gedacht
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Ausfahrt ist überall
Habt ihr schon mal schon einmal über den Begriff Ausfahrt nachgedacht? Da geht‘s raus, und deshalb ist Ausfahrt ziemlich omnipräsent. Ich wage sogar die Prognose, dass Ausfahrt vielleicht das häufigste Wort ist, das an unseren Straßen steht.
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Ich mach‘ mir meine Fotowelt, wie sie mir gefällt
Der Streit ist fast so alt wie die Fotografie selbst: Dürfen Fotos bearbeitet werden oder sollen sie so gezeigt werden, wie sie aus der Kamera kommen? Zeigen die Fotos die Welt so, wie sie ist, oder so, wie sie sein soll oder gar so, wie sie schöner ist als das Original?
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Heute schon vor Ort gewesen?
Es gibt Formulierungen, die liest man ständig und immer häufiger und irgendwann geht einem auf, wie blöd sie sind. Dazu gehört für mich „vor Ort“. Das zu sagen oder zu schreiben ist einerseits oft überflüssig und kündet andererseits von einer gewissen Denkfaulheit.
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Kurze Saison der weißen Eier
Nun ist Ostern schon so gut wie vorbei, und flugs haben die weißen Eier ausgedient. Der Deutsche liebt braune Eier, nur einmal im Jahr greifen die meisten zu weißen Eiern. Kurz vor Ostern, wenn die Eier gefärbt oder bemalt werden, erleben weiße Eier ihre Hoch-Zeit. Und damit auch jeder weiß, wofür sie gut sind, steht es sogar auf der Packung.
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Der „Tatort“: deutsche Biotope jenseits des eigenen Kirchturms
Sonntagabend, 20.15 Uhr, „Tatort“-Zeit: Die ganze Familie ist auf dem Sofa versammelt, in Köln jagen Schenk und Ballauf ein durchgeknalltes junge Pärchen. Ein Tatort-Film aus einer mittlerweile Jahrzehnte dauernden Reihe. Dieser Tatort ist aber eher untypisch. Er spielt nur zum Teil in einer heilen Welt aus Designerhäusern, dicken Autos und schönen Menschen. Der größte Teil spielt in der Hochhaus-Siedlung Köln-Porz. Gegensätzlicher können Welten nicht sein.
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Stimmt das falsche Frauenbild doch?
Jüngst an der Supermarkt-Kasse. Während der Wartezeit blickte ich versonnen auf das Zeitschriftenregal an der Seite. Und verstand die Welt nicht mehr. Wer liest das alles? Sind die Interessen von Frauen wirklich so eingeschränkt, wie es die Abteilung „Frauen/Unterhaltung“ vorgaukelt? Beauty, Promis, Kochen und sonst nichts? Das kann doch nicht sein. Ist es aber offenbar doch.
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Wörter als Waffen: wortgewaltige Windkraftgegner
Wer sich mit Sprache beschäftigt, der weiß, dass mit Wörtern Stimmung gemacht wird. Ein sehr schönes Beispiel dafür liefern gerade die Windkraftgegner. Da werden Windräder zu etwas viel schlimmerem.
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Gutmensch – eine gute Wahl
Die 1991 gegründete sprachkritische Aktion „Unwort des Jahres“ hat ihr aktuelles Unwort gekürt: Gutmensch. Ein Wort mit langer Geschichte und eines, dass sehr unterschiedlich verstanden wird und wurde. Als Unwort des Jahres 2015 ist es eine gute Wahl. Als Unwort anderer Jahre wäre es ein schlechtes Wort gewesen. Denn Gutmensch hat eine Wandlung hinter sich.
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Gute Vorsätze: Nur noch Spaghetti aus artgerechter Haltung
Neues Jahr, neue Vorsätze. Ich will besser auf mein Essen achten, Heutzutage muss man als problembewusster Verbraucher sehr genau aufpassen, was auf den Teller kommt. Niemals dürfen Hausfrau oder Hausmann vergessen, was sie mit dem Servieren eines bestimmten Gerichtes anrichten könnten.
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Silvester – Tag des erhobenen Zeigefingers
Morgen ist Silvester. Feiern ist Pflicht, und natürlich wird wieder viel Geld in Form von Feuerwerk in die Luft geschossen. Der letzte Tag des Jahres ist nicht nur der Tag der schönen, aber sinnlosen Knallerei, sondern auch geprägt von erhobenen Zeigefingern. In diesem Jahr noch mehr als sonst.
























