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Sturmfotografie: Den Wind im Gesicht und den Sand im Sucher
Gestern war wieder einer dieser Tage, die ich so liebe: Es gab etwas zu fotografieren, was es nicht alle Tage gibt: eine extreme Wetterlage. Das schöne an so einem Maisturm: Es gibt Wellen, Sand, peitschenden Strandhafer, alles, was das Herz begehrt. Aber es ist nicht kalt. Das Fotografieren macht richtig Spaß, abgesehen vom feinen Sand, der mir um die Ohren – und in die Ohren – sauste.
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Eine kleine Fotogeschichte: Es grünt so grün mit einem Tupfer rot
Über Fotogemeinschaften im Netz habe ich ja hier und hier schon berichtet. Und auch darüber, dass ich mich hauptsächlich bei Flickr tummele. 500px gebe ich nur die Fotos, die ich persönlich für gut genug erachte, in dieser hochwertigen Runde vielleicht eine kleine Chance zu haben. Heute bin ich von diesem Grundsatz abgewichen und habe einfach mal ein I-Phone-Foto bei 500px hochgeladen. Dieses hier.
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Weltweites Fotoprojekt: 10. Mai, 14 Uhr, bitte auslösen
Nur noch ein Tag, dann geht’s rund. Rund um den Erdball an die Fotoapparate. Jedenfalls wenn es nach Sabrina, Philip und Daniela geht, drei Studenten der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar, Studiengang Kommunikationsdesign und Medien. Für ein Seminar zum Thema „Gleichzeitigkeit“ haben sie sich ein Fotoprojekt ausgedacht: Am 10. Mai, also morgen, um 14 Uhr MESZ sollen möglichst rund um den Globus Fotos gemacht und hochgeladen werden.
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Bärlauch – Ein Fall für Geruchsfotos
Schade, dass es noch keine Geruchsfotos gibt. Ich war kürzlich in Niedersachsen im Wald spazieren. An einer Stelle, an der der Boden sehr kalkhaltig ist. Beste Voraussetzungen also für den Bärlauch, auch Wild Garlic, also wilder Knoblauch, genannt. Gerade jetzt, in der Endzeit seiner Blüte, riecht der Bärlauch intensiv nach Knoblauch. Im Zusammenspiel mit den weißen Blüten im Halbschatten der noch jung begrünten Bäume ein wunderbarer Eindruck. Wer mal gucken möchte:
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Rapsblüte: Wenn Fotografen gelb sehen
Früher als sonst blüht in diesem Jahr der Raps. Die Frühlings-Nationalfarbe Schleswig-Holsteins zieht sich über Kuppen und an Wegen entlang und streicht das Land weithin sichtbar gelb an. Das Gelb leuchtet so stark, das muss einfach auf Fotos gebannt werden. Gar nicht so einfach und immer auch eine Frage des Standpunkts. Oder wie Jana in ihrem Beitrag „Wenn Blümchen lächeln“ über Blümchenfotografie so schön schreibt: „Dabei hat es noch niemanden geschadet, auch mal ein wenig schmutzig zu werden. Geh runter auf die Knie und begib dich auf das Level der Blume.“
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Farbrausch im Bastelladen
Wir Fotografen sind Augenmenschen. Die Augen können einem übergehen bei einem Besuch im Bastel- oder Handarbeitsgeschäft. Farben, Farben, Farben, im Verlauf oder im Kontrast. Das habe ich gerade wieder gesehen, als ich in so einem Laden war. Schnell habe ich mit dem Handy ein paar Aufnahmen gemacht.
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Die Tiefen einer Fotogemeinschaft ausloten
Vor mehr als einem Jahr habe ich meinen Abschied von der Fotocommunity genommen und mich bei Flickr und 500px angemeldet. Wie lange das schon her ist, ist mir gar nicht gewusst gewesen. Erst ein Kommentar bei Flickr hat mich wieder darauf gestoßen. Darin ging es auch darum, wie Flickr am besten für Fotografen zu nutzen ist. Immerhin hat mir der Kommentator bescheinigt, dass ich es richtig machen. Aber wie geht richtig?
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Langzeitprojekt Knick: Nur Stumpf und Stiel
Knicks sind eine Spezialität Schleswig-Holsteins. Übersetzt bedeutet Knick so viel wie Wallhecke. Die Bänder aus Büschen und Bäumen ziehen sich bei uns im Norden zwischen den Feldern und an den Wegen entlang und sollen den Wind bremsen. Alle paar Jahre müssen Knicks auf den Stock gesetzt, sprich ratzekahl herunter geschnitten werden. Das ruft förmlich nach einem fotografischen Langzeitprojekt.
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Fotografie in Uniform: Propaganda oder Service?
Als die Piraten vor einigen Jahren besonders heftig vor Somalia wüteten und ein Schiff aus Lübeck in ihre Gewalt brachten, habe ich sozusagen weltweit recherchiert. Bis hin in den Hafen von Nairobi. Es kam schließlich zu einer Geldübergabe auf hoher See. Was es nicht gab, waren Fotos. Fotos von Piratenschiffen – die kamen erst später und auch da noch spärlich auf, ebenso wie Fotos von Militäroperationen gegen die Piraten. In diesem Zusammenhang bin ich auf Fotoseiten gestoßen, die sich so nicht vermutet hätte.
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Draußen mit Blitzlicht? Na klar, aber wann und warum?
Ich habe hier schon einmal über die Aktion @99Fotografen bei Twitter berichtet. In dieser Woche ist der von mir geschätzte Blogger und Twitterer @Blendstufe vom gleichnamigen Blog an der Reihe, seine Fotografenerfahrungen zu twittern. Dabei hat er eine interessante Frage zur Diskussion gestellt. Im Freien bei Tageslicht blitzen? Verschenken die, die es nicht tun, gute Bilder? Wann ist es angebracht und wie? Die Aussage sorgt für Diskussionen.Also nochmal die These für alle:“Wer outdoor nicht blitzt verschenkt oft (!=Immer) gute Bilder“ Discuss! — 99fotografen (@99fotografen) 9. Januar 2014

























