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Wie schöpferisch ist ein Unfallfoto?
Ein Mann stirbt öffentlich. Peter Fechter verblutet vor den Augen entsetzter Zuschauer an seinen Schussverletzungen. Ein Kameramann hält das Geschehen fest. Daran entzündet sich nun, 52 Jahre nach Fechters Tod an der Berliner Mauer, ein juristischer Streit. Hat der Film vom Sterben des Peter Fechter eine Schöpfungshöhe? Über die Entscheidung der Richter berichtet die Seite rechtambild.de in diesem Beitrag. Für mich wirft dieser Fall die Frage auf, welche Schöpfungshöhe Fotos von Ereignisse haben, auf die derjenige, der sie im Bild festhält, keinen Einfluss hat. Eine Situation, die mir – natürlich längst nicht so dramatisch und historisch bedeutsam wie Peter Fechters Sterben – oft im Alltag begegnet. Wie schöpferisch sind Fotos und…
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Aus Mutters Fotoalbum: Die wahre Schwarzweiß-Fotografie
Schwarzweiß-Fotografie liegt im Trend. Gerade wenn Fotos einen künstlerischen Anstrich bekommen sollen, wählen viele Fotografen Schwarzweiß. Aber sogar in der Hochzeitsfotografie entdeckt man immer wieder Schwarzweiß-Bilder. Möglicherweise ein Umkehrschluss nach einigen Jahrzehnten Farbfotografie. Ich bin kein großer Fan von heutigen Schwarzweiß-Fotos. Alte dagegen mag ich sehr.
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Auf der Suche nach dem unbekannten Fotografen
An dieser Stelle wollte ich heute eine Fotogeschichte veröffentlichen. „Aus Mutters Fotoalbum: Die wahren Schwarzweiß-Fotos“ heißt sie. Ich habe nämlich das Fotoalbum meiner Mutter mit Fotos aus der Zeit von 1930 bis 1960 geplündert. Hinreißende Bilder, die ich hier demnächst präsentieren werde. Vorher muss ich aber noch eine andere Geschichte erzählen. Es hat sich nämlich eine unerwartet hohe Urheberrechtshürde aufgetan.
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Mitmach-Projekte für Fotografen und Musikfans
Dieses Blog beschäftigt sich unter anderem mit Fotografie und mit klassischer Musik. Was liegt da näher, als hin und wieder mal ein par Empfehlungen für diese Themen zu geben. Heute möchte ich zwei Aktionen vorstellen, die zum Mitmachen einladen.
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Linktipp: Kohleklappen – die tief liegenden Design-Höhepunkte
Es muss ja nicht immer ein endloser Riemen sein, den ich hier schreibe. Ich will mich heute mal ganz kurz fassen und meine Leser nur auf ein ungewöhnliches und sehr schönes Fotoprojekt aufmerksam machen. Der von mir sehr geschätzte und hier schon einmal empfohlene Fotograf Kilian Schoenberger überrascht mich immer wieder mit seinem aufmerksamen Blick und seinen ungewöhnlichen Projekten. Diesmal hat er sich tief hinab gebeugt und sich die Kohleklappen in Köln-Ehrenfeld vorgenommen. Aber seht selbst: Das Kohleklappen-Projekt.
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Gratis-Fotomotiv als milde Gabe
Wer regelmäßig im Netz unterwegs ist, stößt gerade bei Berichten von Künstlern oder anderen Kreativen immer wieder auf dieselbe Geschichte. Sie sollen irgendwo auftreten, in einem Restaurant oder eine Bar oder bei einer Veranstaltung, aber bitte für lau. Zahlen wollen diejenigen, die das Engagement aussprechen, nicht. Sie sollen Texte schreiben oder Fotos machen oder Webseiten optimieren oder was auch immer. Aber bitte gratis. „Das ist doch Werbung für dich“, lautet immer wieder das Argument für solche unlauteren Offerten. Gerade erst hat mich ein Geschäftsführer einer großen Firma gefragt, ob er die Fotos, die ich für die Zeitung gemacht habe, für die konzerneigene Mitarbeiterzeitschrift haben könne. Auf meinen Hinweis, die seien…
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Kamerahaltung: Bist du Linksdreher oder Rechtsdreher?
Blogs zu lesen, verschafft einem manchmal Einsichten, auf die man auch selbst hätte kommen können. Unabhängig voneinander haben der People- und Fashionfotograf Michael Gelfert und der Photoshop- und Fototrainer Calvin Hollywood sich des Themas Kamerahaltung angenommen. Der eine mit Schwerpunkt auf das Hochformat, der andere auf verwacklungsfreies Fotografieren mit langen Belichtungszeiten. Beide zeigen falsche oder ungünstige Kamerhaltungen und bessere. Anlass für mich, mich selbst mal kritisch zu beobachten.
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Sechs Monate Selbstporträt – ermüdet
Es war ein spontaner Entschluss: Am Ende des vergangenen Jahres habe ich mich für das Selbstporträt-Fotoprojekt von Jana und Susan angemeldet. Jetzt, sechs Monate später, ist Halbzeit. Zeit, Bilanz zu ziehen. Zumal Jana und Susan den Teilnehmern im Juni eine kreative Pause verordnet haben. Die ist offenbar auch nötig, denn nach einem starken Beginn hat sich ein wenig Alltag und Ermüdung eingeschlichen. Nicht nur bei mir, auch bei den anderen Teilnehmern, wie die Zahl der gezeigten Fotos und die Zahl der Aufrufe belegt.
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Fotowettbewerb: Die schönsten Alleen
Alleen sind ein wunderbares Fotomotiv. Sie reizen förmlich dazu, die Kamera herauszuholen und sie im Bild festzuhalten. Je nach Art der Bäume und Umgebung gibt es wunderbare Exemplare. Der BUND, der Bund für Naturschutz Deutschland, hat jetzt einen Fotowettbewerb „Allee des Jahres“ ausgeschrieben. Damit können Fotografen ihre Lieblingsallee zur Allee des Jahres 2013 küren lassen.
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Gescheitert am fehlenden Licht: Das unmögliche Foto
Ich bezeichne mich als einigermaßen gute Fotografin. Ich mache seit über 30 jahren Pressefotos und werde mit fast jedem Motiv fertig, so dass ein zumindest für die Zeitung brauchbares Motiv dabei herauskommt. Ich kenne meine Kamera, weiß mit Blende und Belichtungszeit umzugehen und kenne Tricks, mit denen auch schwierige Motive ordentlich zu fotografieren sind. Aber jetzt bin ich kläglich gescheitert. Es gibt offenbar doch Motive, die sich nicht fotografieren lassen. Weil die Lichtverhältnisse ein Foto unmöglich machen. Zumindest habe ich keine Lösung gefunden, um mit ihnen fertig zu werden.



























