Feste, Konzerte, Feten

Von der Kunst, einen Pfau zu halten

Was für ein herrlicher Tag war das heute. Mitten im Februar mehr als nur ein Hauch von Frühling. Das haben auch die Tiere bemerkt und genossen. Unser Pfau Lord, die schönste Deko in unserem Garten, hat sich prächtig aufgebaut und alle angebalzt, die draußen waren. Seine Henne, mich, Hühner, Katzen und Puten. Wir freuen uns immer an diesem prächtigen Bild, doch bis dahin war es ein langer Weg.
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Lecker duschen

Kokos mag ich, Joghurt und Oliven sowieso. Deshalb läuft mir beim Duschen nicht nur das Wasser am Körper hinab, sondern auch im Mund zusammen. Irgendwie riecht manches Duschgel doch zu lecker. Milch und Honig etwa beugt – heiß getrunken – nicht nur Erkältungen vor, sondern erinnert beim Duschen an das Schlaraffenland, wo eben jene Ingredienzien fließen. Wer mehr fürs Süße schwärmt, wählt Kirschblüte, kernige Kerle greifen zu Meeresmineralien. Wer für ein kulinarisches Erlebnis nicht jedes Mal unter die Dusche steigen will, wähle Flüssigseife fürs Händewaschen. Mango und Orange klingt doch nach einem fruchtigen Cocktail, Apfel grün, Pfefferminz oder Mandel runden die leckere Auswahl ab. Der Kopf darf bei der Kreativität der Körperpflege-Produkte-Erfinder ebenfalls nicht zu kurz kommen. Wahlweise lassen sich Kiwi-Glanz oder sieben Kräuter als Shampoo-Schaum auf den Schädel schichten. Ingwer und Zitronengras, Gingko, Kamille oder Lotus – alles findet sich im Drogeriemarkt fein säuberlich aufgereiht. Die ganze Welt in einem Regal. Für Männer empfiehlt ein Shampoohersteller ein Produkt mit Hopfen. Da hätten sie die Empfehlung „For Men“ aber nun wirklich weglassen können.

Die Leiden einer Lokalreporterin

„Dem Redakteur ist nichts zu schwör“ lautet ein geflügeltes Wort in Journalistenkreisen. Das nehme ich auch für mich in Anspruch. Ich bin hart im Nehmen, und wenn es sein muss, akzeptiere ich klaglos alle Arbeitsbedingungen, die das Journalistenleben so bietet. Aber es gibt Tage, da summiert sich alles, was die Berichterstattung erschwert. Eine Klage. Weiterlesen

Besuch im Bauernmarkt

Das ist Landleben für Städter: ein echter Bauernmarkt, der für alle da ist, nur nicht für Bauern. Ich habe mich heute mal auf einem umgeschaut und bin beinahe erschlagen von dem Angebot dort. Allerlei Leckeres, viel Schnickschnack und ländlicher Spaß für die Kinder. Ein Disney-Landleben für die ganze Familie.
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In der Steinzeit der Zeitungsfotografie

Vor einiger Zeit habe ich hier einen kleinen Blick zurück geworfen auf die Fernübertragung von Zeitungstexten im Zeitalter vor Mail und Internet. Ähnlich abenteuerlich mutet heute der Rückblick auf die aktuelle Zeitungsfotografie im vordigitalen Zeitalter an. Da gibt es allerlei nette Histörchen, über die sich heute trefflich schmunzeln lässt. Zurück haben möchte ich diese Zeiten dennoch nicht.
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Tempo 130 ist genau richtig

Ich hatte wieder einmal das Vergnügen, in zwei Tagen insgesamt 600 Kilometer auf der Autobahn unterwegs zu sein. Nicht viel, im Vergleich zu anderen Reisen, an denen ich auch schon mal an einem Tag an die 1400 Kilometer gefahren bin (davon viele Hundert Kilometer in Frankreich, wo ein generelles Tempolimit auf leeren Autobahnen gilt). Es war diesmal trotz zweitweise Schneetreibens eine recht entspannte Fahrt. Und das lag einfach daran, dass kaum Raser unterwegs waren. Ein Plädoyer für ein Tempolimit auf Autobahnen.
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Reisegruppen – die schrägsten Typen

Manchmal sind sie bunt zusammen gewürfelt, manchmal sind nur Leute dabei, die sich schon lange kennen. Reisegruppen können mal so, mal so zusammengesetzt sein. Ich erlebe sie vor allem bei Pressereisen, da kommen Kollegen zusammen, die sich vorher nicht kennen, aber nun ein paar Tage gemeinsam verbringen wollen, können, müssen. Meine Beobachtung: Es gibt immer dieselben Typen in Reisegruppen. Eine Erfahrung, die sich auch bei Chorreisen bestätigt hat. Hier sind meine nervigsten Reisegruppen-Typen:
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