuwohnen. Abschließend beraten wurde die Planung für eine Supermarkt-Erweiterung. Nun kann nicht einfach jeder Supermarkt gebaut oder erweitert werden, dafür bedarf es diverser sogenannter raumplanerischer Voruntersuchungen. Eine solche Voruntersuchung bietet schon lange vor dem Bau des Supermarktes ein breites Sortiment an alles andere als frischen Wörtern.
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Der Deppen-Apostroph: keine neue Erfindung
Ich habe immer gedacht, der Deppen-Apostroph sei eine Erfindung unserer Zeit. Eine Marotte, die aus dem englischen Sprachraum zu uns herübergeschwappt ist. Mitnichten. Gerade ist mir ein Foto aus dem Jahr 1900 in die Hände gefallen. Es zeigt die Innenstadtstraße einer norddeutschen Kleinstadt. Und was finde ich dort? Einen Deppen-Apostroph. Hier ist der Beweis.
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Nichts als unscharf: Das unmögliche norddeutsche Foto
Es gibt Fotoprobleme, für die weiß ich keine Lösung. Und ich wette, nicht mal der beste Profi wüsste eine. Denn manchmal machen einem äußere Umstände einen Strich durch die Fotoidee. Geht nicht gibt’s doch. Ich habe es gerade erlebt.
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WPA2 und TrayApp: Wenn der Rechner muckt
Ich war offline. Ich habe mich mit dem System herumgeschlagen. Sprich: Ich habe tagelang nichts Produktives am Rechner machen können, weder bloggen noch sonst etwas, weil die Technik nicht funktioniert hat. Lange Geschichte. Zwei Probleme waren es, die mich in den Wahnsinn getrieben haben.
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Der digitale Graben ist eine ganz, ganz tiefe Schlucht
Wer sind wir, die wir täglich in diesem Internetz unterwegs sind? Die wir unsere Bankgeschäfte online erledigen, unsere Musik downloaden, unsere Videos streamen? Ganz normale Leute? Ja, aber offenbar immer noch nur ein Teil der Gesellschaft. Ein Erlebnis hat mir dieser Tage gezeigt, dass der digitale Graben in Wirklichkeit eine ganz, ganz tiefe Schlucht ist. Hier wir von der sogenannten Netzgemeinde, dort diejenigen, die ihren Rechner nur nutzen, um Mails zu schicken und bei Ebay zu steigern und ganz, ganz hinten eine gar nicht kleine Gruppe, die nicht mal weiß, wie man Internet schreibt und was das ist.
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Trotz Herbst: Bunte Twitter-Blätter sprengen Blogpost
Mein Gott, jetzt hat sie’s. Der berühmte Stoßseufzer aus „My fair Lady“ ist förmlich aus mir herausgebrochen, nachdem ich zwei Tage lang auf einem WordPress-Problem herumgekaut habe, ohne der Lösung auch nur einen Schritt näher zu kommen. Und dann plötzlich die Eingebung, einfach so aus dem Nichts. Bunte Herbstblätter sind schuld, dass ich keine Tweets mehr in einem Blogpost unterbringen konnte.
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Hysterie oder reale Erfahrung? Sag‘ mir wo die Trolle sind
Ich lebe in einer anderen Welt. Ich bin keine richtige Frau, nicht hübsch genug. Ich bin nicht normal. Mit mir stimmt etwas nicht. Ich bin unsensibel. Ich habe einfach keine Ahnung. Stimmt alles. Muss alles stimmen. Denn ich weiß nicht warum, aber alles Schlimme, was sich da draußen im weltweiten Netz – genauer: in dem um mich herum – abspielt, sehe ich nicht, passiert mir nicht. Was ist los mit mir?
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Verpixeln für Anfänger: Schnurrbärte mit Filzstift
Die Regeln sind eindeutig: Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei haben im Einsatz kein Recht am eigenen Bild. Sie können nicht verweigern, von Pressevertretern fotografiert zu werden, ebenso wenig, wie sie die Veröffentlichung der Fotos verhindern können. Alles kein Problem also, wenn die Presse von Einsätzen berichten will? Grundsätzlich ja. Aber manchmal treibt der angebliche Schutz der Persönlichkeitsrechte schon seltsame Blüten, vor allem, wenn er nicht von der Presse vorgenommen wird.
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Wenn das Blog krankgeschrieben ist
Dieses kleine Blog besteht jetzt seit drei Jahren. Aber so lange wie jetzt hat es hier noch nie eine Pause gegeben: zehn Tage lang hat sich nichts getan. Das hat einen Grund. Eine Grippe hat mich niedergestreckt, und wer nicht arbeiten kann, kann auch nicht bloggen. So ist das bei uns Hobbybloggern. Geht nichts, geht auch das Bloggen nicht. Mal ganz abgesehen, dass ich nur Schlaggerbamm im Kopf hatte, wie eine Kollegin so schön sagt. Klar denken? Fehlanzeige. So viel als kleiner Zwischenstand, und in diesen Tagen gibt es hier wieder richtige Texte zu lesen.
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Vielschichtige Wörter für viele Straßenschichten
Wir Redakteure schlagen uns Tag für Tag mit Pressemitteilungen herum, die hohe Werte auf der nach oben offenen Blähwort- und Unverständlichkeitsskala haben. Besonders Verwaltungen neigen dazu, Wörter möglichst komplizierter zu machen, als sie sein müssten. Kommt dann noch spezielles Fachwissen dazu, werden Pressemitteilungen zur sprachlichen Katastrophe. Besonders negativ fallen die Mitteilungen der Straßenbauer auf. Verfasser sind natürlich nicht die Männer mit der Schippe und der Walze, sondern die Mitarbeiter der Straßenbauverwaltungen.



























