erlebt
Feste, Konzerte, Feten
-
Freundlicher Spucki statt teures Ticket
Nein, man blockiert keine Behindertenparkplätze, stellt mit seinem Auto keine Fußgängerwege zu und riegelt keine Radwege ab. Wer das tut, muss mit bösen Blicken und im schlimmsten Fall mit einem teuren Ticket oder gar dem Einsatz des Abschleppwagens rechnen. Dass es auch anders geht als immer nur mit der großen Keule, habe ich vor einiger Zeit erlebt.
-
Kuhpipi und Schnupfnasen
Sage niemand, leichte Gebrechen hätten nicht auch etwas Gutes. Gerade kommen in freier Landschaft zwei Dinge zusammen, die wunderbar zusammenpassen. Die „aufwachsende Vegetation“, wie mal jemand fachmännisch das Grünen und Blühen da draußen bezeichnet hat. Und die Güllesaison. Wer über Land fährt, wird es schnell riechen. Es duftet nicht nach Blümelein, nein, es stinkt. Und zwar ganz gewaltig. Nach Schweine- oder Kuhpipi, gut abgestanden.
-
Kostenfalle Supermarkt
Merke: Im Leben musst du aufpassen wie ein Schießhund. Überall lauern Fallen, droht man, dich übers Ohr zu hauen oder dich aus Versehen zu übervorteilen. Zu dieser fatalistischen Einstellung hat mich ein Einkauf im Supermarkt gebracht.
-
Sportfotografie in der dritten Kuhstall-Liga
Ich plaudere hier ja immer gerne mal aus meiner Frühzeit im Journalismus, vor nunmehr 34 Jahren, als ich in diesen Beruf eingestiegen bin. Ein Feld dieses Berufs, das ich seit damals gemieden habe wie der berühmte Teufel des Weihwasser, ist die Sportberichterstattung. Wenn ich daran denke, wie das damals war, schüttelt es mich noch heute. Aus der Rückschau allerdings klingt es ziemlich lustig, was mir damals so widerfahren ist. Ein Ausflug in die dritte Kuhstall-Liga, geprägt von kompletter Ahnungslosigkeit.
-
Ich lese keine Bücher mehr
Ich weiß noch genau, wann es passierte. Und seitdem hat sich daran nichts mehr geändert. Ich lese nicht mehr. Früher habe ich Bücher verschlungen, drei, vier pro Woche. In jeder freien Minute habe ich meine Nase zwischen Buchseiten gesteckt. Und jetzt? Nichts mehr. Das hat gute Gründe. Gründe, auf die ich nicht mehr verzichten möchte.
-
Jeggings – nicht mehr als eine Hose
Als Mutter einer halbwüchsigen Tochter lernt man Begriffe, von denen man vorher nicht mal geahnt hat, dass es sie gibt. Wahrscheinlich ist das längst ein alter Hut, aber ich habe gerade eben das Wort Jegging zum allerersten Mal gehört. Mit nach oben verdrehten Augen ob meiner Ahnungslosigkeit haben mich zwei junge Damen um die 12 Jahre darüber aufgeklärt, was das ist. Seltsame Wortschöpfungen finden sich auch sonst beim Einkaufen.
-
Der Mini-Diebstahl: super dreist im Supermarkt
Manchmal kann ich gar nicht glauben, was mir so erzählt wird. Zum Beispiel die Klage vieler Mitarbeiter im Einzelhandel, dass besonders dreiste Ladendiebe nicht ganze Packungen, sondern Stückgut stehlen. Wer mit offenen Augen duch Supermärkte geht, findet die Klage über diese besonders dreisten Kleindiebstähle überall bestätigt.
-
iTunes – Kreditkarten-Hacker gerade sehr fleißig
Ich bin bereits im Juni vergangenen Jahres Opfer eines Kreditkarten-Hackers geworden Ich war damit nicht die erste und, wie sich jetzt zeigt, beileibe nicht die letzte. Denn das im Juni waren offenbar nur erste Fingerübungen der Täter, wenn ich den Suchanfragen glauben soll, die auf mein Blog führen. Seit gestern nun steigt die Zahl dieser Suchanfragen deutlich an. Da dreht anscheinend jemand ein ganz großes kriminelles Rad.
-
Tchibo und die Weihnachtsliederhefte
Tchibo und Salamander haben auf ewig einen Platz in meinem Herzen. Mit ihnen sind einige meiner schönsten Kindheitserinnerungen verbunden. Und das hat weder etwas mit Kaffee zu tun oder mit Schuhen, sondern mit Publikationen. Die Lurchi-Hefte von Salamander dürften vielen bekannt sein. Aber erinnert sich noch jemand an die Tchibo-Weihnachtsliederhefte? Ich habe noch sechs davon, sechs Jahrgänge. Wie viele es insgesamt gab, weiß ich nicht. Meine jedenfalls hüte ich sehr.
-
Gerechte oder gequälte Sprache: Genderissimo – Genderissima
Die geschlechtsneutrale Formulierung von Texten ist Politikern und Verwaltung längst in Fleisch und Blut übergegangen. Was oft ein bisschen sperrig klingt – Schülerinnen und Schüler, Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter – ist weit verbreitet und wird nicht nur nicht in Frage gestellt, sondern oft sogar auf die Spitze getrieben. Bis hin zur Satire.



























