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Amadeu Antonio und der Bindestrich
Ich ärgere mich schon länger über die Amadeu-Antonio-Stiftung. Nicht über die Stiftung an sich, sondern über die Schreibweise. Ich will nicht das alte Lied vom Deppenleerzeichen singen. Aber ich kann über diese Unsitte auch nicht hinwegsehen. Wobei der Bindestrich eine etwas zielichtige Angelegenheit ist.
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„Herzliche Einladung“: Die beliebteste Kirchenfloskel
Am Ostermontag darf man schon mal über die Kirchen lästern. Ist ja kein richtiges Lästern, sondern nur ein sprachliches. Was sind außer Gott, Jesus, Amen und Halleluja die häufigsten Wörter in Kirchengemeinden? Ganz einfach: herzliche und Einladung.
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Die Frauen von Gandersheim
Mein Vater (85) schreibt jedes Jahr einen Weihnachtsrundbrief an Verwandte und Freunde. Darin beschreibt er nicht seine Zipperlein, sondern berichtet immer über ein bestimmtes Thema. Dieses Mal sind es die Frauen von Gandersheim, meiner Heimatstadt.
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Stilblüten bei der Polizei und aus anderen Quellen
Über Jahre habe ich Stilblüten gesammelt. Viele kommen von den Polizeipressestellen. Das liegt vielleicht daran, dass die gesamte Polizei viele Pressemitteilungen schickt und dass die „Polizisten und keine Journalisten“ sind, wie es eine Kollegin mal formulierte. Aber auch andere steuern schöne Stilblüten bei.
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Logbuch Deutsch: Kurs auf Sprachpflege
Sprache ist mein Thema. Das weiß, wer dieses Blog liest. Deshalb bin ich sofort aufmerksam geworden, als mir jemand das Buch „Logbuch Deutsch“ von Roland Kaehlbrandt ans Herz gelegt hat. Ein schmales Bändchen, das viel Wahres über den Umgang mit unserer Sprache enthält.
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Aufgeschient – mehr Verständnis für Schwurbeldeutsch?
Wer regelmäßig mit Verwaltungen zu tun hat, wundert sich nicht mehr über deren kreative Wortschöpfungen. Ein besonders schönes Beispiel ist mir gerade untergekommen: aufschienen, als Verb zu etwas auf die Schiene setzen. „Wir haben das Projekt erfolgreich aufgeschient“, teilte ein Bürgermeister mit. Sollen wir uns darüber aufregen?
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Orgelmann – Visionen des Malers Felix Nussbaum
Er war ein Visionär: Der Maler Felix Nussbaum (1904 – 1944) hat den Schrecken der Konzentrationslager und den millionenfachen Mord an den Juden gemalt, bevor er ihm selbst zum Opfer fiel. Mark Schaevers Buch „Orgelmann“ hat mir Felix Nussbaum nahe gebracht. Ein Buch, das ich beinahe atemlos gelesen habe.
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Der überflüssige Rettungswagen
Mein Polizeipressesprecher der Herzen hat sich mal wieder einen Rüffel von mir eingefangen. Ich habe den Klugscheißermodus angeschmissen und ihm auf eine seiner PM-Mails eine kleine Korrektur zurückgemailt. Er kann das ab, er kennt mich. Es ging, so der Betreff, um den „Unfall mit beteiligtem Rettungswagen“.
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Equiden und Kameliden aus der alten und der neuen Welt
Ich bin Wortjägerin. Als solche fallen mir immer wieder Wörter und Bezeichnungen auf, die nicht alltäglich sind. Diesmal hat mir die Tierwelt, genauer die Haus- und Nutztierwelt, schöne Wörter beschert.
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Vereinspresse jenseits des leiblichen Wohls
Jeden Tag fluten Vereinspressewarte die Postfächer der Lokalredaktionen mit der Bitte, Veranstaltungen anzukündigen. Nur Anfänger schicken Plakate als PDF, das ist verpönt. Fortgeschrittene formulieren Pressetexte, um es den Redakteuren einfacher zu machen. Nur leider machen genau diese Texte viel Arbeit. Da werden lange Geschichten erzählt, bevor der Autor zum Punkt kommt, oder aber er ist von seiner eigenen Veranstaltung so begeistert, dass er das im Text unbedingt mitteilen muss. Ein schönes Beispiel hat mir gerade vorgelegen. Ich zerlege das mal, natürlich anonymisiert.















