Pyropro
Daumen hoch - was mir gefällt
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Fotografieren am Wegesrand: Was alles so abfällt
Ich bin jeden Tag mit der Kamera unterwegs. So ist das in Lokalredaktionen: Die Schreiber fotografieren auch, die einen besser, die anderen schlechter. Da meine Leidenschaft der Fotografie gilt, glaube ich, eine von denen zu sein, die es besser können. Deshalb fotografiere ich mehr als das, was ich fotografieren soll. Zigarettenpause am Seeufer: Ein wunderbares Bild am Wegesrand.
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Schreibblockade? Dann ab unter die Dusche
Rauschendes Wasser ist ungeheuer inspirierend. So geht es mir zumindest, wenn ich über Texte nachdenke. Ich glaube deshalb, dass eine Dusche das beste Mittel gegen eine Schreibblockade ist. Und offenbar geht es nicht nur mir so, andere haben mir auch schon davon berichtet.
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Chemnitz und die angebliche Angst
Ich wundere mich sehr. Ich sehe mit zunehmender Irritation, was in Chemnitz vorgeht. Ich lese viel darüber. Und wundere mich noch mehr. Da ist von Ängsten die Rede. Doch Angst ist nicht gleich Angst. Etwas, das mich ängstigt, wird mit einer Angst begründet, die ich nicht empfinde.
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Bundeswehrsprache: beräumt und mehrrollenfähig
An ihrer Sprache sollt ihr sie erkennen. Es gibt einen Jargon, den kann ich sofort der Polizei zuordnen. Ähnlich geht es mir mit der Bundeswehr. Es gibt Formulierungen, die gibt es so nur bei der Truppe und die sind als solche sofort zuzuordnen. Bundeswehrsprache ist im Zivilleben manchmal schwer verständlich.
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Hakenkreuz, Fotos und Social Media
Ich hatte kürzlich die Gelegenheit, auf einem Truppenübungsplatz der Bundeswehr zu fotografieren. Dort steht ein Hochbunker, den die Nazis erbauten. Generationen von russischen und deutschen Soldaten versuchten, ihn mit allen denkbaren Waffen zu zerstören. Der dicke Turm aus dickem Beton diente als Zielobjekt. Er hielt stand. An seiner Seite prangt bis heute unzerstört ein Hakenkreuz. Stellt sich mir die Frage: Darf ich ein Foto von dieser Seite des Bunkers veröffentlichen?
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Die Filterblase und das Gebiss
Ich lebe in sehr verschiedenen Filterblasen. Früher nannte man das einfach Kreise oder Gruppen oder von mir aus auch hochtrabend Lebenswelten. Jeder weiß, was gemeint ist. Ich bewege mich also im Laufe der Woche unter verschiedenen Menschen, die nichts, aber auch gar nichts miteinander zu tun haben. Die nicht einmal die selbe Sprache sprechen, wie mir gerade das Gebiss bewiesen hat.
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Auslandsreisekrankenversicherung für Afghanistan
Ich habe aufgeräumt, diverse E-Mail-Postfächer durchforstet. Da sammelt sich allerhand an im Laufe der Jahre. Mein Archiv reicht zurück bis zu den Jahren 2003 oder 2004. Da findet sich allerlei Interessantes, was jetzt nicht mehr benötigt wird. Etliches davon wird sich demnächst hier finden. Den Anfang macht die Auslandsreisekrankenversicherung für Afghanistan.
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Bekanntschaft mit der WG-Zimmer-Industrie
Zimmer gesucht. Das Kind geht studieren, da muss innerhalb von gut zwei Wochen eine Bude her. Dumm nur, dass viele andere in einer ähnlichen Situation sind. Semester-Wechsel ist Buden-Wechsel. Auf der Suche nach einer Bleibe haben wir die Bekanntschaft mit der WG-Zimmer-Industrie gemacht.
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Stilblüten bei der Polizei und aus anderen Quellen
Über Jahre habe ich Stilblüten gesammelt. Viele kommen von den Polizeipressestellen. Das liegt vielleicht daran, dass die gesamte Polizei viele Pressemitteilungen schickt und dass die „Polizisten und keine Journalisten“ sind, wie es eine Kollegin mal formulierte. Aber auch andere steuern schöne Stilblüten bei.
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Das Kauderwelsch der Feministinnen
Das Anliegen mag ja richtig und wichtig sein. Aber warum benutzen die, die sich gegen Sexismus und sexuelle Übergriffe einsetzen, so unverständliche Worte. Ständig muss ich irgendetwas googeln, das ich nicht verstehe. Schade, so grenzen sich die Sprecherinnen, vor allem die Feministinnen, von der Welt da draußen völlig ab. Filterbubble durch Worte.



























