Pyrocontra
Daumen runter - was mir missfällt
-
Gesucht: Die ideale Jacke
Heute ist es wieder passiert: Bei einem Außentermin im Dauerregen ist innerhalb kürzester Zeit meine Winterjacke durchgeweicht. Dabei soll sie wasserdicht sein. War sie auch die ersten zwei Jahre, und nun ist es vorbei damit. Es muss also eine neue Jacke her.
-
#Wortbeute: Das tägliche krause Wort
Ich arbeite viel mit Texten und bekomme viele E-Mails von Behörden und Fachleuten. Ich sitze beruflich in Gerichtssälen und bei politischen Gremien. Dabei fallen mir oft Wörter und Wortschöpfungen vor die Füße, die ungewöhnlich, unbekannt oder einfach verquast sind. Das ist meine beinahe tägliche Wortbeute. Hier kommt eine Auswahl der schönsten Beutestücke.
-
Aufgeblähter Radweg
Es gibt kaum ein Wort in der deutschen Sprache, das sich nicht noch aufblähen lässt. Diese Aufgabe widmen sich besonders gern Verwaltungen. Mein jüngster Bläh-Fund: Der Radfahrweg. Bisher hießen die Asphaltstreifen neben der Straße schlicht Radweg. So werden sie auch in der gesprochenen Sprache genannt. Just ist mir jedoch der Begriff Radfahrweg untergekommen. Natürlich wird auf dem Radweg gefahren, deshalb darf man ihn auch Radfahrweg nennen. So ganz korrekt ist das allerdings nicht. Eigentlich heißt das Ding ja Fahrrad, also Fahrradfahrweg, wenn schon, oder? ^^ — Bernhard Höpfner (@rosenwelten) 7. November 2017 Ganz ehrlich: Ich hoffe, der Radweg leistet Widerstand und bleibt sprachlich das, was er ist. Eine knackige, kurze…
-
Irgendwie immersiv
Ich bilde mir ein, einen ziemlich großen Wortschatz zu haben. Dennoch stoße ich immer wieder auf Begriffe, die ich noch nie gehört habe. Eben war es das Wort immersiv.
-
Fru Öttenpötter vertellt: Bauernglatteis auf Nutella-Straßen
Hier auf den Straßen ist vielleicht was los. Also, ich habe hier auf dem Lande ja schon viel erlebt, aber das? Straßen, wie mit Nutella beschmiert. Also dick beschmiert, so, wie sich das Kinder wünschen und Eltern nicht so gerne sehen. Mehr als messerrückendick beschmiert. Und das alles nur wegen Viehfutter und Biogasanlagen.
-
Die weißen Männer und der Gemüsegarten
Der Spruch nervt mich schon seit langem gewaltig: Immer wieder wird von gewissen Kreisen beklagt, dass es zu viele weiße Männer gebe, die reden, präsent, in Gremien vertreten oder einfach da sind. Gern auch erweitert als „weiße, heterosexuelle Männer“ oder gar als „weiße, mittelalte, heterosexuelle Männer“. Aber ist das so verwunderlich?
-
Nicht jede Brandstiftung ist eine Brandstiftung
Schurnalismus bildet. Dieser Lieblingsspruch von mir bewahrheitet sich immer wieder. Gerade gelernt: Eine Brandstiftung ist mitnichten immer eine Brandstiftung. Manchmal ist es auch eine Sachbeschädigung durch Inbrandsetzen. Wobei Inbrandsetzen per se ein schreckliches Wort ist.
-
Der rätselhafte Barterlass
Mitunter begegnen einem seltsame Begriffe, die sich nicht auf den ersten Blick zuordnen lassen. Da hätten wir zum Beispiel den Barterlass. Den gibt es zwar nicht mehr, interessant ist er aber dennoch. Denn es lässt sich trefflich darüber philosophieren, was das sein soll.
-
Pop und Politik – das Fan-Gen fehlt
Etwas kryptischer Titel, ich weiß. Aber er fasst für mich zusammen, was mich während des gerade vergangenen Bundestagswahlkampfes bewegt hat und worüber ich mir immer mal wieder Gedanken mache. Was treibt Menschen an, sich ohne Wenn und Aber einer Sache zu verschreiben, und warum gelingt mir das nicht. Offenbar fehlt mir das Fan-Gen.
-
Bier bloß bis 14 Uhr
Von unserer Frankreich-Reise muss ich noch etwas nachtragen: die seltsamen Lizenzen zum Alkoholverkauf. Die Franzosen haben ein für uns sehr ungewöhnliches Verhältnis zum Alkohol. Alkohol ist kein Alkohol, wenn er zum Essen genossen wird. Deshalb haben viele Speiselokale keine Erlaubnis, außerhalb der Essenszeiten Alkohol auszuschenken.




























